2013: Veranstaltungen des onomato e.V.

R.B. Kitaj

Donnerstag, 17.01.2013  20 Uhr

Vortrag von Jens Stittgen, Düsseldorf

IllustrationR.B.Kitaj, amerikanischer Maler, geboren 1932, hat über 40 Jahre in England gelebt und dort, unter anderem zusammen mit seinem lebenslangen Freund David Hockney die sog. "School of London" geschaffen, d.h. in einer Zeit des Primats der Abstraktion eine ganz eigene figürliche Bildsprache entwickelt. Kitajs Malerei wurde oberflächlich-missverstehend unter Pop-Art subsumiert, von der sie sich durch ihren oft verrätselten und quasi allegorischen Charakter unterscheidet. Ab den 80er Jahren werden expressive Züge stärker und die Malerei gewinnt z.T. bekenntnishafte Züge. 2007 stirbt Kitaj durch Freitod.

Werkgespräch: Andrea Morein

Dienstag, 19.02.2013  19:30 Uhr

The State of Existing in Space before the Eye - Andrea Morein zeigt neue Medienarbeiten
Gesprächsleitung: Dr. Barbara Könches (kunststiftung NRW)

Illustration

Der dreidimensional reale Raum als Ort unserer Handlung, als Kategorie unserer Wahrnehmung und als Modell unseres Denkens charakterisiert mittlerweile die bildende Kunst ebenso wie diese Kriterien bereits seit der Antike das theatralische Werk bezeichnen. Die Künstlerin Andrea Morein balanciert mit ihren medialen Arbeiten genau an der Grenze zwischen den ehemals getrennten Kunstgattungen des Theaters und der Kunst. In einem Werkstattgespräch zwischen der in Köln und Tel Aviv lebenden Künstlerin und Dr. Barbara Könches werden die neuesten Arbeiten vorgestellt und daran anknüpfend die Frage gestellt, was auf der Bühne der Kunst zur Aufführung kommt?

Logo: plan.dEine Veran­staltung in Zusam­men­ar­beit mit der Produ­zen­ten­gale­rie plan.d

Porträts am Meer und in den Bergen

Dienstag, 12.3.2013  20 Uhr

Werkgespräch mit Florence Hervé und Katharina Mayer

Illustration Florence Hervé und Katharina Mayer haben zwei Bücher zusammen herausgegeben: Frauen und das Meer – Frauen und Berge.

Welche Einschränkungen und Verhinderungen gab und gibt es in der Berichterstattung, welche Grenzen und Freiheiten? Welche waren und sind die Motivationen der Autorin und der Künstlerin? Ein Gespräch in Wort und Bild.

Die vorgestellten Bücher können an diesem Abend erworben und signiert werden.

Illustration

Abschlusspräsentation des onomato Stipendiums

Freitag, 01.03.2013  20 Uhr
Ort: plan.d., Dorotheenstr.59, 40235 düsseldorf

In Kooperation mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat der onomato künstlerverein zehn Stipendien für Video- und Akustische Kunst an Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler vergeben. Die innerhalb der vier Monate entstandenen Arbeiten zeigen wir vom 01. bis 17. März in den Räumen der Produzentengalerie plan.d. Öffnungszeiten: Sa. und So. 15-18 Uhr Mo.-Fr. nach Vereinbarung.

Logo: plan.dEine Veran­staltung in Zusam­men­ar­beit mit der Produ­zen­ten­gale­rie plan.d

Werkgespräch: Joachim Rüsenberg
TONFÄNGER II

Samstag, 16.03.2013  21:30 Uhr

Illustration

Akustische Projektionen von Joachim Ruesenberg:

• Rumor

• last tape

• Schweigeminute

• Mittagpause

 

onomato in der Großen Düsseldorfer Ausstellung,
Teil III

Donnerstag, 14.03.2013  19-21 Uhr

Ort: "Große Düsseldorfer Ausstellung", museum kunst palast, Ehrenhof 4-5, letzter Raum hinter der Kasse

IllustrationDer letzte Abend der onomato-Vorstellung in der "Großen" am Donnerstag, den 14.03.13, konzentriert sich auf das Medium Film.

