Veranstaltungskalender

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.
 

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 16. und 30. Januar
  • 13. und 27. Februar
  • 13. und 27. März
  • 10. und 24. April
  • 08. und 22. Mai
  • 05. und 19 Juni

Projekte-Treffen

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Jour fixe zur Ideen-Entwicklung. Eingeladen sind alle, die interessiert sind an Diskussion und Entwicklung künstlerischer Aktivitäten und allgemein am gemeinsamen Tun. Man stellt sich gegenseitig Ideen und Arbeiten vor, schmiedet Pläne, findet MitstreiterInnen.

  • 23. Januar
  • 06. und 20. Februar
  • 06. und 20. März
  • 03. und 17. April
  • 15. und 29. Mai
  • 12. und 26. Juni

Anfänge – Im tief Innern sang...“

Lecture Performance von Markus Mußinghoff

Freitag, 28.04.2017  20 Uhr

Ein audiovisueller Essay über die Wahrnehmung von Welt nach Innen und Außen – über Umbrüche und das Scheitern in Zusammenhang mit dem in Planung befindlichem Projekt „Anfänge“ in der Friedenskirche Selm.

 

2011 entstand die Idee zu dem Ausstellungsprojekt „Anfänge“. Die Realisierung erwies sich als kompliziert und musste mehrfach verschoben werden. Auf dem Weg zu den Anfängen der eigenen Kunst spielten drei Performances eine ebenso zentrale Rolle, wie die kurze Begegnung mit regionaler und überregionaler Kulturförderung (Verhinderung) und die unvermeidliche Auseinandersetzung mit den derzeitigen Protagonisten „des globalen Drumherums“: Trump, Erdogan, Merkel...

Für die Veranstaltung im onomato entstand ein Videoessay. Mußinghoff unternimmt den Versuch sich seiner eigenen künstlerischen Parameter und Intention zu erinnern.

Mußinghoff studierte von 1983 – 1991 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Erich Reusch (Integration Bildende Kunst und Architektur). Prägend für ihn waren die Begegnungen mit Künstlern des Artist´s Museum Lodz und den Ausstellungsprojekten „Construction in Process“ (1981 – 2000) und Projekte in Indien in Zusammenarbeit mit dem A.I.P. (Association for Intercultural Projects).

 

Francis Picabia
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann

Vortrag von Jens Stittgen

Dienstag, 09.05.2017  20 Uhr

Francis Picabia (geb. 1879 Paris – gest. 1953 ebenda), der gerne auch für die Dada-Bewegung reklamiert wird, zeichnet sich als Maler durch überraschende und scheinbar unzusammenhängende Stilwechsel aus, die seine Rezeption für nicht wenige lange Zeit erschwert haben, da sie als Mangel an Seriosität gedeutet wurden. Aber gerade in jüngerer Zeit ist es diese seine Eigenschaft, die zu einer neuen Wertschätzung des Malers führt. Auch ist sein Verhalten eine Einladung, das Verständnis von Seriosität in der Kunst noch einmal zu überdenken.

onomato - literatur

Ehrenlesungen zum 80. Geburtstag

Margot Schroeder

Donnerstag, 04.05.2017  19:30 Uhr

Die Ehrenlesung gibt einen Einblick in das umfangreiche und vielseitige literarische Werk der Schriftstellerin Margot Schroeder, die lange Jahre in Düsseldorf gelebt und gewirkt hat. Von der anfänglichen Prosa „Ich stehe meine Frau“ (1975), mit der sie schon Mitte der 70iger Furore machte, werden Auszüge aus ihren ungewöhnlichen Romanen „Wenn die Holzpferde lachen“ (1985) und „Oktobertee“ (1998) vorgestellt. Besonderes Gewicht erhalten ihre jüngsten drei poetischen Veröffentlichungen „Ohne Türgriff die Momente“ (2005), Gedichte mit kaleidoskopartigen Städtebildern, das Langpoem „Testament der Augenblicke“ (2011) und die Nonsensgedichte aus „Coladosen klagen über Blecharthrosen“ (2016). Neben ihrem literarischen Schaffen ist Margot Schroeder seit 1988 auch als Fotokünstlerin mit außergewöhnlich expressiven Fotografien hervorgetreten. Leider kann Margot Schroeder nicht persönlich anwesend sein.

Es lesen Ille Chamier, Regina Ray und Frauke Tomczak.

Meine Ängste tanzen blank
auf Buddhas dickem Bronzebauch

aus „Ohne Türgriff die Momente“, 2005

 

Ille Chamier

Mittwoch, 10.05.2017  19:30 Uhr

Trotz ihres frappierend vielfältigen kreativen Schaffens als Schriftstellerin, Malerin und Zeichnerin existieren von Ille Chamier nur zwei Publikationen: der poetische Text in dem frühen Fotoband über Pina Bausch „Setz dich hin und lächle“, 1979, für deren Tanztheater Wuppertal sie mehrere Jahre dramaturgisch tätig war und die Textsammlung „Tagtexte“, 1980. Unermüdlich hat Ille Chamier seitdem im Selbstverlag beeindruckende, kostbare und aufwändige, oft mit eigenen Illustrationen versehene Textsammlungen herausgebracht. Allein die Titel dieser Editionen wie „Gezinktes Licht“, 2003, „Hu Hu – I can fly and you?“, 2007 oder „Turandot“, 2007 evozieren schillernde Imaginationswolken. Kombiniert mit einer temporären Ausstellung aus ihrem malerischen und zeichnerischem Werk wird sie selbst an diesem Abend aus ihren poetischen Werken lesen.

