KLEINE HISTORIE DES ONOMATO
onomato kommt von onomatopoetisch und bedeutet klang-malerisch.
Mit diesem changierenden Begriff zwischen Klang und Bild sind wir mitten im Kerngehäuse des onomato künstlerverein, dessen Entstehung mit dem onomato Hörbuch Verlag eng verknüpft ist.
1998 gründete Axel Grube den onomato Hörbuch Verlag mit dem Interesse am Aufspüren übergreifender geistiger Zusammenhänge aus den Themenumfeldern von Gedanken -und Glaubenswelten, die Eingang in sein Verlagsprogramm gefunden haben.
Ein Jahr später, 1999, weckt sein Ansatz auch bei anderen Künstlerinnen und Künstlern Neugier und Interesse und es entsteht zunächst die kleine Künstlergruppe um den Klangkünstler und Filmemacher Joachim Rüsenberg, den Musiker, Klangkünstler und Verleger Axel Grube und wenige andere. In Form von Gesprächen beginnt die thematische Verknüpfung der Dinge in den Bereichen Musik, Literatur, Philosophie und bildende Kunst. Die ursprüngliche Idee der Verbindung zwischen Klang-und Bildkunst zeichnet das onomato bis heute aus.
Der erste Raum onomato wurde gegründet mit dem Motto VORSTELLEN STATT AUSSTELLEN. Die Künstlergruppe wurde wenig später zum onomato Künstlerverein. Mit Unterstützung des Kulturamtes
Düsseldorf
konnte Audio-/Videotechnik angeschafft und das Künstlervideo- und
Klangkunstarchiv gegründet werden. Seit dem gibt es ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm
mit Künstlervideos, Klangkunst, Vorträgen, Filmreihen, und den so
genannten Werkgesprächen, bei denen eingeladene Künstler/innen über
ihre Arbeit sprechen anstatt sie nur auszustellen, und im
anschließenden Gespräch mit dem Publikum diskutieren.
Das onomato ist für künstlerisch tätige und kunstinteressierte Menschen
ein Ort für Gespräche, für die Produktion von Ideenumsetzung und für
Experimente jeglicher Art.
Gerade für Künstlerinnen und Künstler ist das : Vorstellen statt
ausstellen und das öffentliche Gespräch über die eigene Arbeit eine
Herausforderung. Immer wieder zeigt sich, dass es ein Bedürfnis gibt,
ein Forum zu schaffen für experimentelle künstlerische Präsentationen,
jenseits der kommerziellen Einbindungen.
Heute ist das onomato mehr denn je eine solche Anlaufstelle. Zusammen
mit erweiterten technischen Arbeitsmöglichkeiten bietet es die
Möglichkeit der thematischen Auseinandersetzung sowie die der
Produktion von Video-/Audioarbeiten.