Wir präsentieren Arbeiten aus dem Umfeld des onomato:

• Aufzug Trio von Inken Boje (1’56”)
• Auf/Ab von Inken Boje (1’15”)
• Duo von Norbert Kraus (1’23’’)
• Toronto Blues von Katharina Mayer (1’50”)
• just into the free into the just - entrance
  von André O. Möller (loop)
• Senioren von Gul Ramani (3’46”)
• Insect & dracula von Gul Ramani (6’09”)
• Paragraph von Susanne Troesser (4’10”)
• echos von Enis Vardar (4’27”)
• onomato hörfilm (11’33”)

Zürich am Beginn der Moderne - konstruktive Ästhetik und Tiefen-Psychologie. Im Focus: Sophie Taeuber-Arp und Toni Wolff

Dienstag, 19.03.2013  20 Uhr

Ein bebilderter Vortrag von Myriam Thyes

IllustrationIm 1. Weltkrieg begann eine grundlegende ästhetische und gesellschaftliche Umwälzung in Zürich. Das Konstruktive und Konkrete in Design, Kunst, Architektur, Theater und Tanz entwickelte sich. Für diese (auch im Widerstand gegen den Faschismus aktiven) Bewegungen steht u.a. Sophie Taeuber-Arp's interdisziplinäres Schaffen als Malerin, Designerin, Lehrerin, Architektin - und bei DADA trat sie als maskierte Tänzerin auf. Gleichzeitig entstanden Tiefen-Psychologie + Psycho-Therapien. Toni Wolff war die wichtigste Mitarbeiterin von C.G. Jung (und "Zweit-Frau", neben Emma Jung). Sie arbeitete 30 Jahre lang mit Jung zusammen, publizierte und wirkte selbst als Analytikerin. Toni Wolff gehörte 1916 zu den Gründungsmitgliedern des Psychologischen Clubs (diese Vereinigung der Anhänger von Jungs Psychologie entstand im gleichen Jahr wie DADA!) und war lange Präsidentin des Clubs.

Während Frauen in der Schweiz rechtlich noch Männern unterstanden und selten studieren durften, gestalteten sie ihre Umwelt und Innenwelt doch selbständig mit.

Jean Fautrier

Dienstag, 26.03.2013  20:00 Uhr

Vortrag von Jens Stittgen, Düsseldorf

Illustration JEAN FAUTRIER, 1898 -1964, französischer Maler, ist zusammen mit Wols wohl der bedeutendste und eigenständigste Vertreter des europäischen Informel, einer mit Ende des zweiten Weltkriegs aufkommenden neuen abstrakten Bildsprache, die bei diesem Maler eine oft abgründige existentielle Charakteristik zeigt. Radikal auf die subjektive künstlerische Selbstentäusserung setzend, entwickelt Fautrier zudem eine ganz eigene Maltechnik. Der Vortrag will den künstlerischen Lebensweg nachzeichnen.

Werkgespräch: Joachim Rüsenberg
AKUSMA

Donnerstag, 28.03.2013  20:00 Uhr

Illustration

Akustische Projektion von Joachim Rüsenberg:

• Stimme hinter dem Vorhang - uebertragene Stimme

 

Werkgespräch mit Johannes S. Sistermanns

Dienstag, 09.04.2013  20:00 Uhr

Performance_Video_Sound_Vortrag_Sound

Illustration Johannes S. Sistermanns (*Köln) aus Bornheim realisiert seine Kompositionen international in den Genres Media/Elektroakustik, Musiktheater, KlangPlastik, Akustische Kunst, Performance sowie Urban Environment.

Er studierte an der Musikhochschule Köln unter anderem Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel. Für sein Werk erhielt er international zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt: Deutscher Klangkunst-Preis 2008. Mit Ausstellungen, Projekten und Aufführungen ist er bei nationalen wie internationalen Festivals, Galerien, sowie Radiostationen zu erleben. Darüber hinaus war er stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik e.V. (DEGEM), Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt und künstlerischer Leiter der Hellerauer "Akademie für Experimentelles Musiktheater" am Europäischen Zentrum der Künste Dresden. www.sistermanns.eu

Daheim oder Unterwegs - Stipendien, Preise, Zuschüsse

Donnerstag, 25.04.2013  17:00 Uhr

Podiumsdiskussionen über Möglichkeiten der Projekt- und Künstlerförderung - Auftaktveranstaltung

Illustration

Daheim oder Unterwegs wird anhand konkreter Beispiele aufzeigen, welche Fördermöglichkeiten es zurzeit in NRW und Düsseldorf für die bildende Kunst gibt und welche konkreten Erfahrungen KünstlerInnen oder KuratorInnen auf ihrem bisherigen Weg damit gemacht haben.

Die Darstellung verschiedener individueller Erfahrungen und Entwicklungswege soll Hinweise auf den Zugang und die Wirkungsweise von Fördermöglichkeiten vermitteln, neue Tendenzen darstellen und mögliche Perspektiven für neue Förderinstrumente eröffnen.

