LEHRFORM
Der Schwerpunkt des Hauses liegt auf den Künsten, die ihre Form in der
Zeit gewinnen. Das sind die verschiedenen Künste der Sprache, des
bewegten Bildes und des auditiven Bereiches. Die Zeitkünste sollen
dabei aber in weitgehenden Bezügen zu den bildenden Künsten behandelt
werden. Wahrnehmungsschulungen, Bildbetrachtungen, Rauminstallationen,
Perfomances schaffen Übergänge zu den Bereichen der bildenden Kunst,
die ggf. auch in eigenen Räumen des Hauses präsent sein sollen. Ganz
entscheidend: In dem Hause soll die Literatur, Poesie und die poetische
Philosophie einen hohen Stellenwert erhalten. Wir sind davon überzeugt,
daß die Zeitkünste, Film, Video- und Hörkunst usw. aus dem Nahebringen
des narrativen und grundlegenden Denkens in einem entscheidenden Umfang
profitieren können. Es scheint uns für einen weittragenden Erfolg eines
solchen Hauses unabdingbar, Formen auszuprägen, die die Genres des
Films, der Videokunst usw. mit den Kraftquellen der ?deep storages?
wieder mehr in Verbindung bringt.
Die Grundstruktur des Hauses ist gegeben durch ein 3-Ebenen Modell:
Die
erste Ebene: ist gegeben durch die offene räumliche und personelle
Zuordnung von Arbeitsbereichen, die zweite durch das Kursangebot in
Praxis und Theorie und die dritte durch die Projektarbeit.
Die
Projektarbeit birgt in besonderem Maße die Möglichkeit der
bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Diese wird z.B.durch die
Bearbeitung eines Jahresthemas mit Hinblick auf eine Jahresausstellung
noch einmal besonders betont. Das 3-Ebenen Modell bietet auch die
Möglichkeit einer gemischten Trägerschaft.