Sie kriegen mich doch auf die Reihe, oder?
aus „Turandot“, Edition im Eigenverlag Textille 2007.

 

Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veranstaltung in Zu­sammenar­beit mit dem Kultur­amt der Landes­haupt­stadt Düssel­dorf

onomato - ausstellung

Das visuelle Philosophieren – Fotografie und Philosophie

Ausstellung und Werkgespräch mit Bernard Langerock

12. - 21.05.2017

Mit seinem Projekt "Das visuelle Philosophieren" sucht und findet der Fotograf Bernard Langerock einen Zugang zu den Werken des Philosophen Hermann Schmitz, dem Begründer der Neuen Phänomenologie.

Im Gegenzug lässt er seine Fotografien durch Zitate von Hermann Schmitz beleuchten. Ein Wechselspiel der verbalen (lesen und verstehen) und visuellen (betrachten und auf sich wirken lassen) Reflexion entsteht.
 

Freitag, 12.05. um 19 Uhr: Eröffnung
Sonntag, 21.05. um 18 Uhr: Werkgespräch und Finissage
 

Öffnungszeiten: Mi., Fr., Sa. und So. von 16-19 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel. 0211 9293535

 

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Auf Körper herabsehen - Gewaltästhetik zwischen Macht, Ohnmacht und Selbstverfügung

Bild-Vortrag von Dr. Jobst Paul

Dienstag, 23.05.2017  20 Uhr

‚Gewaltästhetik‘, d.h. die ästhetische Repräsentation von Gewalt, nimmt in der westlichen Kultur einen breiten, wenn nicht zentralen Raum ein. Mit einem Begriff von Michel Foucault könnte man von einem ‚Dispositiv‘ sprechen, von einer Signatur, die sich in vielfältige kulturelle Segmente eingeschrieben oder in ihnen transformiert hat. In der Malerei, auf der Bühne, im Film, in der Photographie und nun in der Computer-Animation, ist dabei der Blick 'auf Körper herab' zum ikonographischen Mittel geworden, um sich diskursiv als Macht oder gegenüber der ‚Macht‘ zu positionieren, nicht zuletzt auch durch körperliche Selbstverfügung von Künstler_innen in Performances. Mit der Fixierung auf den ‚Körper an sich‘ wird freilich zugleich eine kulturell-dualistische Setzung westlicher Kulturgeschichte bloßgestellt, die als Legitimationsmittel von Gewalt dient und gedient hat. Die Analyse von ‚Gewaltästhetik‘ gibt daher nicht zuletzt Auskunft über den Stand unserer kulturellen Identität.

Jobst Paul ist ein Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung u.a. mit Rassismus und Antisemitismus.
www.diss-duisburg.de/mitarbeiterinnen/dr-jobst-paul

 

onomato - ausstellung

Der wahre Schein

26.05. - 04.06.2017

Wie sich das Erscheinungsbild des Menschen im Spiegel der Zeit und ihrer Gesellschaft in seiner Sprache, Bewegung (Mobilität), Kleidung und Verhalten durch innere und äußere Einflüsse verändern kann.

Politische Verhältnisse erzeugen psychische Befindlichkeiten und entsprechendes Verhalten und soziales Handeln des Menschen. Es kann das Verhältnis zwischen Mann und Frau verändern und damit das Familienleben, wie auch die Schere zwischen arm- und reichsein vergrößern oder verkleinern, wodurch der Zeitgeist (sichtbar in Design, Kultur) geprägt wird.

Ausstellende Künstler:
Mirela Anura, Terry Buchholz, Adidal Abou Chamat, Andrea Dietrich, Oscar Frohlich, Sedef Hatapkapulu, Claudia van Koolwijk, Bernard Langerock, Jürgen Mester, Norika Nienstedt, Sylvie Norhausen, Stephen Reader, Annette Wirtz

26.05.  19 Uhr: Ausstellungseröffnung mit einer Klangperformance von Silvie Norhausen und Stephen Reader

Öffnungszeiten: Sa.+So. 16-18 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

Kuratiert von Andrea Dietrich - www.cabinett.culturebase.org

 

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onomato - ausstellung

MärchenWelt

Sommer 2017

Eine Ausstellung der Malgruppe aus dem AWO Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus in Düsseldorf mit Elisabeth Luchesi.

Ausgehend von Tier- und Märchenfiguren sind individuelle Bilderfolgen entstanden. Darüberhinaus hat sich - im Austausch von Geschichten und Bildern, im Wechsel von Zuhören und Malen - ein neuer Erzähl-Raum gebildet.

So sind auch einige Bilder buchstäblich aus sich herausgetreten und schweben als Mobiles leicht bewegt im Raum

Die Präsentation MärchenWelt lädt zum Schauen und Lauschen ein.

Zur Eröffnung: Eine Märchen-Lesung der Brüder Grimm (Sprecher: Axel Grube, onomato hörbücher)

Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-17 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

 

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Werkgespräch mit Karl Hans Müller

im Herbst 2017

"Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt. Und diese Sehnsucht ist revolutionär." (J. Genet)

Dieser Termin muß eventuell aus gesundheiltichen Gründen verschoben werden, bitte vergewissern Sie einige Tage zuvor auf der onomato Webseite.