Die Analogie kann dabei nicht nur,  »wie man das Wort gemeiniglich nimmt,eine unvollkommene Ähnlichkeit zweier Dinge (bedeuten), sondern eine vollkommene Ähnlichkeit zweier Verhältnisse zwischen ganz unähnlichen Dingen.« (Kant, Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, § 58, erster Satz.)

Es ensteht eine neue Disziplin: Die Entwicklung einer analogisch-metaphorischen Methodik, die Ausprägung verschiedener Formen für den metaphorischen Bezug und Moment. Diese Aufgabe der Künstlerinnen und Künstler selbst ist ebenso kritikfähig wie etwa die Frage nach der Stimmigkeit von Bildern und Metaphern in dem Stammbereich der Übertragung von Sinnbildern, der poetischen Sprache. Es geht nicht darum im Rahmen eines Hauses mit der Entwicklung von Bezugsformen das zwingende Gesamtkunstwerk zu intendieren, sondern darum, die lebensvolle und sinnenfällige Erfahrbarkeit und Bedeutung der Künste, selbst in den freiesten Formen zu ermöglichen. (hierzu weitergehend: III. 2 und 3)