• Welche Angebote haben auf welche Weise besonders in der individuellen künstlerischen Laufbahn geholfen?
• Woran fehlt es den KünstlerInnen, was behindert sie?
• Was hat sich in den letzten Jahren an Rahmenbedingungen, Herausforderungen, aber auch an Zielvorstellungen verän-dert und wie können Land und Kommune darauf eingehen?
• Welche Chancen und/oder Risiken bieten die Themenfelder "Kulturelle Bildung" und "Kultur- bzw. Kreativwirtschaft"?
• Welche Investitionen helfen den KünstlerInnen von ihrer künstlerischen Arbeit zu leben?

Es folgen Veranstaltungen in Münster, Köln und Bielefeld.

Es diskutieren:
• Marianne Schirge, Leitung Kulturamt Düsseldorf
• Dr. Ingrid Stoppa-Sehlbach, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Referatsleitung Museen, Kunst, Film
• Uschi Huber, Künstlerin und Mitherausgeberin des "Photomagazin Ohio"
• Gereon Krebber Künstler, Köln, Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf
• Florian Kuhlmann, Künstler, Kurator und Blogger
• Markus Ambach, Künstler und Projektautor

Moderation: Friederike van Duiven, Künstlerin, Kuratorin und Vorsitzende des BBK Landesverbandes NRW

Veranstalter: Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Landesverband NRW e.V.

Logo: MfKJKSLogo: wdr3Die Podiums­diskus­sions­reihe wird geför­dert vom Minis­terium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Lan­des Nord­rhein-West­falen

10 pm Lincoln Boulevard

Freitag, 17.05.2013  20 Uhr

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur

Filmstill: 10 pm Lincoln Boulevard

Deutschland 2012, 86 Minuten Farbe, OmdU
Mit Raymond Pettibon, Oliver Augst, Udo Kier, Cony Theis, Jürgen Heiter, Andreas Walther, Heather Harmon
Regie: Jürgen Heiter, Buch: Jürgen Heiter und Raymond Pettibon,
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis, Musik: Oliver Augst und Raymond Pettibon, Postproduktion: Andreas Walther

It is the image that explores the material.
The film that explores… what the fuck.
If I’d known who God motherfucking was,
Samuel motherfucking Beckett said,
I would have shown you.
I would have shot him.

Jürgen Heiter inszeniert Raymond Pettibon, einen der wichtigsten zeitgenössischen US-amerikanischen Künstler als Blinden, Baseballspieler und Hollywoodregisseur mit Pistole, Augenklappe und Tennisschläger – und verwischt die Grenzen zwischen Dokumentar - und Spielfilm, Performance und Künstlerporträt. Der Film ist die zweite Zusammenarbeit Heiters mit Pettibon. Die erste Arbeit der beiden -Long Live the People of the Revolution - lief 2011 ebenfalls im onomato künstlerverein.

Eine Koproduktion von Heiter Filmproduktion mit WDR-3sat, gefördert von der Hessischen Filmförderung.

www.jürgen-heiter.de

onomato - das fenster

Avraham Eilat: HAPPY SCHMERZBAU

from Schwitters to Klapheck / Cardboard Assemblages

29. Mai - 05. Juni

Illustration

Die neuesten Werke des israelischen Künstlers Avraham Eilat beziehen sich auf zwei seiner lange bestehenden Interessen: erstens die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Kubismus und Konstruktivismus und zweitens seine Leidenschaft, mit Materialien aus zweiter Hand zu arbeiten. Avraham Eilat hofft, Gefühle von Freiheit und Überraschung, Entdeckung und Abenteuer zu übertragen.

Seine Kartons sammelt er in Supermärkten und Geschäften, er zerschneidet sie, um aus den Teilen neue Assemblagen zusammenzufügen. Bestehende gedruckte Worte verlieren ihre Bedeutung und die verschiedenen Farben sind in neuer Form und Ordnung arrangiert. Interessant für den Künstler ist vor allem, dass die Kartons, die er in Düsseldorf gefunden hat, sehr verschieden von denen in Israel sind, so dass die neu komponierten Werke auch für ihn überraschend sind.

Der in der Ausstellung gezeigte Film über Avraham Eilat wurde für das israelische Fernsehen produziert.

Avraham Eilat lebt und arbeitet im Rahmen des deutsch-israelischen Künstleraustausches im Gastatelier des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Ausstellung HAPPY SCHMERZBAU ist ein ein Kooperationsprojekt des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem onomato künstlerverein.

