Veranstaltungskalender

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.
 

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 16. und 30. Januar
  • 13. und 27. Februar
  • 13. und 27. März
  • 10. und 24. April
  • 08. und 22. Mai
  • 05. und 19 Juni

Projekte-Treffen

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Jour fixe zur Ideen-Entwicklung. Eingeladen sind alle, die interessiert sind an Diskussion und Entwicklung künstlerischer Aktivitäten und allgemein am gemeinsamen Tun. Man stellt sich gegenseitig Ideen und Arbeiten vor, schmiedet Pläne, findet MitstreiterInnen.

  • 23. Januar
  • 06. und 20. Februar
  • 06. und 20. März
  • 03. und 17. April
  • 15. und 29. Mai
  • 12. und 26. Juni

Auf Körper herabsehen - Gewaltästhetik zwischen Macht, Ohnmacht und Selbstverfügung

Bild-Vortrag von Dr. Jobst Paul

Dienstag, 27.06.2017  20 Uhr

‚Gewaltästhetik‘, d.h. die ästhetische Repräsentation von Gewalt, nimmt in der westlichen Kultur einen breiten, wenn nicht zentralen Raum ein. Mit einem Begriff von Michel Foucault könnte man von einem ‚Dispositiv‘ sprechen, von einer Signatur, die sich in vielfältige kulturelle Segmente eingeschrieben oder in ihnen transformiert hat. In der Malerei, auf der Bühne, im Film, in der Photographie und nun in der Computer-Animation, ist dabei der Blick 'auf Körper herab' zum ikonographischen Mittel geworden, um sich diskursiv als Macht oder gegenüber der ‚Macht‘ zu positionieren, nicht zuletzt auch durch körperliche Selbstverfügung von Künstler_innen in Performances. Mit der Fixierung auf den ‚Körper an sich‘ wird freilich zugleich eine kulturell-dualistische Setzung westlicher Kulturgeschichte bloßgestellt, die als Legitimationsmittel von Gewalt dient und gedient hat. Die Analyse von ‚Gewaltästhetik‘ gibt daher nicht zuletzt Auskunft über den Stand unserer kulturellen Identität.

Jobst Paul ist ein Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung u.a. mit Rassismus und Antisemitismus.
www.diss-duisburg.de/mitarbeiterinnen/dr-jobst-paul

 

Off-Spaces-Führung

Studierendenprojekt

23.06., 30.06., 07.07., 14.07.17, jeweils Freitag  19 Uhr

Studierende der HH-Uni Düsseldorf laden ein zu einer kleinen Führung durch Off-Spaces in Flingern. Eine Station wird im onomato künstlerverein sein.

Nähere Infos und Anmeldemöglichkeit hier auf dieser Site der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Am Freitag, 14.07.17  ab 20 Uhr gibt es unter dem Titel „Quatschen - Tanzen – Kunst“ eine Abschlussveranstaltung in der Brause, Bilker Allee 233, 40215 Düsseldorf

 

Plappern - Macht - Schule

Zwischenbemerkung zu Schule und Sprache
von Achim Raven

Donnertag, 14.09.2017  20 Uhr

In Lehrerzimmern ebenso beliebt wie wohlfeil: Der behagliche Grusel, dass am Gymnasium so viele Kinder und Jugendliche weder richtig zu schreiben noch sich angemessen auszudrücken fähig seien. Selten kommt jemand auf den Gedanken, dass Schüler*innen so schreiben und sprechen, wie sie es an einem Ort beigebracht kriegen, wo Bescheidwissen, Selbststeuerung und Leistungsvergleich höchste Priorität haben.

Der Autor resümiert nach vierzigjähriger Tätigkeit am Gymnasium: Erstens, pädagogischer Gestaltungsspielraum ist a priori bürokratisch reguliert und erschöpft sich in der kreativen Anwendung verbindlicher Umsetzungsmodalitäten. Alles andere wäre Romantik. Zweitens, der Eigensinn und die längst vergessene docta ignorantia könnten immerhin geringfügige Gegenkräfte freisetzen. Dass es zu einem solchen Resümee des Bestecks theoretischer Kritik bedarf, steht außer Frage.

