Veranstaltungskalender

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.
 

onomato - das fenster

Das Wetter von heute

Ausstellung von miu

14.01. - 22.01.2017
Eröffnung am 13.01.2017

Um "Gegenwart selbst" zu bezeichnen, zitiert der japanischer Künstler miu in seiner Arbeit fortwährend das Phänomen des Wetters im Alltag. Darin beschäftigt er sich mit dem zeitlosen Thema des Wahrnehmungsmechanismus von "gestern/heute/morgen" in menschlichen Aktivitäten. In seiner Solo-Ausstellung "Das Wetter von heute" aktualisiert miu, als Konzeptkünstler und zeitgenössischer Komponist, seinen interdisziplinären Ansatz zu Fragen und zu Perspektiven von "heute".

milch-labor.com

 

Freitag, 13.01.  19 Uhr: Eröffnung

Samstag, 21.01.  19 Uhr: Finnissage und Klangperformance von wörc

Öffnungszeiten: Öffnungszeiten: Do. und Fr. 13-16 Uhr, Sa. und So. 15-18 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

 

Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veranstaltung in Zu­sammenar­beit mit dem Kultur­amt der Landes­haupt­stadt Düssel­dorf

onomato - literatur

Poetische Begegnungen

Ilse Kilic trifft Rainer Komers

Mittwoch, 18.01.2017  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Mit Ilse Kilic und Rainer Komers begegnen sich zwei Lyriker, die in ihrer hoch kreativen Biografie auch mit anderen Medien gearbeitet haben: Ilse Kilic mehrfach mit einer Kombination von Bild – als Foto oder als Zeichnung – und Text. Rainer Komers hat sich mit seinen eigenwilligen, mehrfach preisgekrönten, oft poetischen Dokumentarfilmen einen Namen gemacht, bevor er mit ersten auch lettristisch gestalteten lyrischen Texten, Typogramme genannt, hervortrat.

Ilse Kilic, Jahrgang 1958, verfasst Bildgeschichten, visuelle Poesie, Comics und Hörspiele. Zusammen mit ihrem Lebenspartner Fritz Widhalm schreibt sie seit Anfang der 2000ender in Fortsetzung an einem sogenannten „Verwicklungsroman“ und gibt seit den 90igern die „edition fröhliches wohnzimmer“ heraus. Ihre experimentelle poetische Spracharbeit seit den 90iger Jahren orientiert sich an der Gruppe Oulipo. 2016 erhielt sie in Wien den Veza Canetti Preis.

Rainer Komers, geb. 1944, fertigte Siebdrucke und Plakate bevor er sich in den 80iger Jahren dem Dokumentarfilm widmete. Besonders sein Zyklus „Earthmoving“ ab 1999 erregte Aufsehen: Dokumentarfilme, die sich jeweils einem der vier Elemente und einem Erdteil zuwenden und ohne Sprecherkommentar allein durch die Montage der Bilder ihre Narrativität entfalten. Seit 2005 tritt er mit poetischen Texten in Erscheinung. Er hatte mehrfach Lehraufträge, schrieb Filmkritiken und Reisereportagen für diverse Feuilletons und gibt seit kurzem Gedichte des in den USA lebenslänglich inhaftierten Spoon Jackson heraus, die er auch übersetzt. Seine Filme wurden mehrfach mit Preisen gewürdigt, u.a. Hessischer Filmpreis, 2001 und Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft, 2006.

An diesem Abend begegnen sich zwei Formen der Lyrik, die eines gemeinsam haben: die Überraschung. Bei Ilse Kilic durch eine Spracharbeit, die vielfach angetrieben wird durch den Witz, bei Rainer Komers in einer Art der Montage, die unvorhersehbare Bildbereiche expressiv kurzschließt und zu einem Bild verfugt.

schlaf mal ein weilchen,
sag ich zur wirklichkeit.
Ilse Kilic: „gedicht wenn ich schlafen geh“

worte stechen ins fleisch
der hund bellt im off
1x poetenglück
Rainer Komers: „eisler im radio“

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

Natzweiler-Struthof. Ein deutsches KZ in Frankreich

Das „U.n.a.u.s.p.r.e.c.h.l.i.c.h.e“ beschreiben

Freitag, 27.01.2017  20 Uhr

Lesung mit Florence Hervé, Herausgeberin des Buchs zu Natzweiler-Struthof und mit Sina Klein, Übersetzerin verschiedener Texte und Gedichte aus dem Buch.

Im von der Wehrmacht besetzten Frankreich gab es ein deutsches Konzentrationslager: Das im Elsass gelegene Natzweiler-Struthof war ein Ort grausamer Verbrechen und zugleich Führungszentrum für Nebenlager und Außenkommandos in Deutschland. Zehntausende rassisch und politisch verfolgte Nazigegner und Widerstandskämpfer aus vielen Ländern Europas wurden dort gequält, durch Zwangsarbeit ausgebeutet und ermordet.