Mi. 29.05.  19-21 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung

Sa. 01.06. u. So. 02.06.  16-18 Uhr:
Filmpräsentation: "Avraham Eilat in constant movement" während der Ausstellung in Anwesenheit des Künstlers

Mi. 05.06.  19 Uhr
Finissage und Künstlergespräch mit Avraham Eilat und Katharina Mayer

Öffnungszeiten nach Vereinbarung:
0152 24245846 (Eilat) oder 0157 82443491 (onomato)


Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veran­staltung in Zusam­men­ar­beit mit dem Kul­tur­amt Düs­sel­dorf

onomato - das fenster

Les Écorces -
Clémentine Rettig und Sylvio Marchand

13.-18. Juni

Illustration

Clémentine Rettig und Sylvio Marchand leben und arbeiten im Rahmen des Künstleraustausches zwischen Düsseldorf und Toulouse in Gastateliers des Kulturamtes der Landeshauptstadt. Sie präsentieren ihre Arbeiten gemeinsam in einer Ausstellung im onomato künstlerverein. Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnung am Donnerstag einladen. Zudem bietet das Künstlergespräch am Sonntag eine besondere Gelegenheit, die Künstler kennen zu lernen.

Do. 13.06.  19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung, Einführung: Dr. Katja Schlenker, Kuratorin

So. 16.06.  16 Uhr:
Künstlergespräch

Di. 18.06.  19 Uhr
Finissage

Öffnungszeiten:
Fr. bis Sa. 15:30 bis 19:30 Uhr


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onomato - das fenster

Chantal Vey: Zufall

18.-27. Juli

Illustration

Die französische Fotografin Chantal Vey lässt sich am ehesten als eine reisende Persönlichkeitsforscherin beschreiben. Ihre Arbeitsweise erweitert die Möglichkeiten der Fotografie, bzw. stellt den klassischen fotografischen Bildbegriff in Frage.

Ihre Arbeiten entwickeln im Verlauf ein Tagebuch der Orte und der Begegnungen, die die Künstlerin auf ihren Reisen gemacht hat. Sie verzeichnet seit 1985 in quasi wissenschaftlicher Strenge diese Begegnungen in einem sich ständig erweiternden Diagramm. Dieses entwickelt eine Art Kartografie eines zufallsbedingten sozialen Netzwerks.

Chantal Vey ist im Rahmen des internationalen Künstleraustausches als Stipendiatin des Landes NRW zu Gast in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Ausstellung im onomato künstlerverein verzeichnet ihre Begegnungen der letzten sechs Wochen, die sie in Düsseldorf verbracht hat.

Die wandernde Künstlerin

"Seit ich begonnen habe zu fotografieren, schöpfe ich meine künstlerische Erfahrung aus dem Begriff des Territoriums. Territorium im weiteren Sinne – wie ein WOANDERS, das ich erwandere und bereise, das ich aber auch in der Begegnung mit dem ANDEREN erfahre, dem ich mich annähere, um sein Universum kennenzulernen.

Wanderschaft ermöglicht mir einerseits, in der Welt präsent zu sein und mir die Realität zu eigen zu machen, anderseits, dem FREMDEN zu begegnen. Während meiner Expeditionen, auf denen ich mich vom Zufall leiten lasse, lade ich die Personen, denen ich begegne, dazu ein, mich an ihren Lieblingsort mitzunehmen, um sie dort zu porträtieren. Mich interessiert nicht der Wert des fotografischen Zeugnis, sondern vielmehr das, was die Fotografie erzählt. Meine Absicht ist es, diesen Teil der Intimität und des Gewöhnlichen, der mir angeboten wird, sichtbar zu machen." (Übersetzung aus dem Französischen von Martina Weydner)

www.chantalvey.be

Do. 18.07.  19 Uhr:: Eröffnung der Ausstellung,
Einführung: Michael Voets, Kurator

Sa. 27.07.  18 Uhr: Finissage und Künstlergespräch

Öffnungszeiten:
Freitag bis Sonntag 16:00 bis 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung:
0176 38848626 / 0211 38738740
oder chantalvey@gmail.com

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Modellversuch Schulkunst

Kunst am Bau als Prozess mit offenem Ausgang

Montag, 09.09.2013  20 Uhr

IllustrationAnmaßend, subversiv und voll ehrlichem Interesse an Schulentwicklung versucht Schulkunst auszuloten, was geschieht, wenn Kunst auf den gesellschaftlichen Mikrokosmos Schule trifft. Kern von Schulkunst ist ein partizipatorischer Gedanke: Alle Beteiligten geben ihre Wahrnehmung, ihr Wissen und ihre Wünsche in einen gemeinsamen Prozess mit dem Ziel, einer für sie und ihr Umfeld positiven Veränderung.

KünstlerInnen schaffen und verantworten den offenen Raum und dessen strukturellen und ästhetischen Rahmen.