Über den Autor:
geboren 1952, 1976 in den Referendardienst eingetreten und 2016 aus dem aktiven Schuldienst ausgeschieden. Nach einer zweijährigen Abordnung als schulfachlicher Mitarbeiter beim Schulkollegium (jetzt: Abt. 4 der Bezirksregierung) hat er sich der literarischen Produktion zugewandt (Lyrik, Kurzprosa, Hörspiel) und von 1984 bis 2015 unter dem Pseudonym Ferdinand Scholz veröffentlicht. Seit 2016 veröffentlicht er unter seinem Echtnamen. Von 2000 bis 2010 hatte er einen Lehrauftrag für literarisches Schreiben am Institut für Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Veröffentlichungen: Menschen am Abgrund Ärztethriller (Gießen 1984), Es ist immer Heimat. Unausweichlich (WDR 1991), Wichtige Gedichte (Düsseldorf, 1997) Ocktavenmännchen Sissimo (Düsseldorf 2006)

stipendium nachlese

Naomi Akimoto
Claudia Robles-Angel

kunstpunkt 142
offenes Atelier und Ausstellung

22.09.-01.10.2017

Claudia Robles-Angel erzeugt audiovisuelle Installationen und interaktive multimediale Arbeiten, in denen Besucher eingeladen werden, in eine neue Umgebung einzutauchen, die durch optische und akustische Bilder des täglichen Lebens gestaltet werden, z.B. Großaufnahmen von verschiedenen Strukturen, unbeachteten Räumen und Geräuschen, die man in der täglichen Routine nicht wahrnimmt. Ihre interaktiven Werke schließen auch immersive Räumen ein, wobei die Besucher eingeladen werden, mit ihren ihren eigenen Bio-signalen, wie z.B. Herzschlag oder Gehirnaktivitäten, zu interagieren. Die Installationen machen nicht-wahrnehmbare innere Zuständen von Menschen, wie Stress oder Entspannung, ästhetisch erfahrbar.

Naomi Akimoto: Ich beschäftige mich schon lange mit Skulpturen aus Ton (keramische Plastik). Ich baue Installationen, die sich an der Wand oder auf dem Boden befinden und die ich ab und zu mit anderen Materialen, wie z.B. Zeichnungen oder Seilen kombiniere.

Viele der Keramiken in den letzten 10 Jahren sind auf der Drehscheibe entstanden, aber ich experimentiere auch mit den verschiedensten anderen Techniken. Seit 2016 erzeuge ich auch tönerne Klang-Installation und Videoarbeiten. Im Videofilm kann ich durch Zeit und Bewegung die Lebendigkeit der Keramik und die Phasen des Arbeitsprozess darstellen. Zeichnungen dienen mir einerseits als wichtige Vorarbeit für Objekte und Installationen, sie sind andererseits aber auch ein eigenständiger künstlerischer Ausdruck.

Fr. 22.09.  19 Uhr, Freitagabend der Off-Räume: Ausstellungseröffnung mit Werkgespräch

Sa. 14-20 Uhr und So. 12-18 Uhr: offenes Gastatelier im Rahmen der kunstpunkte

25.09.-01.10.: Ausstellung
Öffnungszeiten nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

onomato - ausstellung

MärchenWelt

Sommer 2017

Eine Ausstellung der Malgruppe aus dem AWO Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus in Düsseldorf mit Elisabeth Luchesi.

Ausgehend von Tier- und Märchenfiguren sind individuelle Bilderfolgen entstanden. Darüberhinaus hat sich - im Austausch von Geschichten und Bildern, im Wechsel von Zuhören und Malen - ein neuer Erzähl-Raum gebildet.

So sind auch einige Bilder buchstäblich aus sich herausgetreten und schweben als Mobiles leicht bewegt im Raum

Die Präsentation MärchenWelt lädt zum Schauen und Lauschen ein.

Zur Eröffnung: Eine Märchen-Lesung der Brüder Grimm (Sprecher: Axel Grube, onomato hörbücher)

Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-17 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

 

Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veranstaltung in Zu­sammenar­beit mit dem Kultur­amt der Landes­haupt­stadt Düssel­dorf

Werkgespräch mit Karl Hans Müller

im Frühjahr 2018

"Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt. Und diese Sehnsucht ist revolutionär." (J. Genet)

Dieser Termin muß eventuell aus gesundheiltichen Gründen verschoben werden, bitte vergewissern Sie einige Tage zuvor auf der onomato Webseite.