Zahlreiche Künstler/innen und Schriftsteller/innen setzten sich mit dem Nazilager des Todes auf dem „verfluchten Berg“ auseinander.

Präsentiert werden künstlerische Zeichnungen, Fotografien von Martin Graf, Musik, sowie literarische Texte in deutscher und französischer Sprache.

onomato - das fenster

inside@instagram

Düsseldorf Photo Weekend 2017

03.02. - 05.02.2017

Die Ausstellung inside@instagram im onomato künstlerverein möchte dazu einladen, das soziale Netzwerk mit seiner Flüchtigkeit und dem Nebeneinander von Reiz und Überreizung, Belanglosigkeit und Wertvollem, Oberflächlichkeit und Berührendem besser kennenzulernen.

Es werden Arbeiten von Fotografen und Amateuren präsentiert, die für das soziale Fotonetzwerk Instagram produziert wurden und deshalb eine ganz eigene Ästhetik und Bildsprache besitzen. Im Rahmen der Ausstellung wird die Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin Anika Meier einen Vortrag über Fotografie in den sozialen Netzwerken halten. Sie ist Mitbegründerin des Fotografieprojekts This Ain’t Art School und schreibt regelmäßig u.a. für das Monopol Magazin.

Anlässlich der Ausstellung inside@instagram findet in Kooperation mit @thisaintartschool ein Fotowettbewerb statt. Die Arbeiten der Gewinner werden ebenfalls an diesen 3 Tagen zu sehen sein.

Diese Ausstellung wird kuratiert von Marlène Meyer-Dunker.

www.duesseldorfphotoweekend.de

 

Freitag, 03.02.  18 Uhr: Eröffnung

Sonntag, 05.02.  18 Uhr: Finissage

Öffnungszeiten:
3. Februar, 18.00 – 21.00 Uhr
4. Februar, 12.00 – 20.00 Uhr
5. Februar, 12.00 – 18.00 Uhr

 

Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veranstaltung in Zu­sammenar­beit mit thisaintartschool

onomato - literatur

Poetische Begegnungen

Tom Schulz trifft Bärbel Klässner

Mittwoch, 08.02.2017  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

In mir ist ein Sandkorn. Zwischen Lid und Halbmond. Lass nichts
durch den Schnee. (…)

Tom Schulz: „Sans Parole“

(…) die krümmung der gabel die stimmt oder nicht stimmt so wird aus a ein b und alle
folgenden töne gehen schief zur gabel

Bärbel Klässner: „Samstagnachmittag“

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

onomato - literatur

Poetische Begegnungen

Oswald Egger trifft Ann Cotten

Montag, 20.02.2017  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

und lachen die kinder die blätter platt
ich glaube der natur kein einziges wort

Ann Cotten: „De atra bile“

Dreh Dich, Rede, dreh Dich wieder, und fang uns die
Füchse amaranth, die kleinen, Amaranth-roten Füchse.

Oswald Egger: „Herde der Rede III“

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

onomato - das fenster

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, erinnert uns immer wieder daran, dass es trotz gesetzlich verbriefter Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zahlreicher Erfolge auf dem Weg zu einer gelebten Gleichstellung auch bei uns in Deutschland noch eine Menge zu tun gibt.
 

Ohne mich
Fotografische Selbstportraits

17. - 26.03.2017

Haben Frauen einen anderen Blick auf sich selbst als Männer? Wir stellen verschiedene fotografische Positionen zur Diskussion. Im Fokus stehen Künstlerinnen, die eine exemplarische Sichtweise auf das weibliche Selbstportrait zeigen. Zusätzlich zur Ausstellung wird es ein Begleitprogramm geben.

Öffnungszeiten: Fr., Sa., So. 19-21 Uhr
Persönliche Führung unter 0178 9046878
 

Selfi, nein danke!

Zwiegespräch mit Andrea Isa und Inken Boje

Sonntag, 19.03.2017  19 Uhr

  • Was ist eigentlich der Unterschied zwischen fotografischem Selbstportrait und Selfie?
  • Welchen Einfluss hat die Selfie-Bilderflut auf das Schaffen eines künstlerischen Bildes?
  • Gehen Frauen anders mit der Darstellung ihrer selbst um als Männer?
  • Wie stellt sich Frau im Selfie dar? Was zeichnet ein weibliches, künstlerisches Autoportrait aus?

Wir nehmen den Frauentag zum Anlass, weibliche Selbstinszenierung zu untersuchen.

Wir sind viele!

Künstlerinnen Werkgespräch

Sonntag, 26.03.2017  17:30 Uhr

Künstlerinnen der Ausstellung sprechen über ihre Selbstportraits. Wieso eigentlich Selbstportrait? Was ist die künstlerische Agenda? Exemplarische Positionen zu einem Thema.

Mit Katharina Mayer, Inken Boje, Marlène Meyer-Dunker, Annette Hiller, Andrea Isa u.a.