Am 16.09. wird das Referenzprojekt des Modellversuchs mit dem Schulbaupreis NRW ausgezeichnet. Die Jury begründet dies mit der Qualität des Prozesses und des Ergebnisses. Ute Reeh stellt das Projekt und die Perspektiven für Düsseldorfer Künstlerinnen vor.

kunstpunkt 34

Freitagabend der Off-Räume

Freitag, 13.09.2013  20 Uhr

IllustrationDie Off-Szene - die von Künstlerinnen und Künstlern betriebenen Ausstellungsorte - öffnet jeweils am Freitagabend vor den Kunstpunkten ihre Räume.

Wir präsentieren ein literarisches Programm mit dem Titel: "KINDHEITEN - in Wort und Bild - ertappt, ermahnt, erinnert."

Eine Kooperation in Wort und Bild von Frauke Tomczak, Elisabeth Luchesi und Ferdinand Scholz.

Elisabeth Luchesi, Ethnologiestudium (M.A.)/ Studium freie Malerei (Meisterschülerin Marwan)in Berlin; Ausstellungstätigkeit, Kurse, Workshops an verschied. Institutionen; Atelier in Düsseldorf.

Ferninand Scholz, *1952, veröffentlicht seit den achtziger Jahren Lyrik, Prosa und dramatische Texte.

Frauke Tomczak, Autorin und Dozentin, 1989 Dr. phil., ab 1995 auch zum Film, vielfältige Veröffentlichungen im Rundfunk und in Fachzeitschriften, sie schreibt Lyrik.

Atelierpräsenz von Susanne Troesser

Sa.+ So. 14. und 15.09.2013

IllustrationMit Begeisterung wird die feingefügte Spitze der Form angefasst und augenblicklich zerbricht sie zwischen den Fingern: ohne Spitze steht die Form da und ist offen im Schaffen neigt sich der in kleinen Teilen zusammengefügte Ton unter seinem eigenen Gewicht: die Form ändert ihre Richtung und kommt zum Stillstand.

 

onomato Kunstsalon

Sa.+ So. 14. und 15.09.2013

IllustrationDer onomato künstlerverein zeigt Arbeiten von Vereinsmitgliedern.

 

Veranstaltungsreihe AMOR

Einer redet vor sich her und einer kommt dazu

Werkgespräch mit Thyra Schmidt

Dienstag, 01.10.2013  20 Uhr

IllustrationIn ihren Arbeiten hinterfragt Thyra Schmidt unser Verständnis von Intimität. Es sind Momente zwischenmenschlicher Begebenheiten, die sie in Bild (Foto oder Video) und Text (Schrift oder Sprache) überträgt. Dabei konzipiert sie einige Projekte direkt für den öffentlichen Raum. Im Werkgespräch wird die Künstlerin eine Auswahl ihrer Arbeiten vorstellen.

Thyra Schmidt, geb. 1974 in Pinneberg (bei Hamburg), studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Veranstaltungsreihe AMOR

Chinatown - Liebe im Zeichen des Patriarchats

Vortrag von Frauke Tomczak mit Filmsequenzen

Dienstag, 08.10.2013  20 Uhr

"CHINATOWN", USA 1974, R: Roman Polanski, S: Faye Dunaway, Jack Nicholson, John Huston

"Liebe" war und ist immer auch ein historisches Konzept. Besonders im Patriarchat steht sie unter macht-bestimmten Konditionen. Kaum ein Film hat sowohl die ökonomische als auch die ordnungspolitische Geschlossenheit des Patriarchats, die bis in die psychischen Dispositionen der Protagonisten hineinreicht, radikaler vorgeführt als Roman Polanskis "Chinatown". Noah Cross, hervorragend dargestellt von John Huston, ist die Spinne im Netz, die alle Fäden zieht bis hin zur totalen Herrschaft über das andere Geschlecht.

Die unverblümte Entlarvung dieser patriarchalen Kombinatorik war die erstaunliche innovatorische Leistung dieses Thrillers bezogen auf das große Thema "Liebe". Sie ist es bis heute geblieben.

onomato - das fenster

heart shot

12. - 20.10.2013

Illustration

Eine UNART–Ausstellung mit Jugendlichen des Wulf-Alexander Strauer-Hauses in Düsseldorf.

Die Jugendlichen setzen in gleichberechtigter Zusammenarbeit mit professionellen KünstlerInnen ihre persönliche Sichtweise auf das Thema Liebe um.

Beim Kunstprojekt UNART wird abweichendes Verhalten als kreatives Potential verstanden und als Infrage­stellung etablierter Werte und Normen begriffen. Die UNART-Arbeit will neue Prozesse der Auseinander­setzung miteinander anstoßen. Bei der Zusammen­arbeit mit den professio­nellen KünstlerInnen geht es darum, gemeinsam und gleichberechtigt Kunst zu machen, nicht die Symptome, sondern die Schwierigkeiten der Umsetzung einer Idee in den Mittelpunkt zu stellen.

Fr. 11.10.  19 Uhr: Vernissage
Einführung: Prof. Christian Eggers

Mo. 14.10.  19 Uhr: Führung mit den Künstlern

So. 20.10.  19 Uhr: Finissage
Weitere Öffnungszeit: Mi. 16.10.  16-19 Uhr:

und oder nach Vereinbarung:
kontakt@onomato-verein.de bzw. Telefon: 0211 3398296

Logo: Prof. Dr. Eggers-StiftungLogo: UNART e.V.Eine Veran­staltung in Zusam­men­ar­beit mit der Prof. Dr. Eggers-Stif­tung und dem Kunst­projekt UNART e.V.

Weißes Rauschen

Georg Imdahl im Gespräch mit der Bildhauerin Anne Wissmann

Freitag, 25.10.2013  20 Uhr

IllustrationSeit 2002 entwickelt Anne Wissmann in Zeichungen, Plastiken und Animationen Darstellungen einer speziellen Kreatürlichkeit und Wesenhaftigkeit. Diese umfasst Tiere, wie auch Menschen und Pflanzen. In einem Text über Anne Wissmanns Arbeiten heißt es, sie wirkten, als "umschlösse und verströmten sie ein gleichmäßiges, ruhiges weißes Rauschen”. Das Werkgespräch im Onomato wird einige Aspekte dieses weißen Rauschens konkretisieren und in eine Sprache bringen.

Georg Imdahl und Anne Wissmann stehen seit vielen Jahren in einem regelmäßigen und fortlaufenden Austausch. Georg Imdahl ist Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Münster (http://www.kunstakademie-muenster.de/imdahl). Anne Wissmann arbeitet als Bildhauerin und lebt in Düsseldorf (http://www.anne-wissmann.de).

Veranstaltungsreihe AMOR

Screening

Julia Stoschek Collection

Montag, 28.10.2013  20 Uhr, Eintritt 4 Euro

IllustrationDie JULIA STOSCHEK COLLECTION ist eine internationale private Sammlung zeitgenössischer Kunst mit dem Fokus auf zeitbasierten Medien. Die 2007 eröffnete Sammlung beinhaltet schwerpunktmäßig Videoarbeiten, Installationen und Fotografien. Aus der Sammlung wird eine Werkauswahl von Künstlern vorgestellt, die das Thema der Liebe als Gestaltungsmittel aufzeigen:

  •Hannah Wilke, Intercourse with..., 1978
  • Tracey Moffatt, Love, 2003
  • Jesper Just, Something to Love, 2005
  • Alex McQuilkin, Fucked, 1999
  • Patty Chang, Untitled, 2000
  • Kate Gilmore, My love is an anchor, 2004

Julia Stoschek wird anwesend sein.

Veranstaltungsreihe AMOR

Amor im Film

Die Kraniche ziehen

Dienstag, 29.10.2013  20 Uhr

"Die Kraniche ziehen", SU 1957, R: Michail Kalatosow, S: Tatjana Samojlowa, Alexej Batalow
Michail Kalatosow wagt eine erste vorsichtig kritische Reflexion der Beteiligung der Sowjetunion am Zweiten Weltkrieg, dem sogenannten "großen vaterländischen Krieg": ihm wird die zarte und doch große Liebe geopfert.

Die Filme dieser Reihe werden kuratiert und vorgestellt von Frauke Tomczak

Veranstaltungsreihe AMOR

X-Rated

Filmvorführung und Diskussion mit Jean-Christophe Ammann

Illustration Dienstag, 05.11.2013  20 Uhr
Zutritt ab 18 Jahren
Eintritt: 4 € (3 / 2 €, Mitglieder und Stipendiaten frei)

Ein Film, bei dem 4 Dinge zu beachten sind:
  • Schauspieler
  • Regisseur
  • Kameramann
  • Schnitt

Prof. Jean-Christophe Ammann ist ehemaliger Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt und lebt dort als Kunsthistoriker und Kurator.

Logo: onomato das fensteronomato - das fenster

Kuss, Schuss, peace, schiess....

08. - 18.11.2013

-Bild- Installationen von Alexander von Goch. Arbeiten, die sich seit Jahren mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen. Ihre Aktualität aber nicht verlieren. Im Gegenteil.

 

Fr. 08.11.  19 Uhr: Eröffnung, Einführung: Dr. Angelika Hille-Sandvoss

Öffnungszeit: täglich 16-19 Uhr
o.n. Vereinbarung: kontakt@onomato-verein.de

Veranstaltungsreihe AMOR

Bilder aus Liebe

Werkgespräch mit Christine Reeh

Mittwoch, 20.11.2013  20 Uhr

IllustrationAusgehend von ihrem Film "Waiting for Europe" (Dokumentarfilm, 58 min. 2006), der die Liebesgeschichte der jungen Bulgarin Vania und ihres Partners Ivo in der Emigration in Spanien und Portugal begleitet, wird Christine Reeh (Dokumentarfilmregiesseurin und Medienphilosophin, Karlsruhe/Lissabon) über die Frage Was ist Dokumentarfilm? sprechen. Sie wird Auszüge aus ihrem Film zeigen und über den Zusammenhang von Bild, Leben und Liebe im Dokumentarfilm reflektieren. Einen Menschen zu filmen ist wie einen Menschen zu lieben: damit das Leben in Bild umgesetzt werden kann, kann der Zugang nur indirekt und emotional, zugleich jedoch verantwortungsbewusst und der Wahrheit verpflichtet sein. Passion, Hingabe und affektive Projektion sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine solche filmische Arbeit, um ihre Authentizität und ihren Zauber zu garantieren. Wie bei der Liebe kann es in einem solchen zwischenmenschlichen Prozess zu enttäuschten Erwartungen und übersteigerten Visionen kommen. Und dennoch: Wahrheitssuche und Liebe werden in den verschiedensten spirituellen aber auch philosophischen Strömungen miteinander in Verbindung gesetzt.

Christine Reeh lebt und arbeitet als Dokumentarfilmregisseurin und Medienphilosophin in Karlsruhe und Lissabon.

Veranstaltungsreihe AMOR

Liebe, plural. Zu Visualisierungsmöglichkeiten der Liebe in der Malerei der Frühen Neuzeit

Vortrag von Prof. Dr. Valeska von Rosen

Freitag, 22.11.2013  20 Uhr

IllustrationDie Liebe ist nicht ohne Grund in den vergangenen Jahren in den Blick der frühneuzeitlichen Forschung gerückt. Wenige Themen sind so stark von Diskursivierungen abhängig wie das der Liebe; über wenige ist das Sprechen derart determiniert wir hier. Wie sieht es mit den Modi und Möglichkeiten der Verbildlichung aus? Wie lösen die Maler die Aufgabe, das Abstraktum der Liebe ins Bild zu setzen? Der Vortrag geht dieser Frage an Hand exemplarischer Darstellungen von Tizian bis Caravaggio nach.

Prof. Dr. Valeska von Rosen studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ägyptologie. Seit 2006 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für allgemeine Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

Veranstaltungsreihe AMOR

Amor im Film

Angst essen Seele auf

Dienstag, 26.11.2013  20 Uhr

IllustrationBRD 1973, R: Rainer Werner Fassbinder, S: Brigitte Mira, Hedi Ben Salem

Eine ältere deutsche Dame und ein junger türkischer "Gasdtarbeiter" verlieben sich. Hat dieses ungleiche Paar eine Chance in der kleinbürgerlichen Gesellschaft der BRD der frühen 70iger Jahre?

Die Filme dieser Reihe werden kuratiert und vorgestellt von Frauke Tomczak.

Veranstaltungsreihe AMOR

Liebesfreud, Liebesleid

Ein musikalischer Abend zum Thema Liebe mit Violine, vorgestellt von David Johnson

Donnerstag, 28.11.2013  20 Uhr
Eintritt: 4 € (3 / 2 €, Mitglieder und Stipendiaten frei)

Illustration

Neben berühmten Kompositionen zur Liebe für die Violine als Soloinstrument von Fritz Kreisler und anderen Komponisten stellt David Johnson das Thema mit Beispielen aus Opern, Chansons, spanischen und keltischen Volksweisen musikalisch und erzählerisch vor.

David Johnson wurde in Yorkshire/GB geboren und lebt in Köln. Er ist Mitglied im Gürzenich Orchester/Oper der Stadt Köln. Neben seiner Orchestertätigkeit, tritt er mit verschiedenen Kammermusikensembles und auch solistisch auf.

Veranstaltungsreihe AMOR

Die Idee der Liebe (Liebe, Instinkt)

Lesung und Vortrag von Axel Grube

Dienstag, 03.12.2013  20 Uhr

Illustration Ideen von Liebe sind der Natur oft auch voraus. Mitunter über Jahrtausende, scheinbar unerreichbar. Als Überfremdung und Belastung? Als tyrannische Kaprice? - Oder vermag die Erzählung, der Gedanke und die Idee, die Natur selbst zu verändern: In ihrem Potenzial und ureigenen Sinne?

Axel Grube erläutert erstmals - anhand von Texten von Novalis, Simone Weill, Platon, Kierkegaard, Margarete Poréte, Hölderlin, Rilke, Dora Diamant u.a. - seine Gedanken der Immanenz von Natur und Kultur, einer "Genealogie der Liebe".

Axel Grube fand, ausgehend von einem abgebrochenen Philosophiestudium, einer Tätigkeit als Musikproduzent und einer Ausbildung zum "Berufssprecher", zu einer Erinnerungsarbeit in der Form des onomato Verlags. Einhergehend damit kam es auch zur gemeinsamen Gründung des onomato künstlervereins mit Künstlerfreundinnen und Freunden.

Veranstaltungsreihe AMOR

Veranstaltungsreihe AMOR

I promised to love you - Liebe als Thema zeitgenössischer Kunst

Ein Vortrag von Barbara Hofmann-Johnson

Freitag, 06.12.2013  20 Uhr

Losgelöst von einer Bindung an ikonographische Darstellungsmuster oder erzählerische Vorgaben, wie sie für die Thematisierung von Erotik und Liebe noch in der klassischen Kunstgeschichte üblich waren, erscheint das Thema in der Kunst des 20. Jahrhunderts in einem vielfältigen Spektrum inhaltlicher, konzeptueller und ästhetischer Möglichkeiten. Vor dem Hintergrund autobiographischer Bezüge, verstärkter Selbstreflexion, der Psychoanalyse, sexueller Befreiung, des Feminismus, von Aids und weiteren gesellschaftlichen Entwicklungen stellt sich die Liebe als Motivfeld zeitgenössischer Kunst vielschichtig und komplex dar. Mit einem Rückblick auf das Konzept der L ‘ Amour fou und Motive des Surrealismus stellt Barbara Hofmann-Johnson eine Auswahl an Positionen und Werken aus der Kunst des 20. Jahrhunderts vor.

Barbara Hofmann-Johnson studierte Kunstgeschichte, Germanistik, Theater- Film- und Fernsehwissenschaften. Sie arbeitet freischaffend als Kunsthistorikerin und Kuratorin und lebt in Köln, wo sie u.a. für die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur tätig ist. Darüber hinaus hat sie einen Lehrauftrag an der Folkwang Universität der Künste im Bereich Fotografie/Theorie.

onomato - das fenster

YongHwan Lee - Political Landscape

13. - 22.12.2013

"Political Landscape" intends to present the aimed spot where people’s relative relationship and the ways of desire meet each other. A political agenda is not realized by using a direct order but interest groups make them obey by themselves for their own desire.

One day I found the fence screen for subway construction in front of my house was covered with a landscape photo. This long forest running through the city started filling every space of the city in an instant. Such virtual space became to be deployed in the real world and coexist with it. Now, as virtual space becomes a daily life in the reality, artificial nature begins replacing the real nature in every urban space. My works are standing at the point where they are giving interference each other in the social, political and economic aspects including personal daily life.

Fr. 13.12.  19 Uhr: Eröffnung

So. 22.01.  19 Uhr: Finissage

onomato - literatur

Bekannt trifft Unbekannt

Andreas Altmann trifft Sina Klein

Montag, 16.12.2013  20 Uhr

kuratiert von Frauke Tomczak

Charakteristikum der neuen Lyrikreihe ist die Kombination eines im deutschsprachigen Raum bekannten Lyrikers, einer bekannten Lyrikerin mit einer wenig bekannten, Lyrik schreibenden Persönlichkeit in Düsseldorf.

Zum Auftakt der Reihe trifft Andreas Altmann, geboren 1963, aus Berlin auf die Düsseldorfer Lyrikerin und Literaturwissenschaftlerin Sina Klein, Jahrgang 1983.

Sina Klein hat noch keinen eigenen Lyrikband, war aber Finalistin beim Münchner Lyrikpreis 2012 und beim Leonce-und-Lena-Wettbewerb 2013. Sie arbeitet mit bei der Literatur-Zeitschrift "Proto" und veröffentlicht Gedichte in Zeitschriften (zuletzt "poet", Nr. 14, 2013) und Anthologien.

Andreas Altmann hat 2012 seinen achten Gedichtband "Art der Betrachtung – Gedichte aus 20 Jahren" im "poetenladen", Leipzig veröffentlicht. 1997 wurde er mit dem Förderpreis des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs und dem "Christine-Lavant-Lyrikpreis" ausgezeichnet, 2004 mit dem "Erwin-Strittmatter-Preis".

das eisfell gibt den schritten nach,
die viel zu laut sich einen weg erzählen
    das eisfell, Andreas Altmann

verwundet ist die unruh einer uhr
    schier, Sina Klein

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