Veranstaltungsankündigungen

 

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 08. und 22. Januar
  • 05. und 19. Februar
  • 05. und 19. März
  • 02., 23. April
  • 07. und 21. Mai
  • 04. und 18. Juni
  • 02., 16. und 30. Juli
  • 13. und 27. August
  • 10. und 17. September
  • 01., 15. und 29. Oktober
  • 12. und 26. November
  • 10. und 17. Dezember

Geschmackrichtungen des Geistes

Vortrag von Axel Grube

Freitag, 07.12.2018  20 Uhr

Ausgehend von einer ähnlichen Figur und Methodik bei Simone Weil, Ludwig Wittgenstein und Franz Kafka, geht Axel Grube auf der Suche nach gemeinsamen Quellen bis auf die Vorsokratik und jüdische Prophetie zurück und zeigt „Familienähnlichkeiten“ oder „Geschmackrichtungen des Geistes“ auf, die sich, losgelöst von gewohnten Begrifflichkeiten und quer zu den Zuschreibungen wie etwa „Philosophie“ und „Religiosität“ bewegen.

onomato – literatur

Poetische Begegnungen

Lyrikreihe im onomato

kuratiert von Frauke Tomczak

Wir freuen uns sehr, dass die Lyrikreihe im onomato auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann. Nicht verändert hat sich die Konzeption: es begegnen sich zwei Lyriker/innen erst in der Lesung, dann im Gespräch. Die Reihe hat sich aber der nicht immer glücklichen Entgegensetzung „Bekannt trifft Unbekannt“ entledigt und ersetzt sie durch das Zentrum, das von Anfang an ihren besonderen „Kick“ ausgemacht hat: die spannungsreiche und oft fruchtbare gegenseitige poetische Begegnung. Dieser sachlichere Titel erlaubt überdies eine größere Offenheit und Freiheit in der Kombination: auch zwei Lyriker/innen mittleren Bekanntheitsgrades können sich unter dem neuen Titel begegnen. Gleichzeitig ist eine wichtige Ambition der Reihe, auch unbelichtete Poeten/innen ins Licht der Aufmerksamkeit zu stellen, erhalten geblieben..

Die geplanten Termine:

Mi. 12.12.: Marie T. Martin trifft Stan Lafleur

Mi. 30.01.: Olga Martynova trifft Gerhard Falkner

Mi. 27.02.: Ulrike Almut Sandig trifft Tristan Marquardt

Mi. 13.03.: Mirko Bonné trifft Durs Grünbein

Eintritt: 3,- / 2,- Euro ermäßigt

literatur

Poetische Begegnungen

Marie T. Martin trifft Stan Lafleur

Mi., 12.12.2018  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Mit Marie T. Martin und Stan Lafleur präsentiert der Auftaktabend ein außergewöhnliches Poetenduo aus Köln.

Marie T. Martin, geboren 1982 in Feiburg, hat ihr Publikum anfangs mit kleinen poetischen Texten von absurder, teils surrealer Komik verblüfft. Ihr erster Lyrikband Wisperzimmer, 2012, transformiert diese Verblüffung in ein staunendes Erkennen. Sie erprobt eine frappierende Bildlichkeit, die im Strom zwischen Außen- und Innenwelten, von ihr Durchlässigkeit genannt, Gleichgewichte findet zwischen einer sprachlich möglichen, imaginären Überschreitung der Realität bis hin in kosmische Dimensionen und der Welt unserer Sinne: so kommt die Welt als Scheibe der vorkopernikanischen Wende zur Nacht.

Stan Lafleur, Jahrgang 1968, geboren in Karlsruhe, ist lange schon eine feste Größe in der rheinländischen Literaturszene (Literaturpreis NRW und, wie Marie T. Martin, Rolf Dieter Brinkmann Stipendium). In seinem jüngsten Lyrikband Mini Welt. Ausgewählte Gedichte, Düsseldorf 2017, buchstabiert er am Beispiel der Möwe in sechs Gedichten die naturwissenschaftliche Berechnung der Natur, auch Vermessung der Welt genannt.

(…) es treiben die kleinen Stunden
als wäre die Nacht eine Scheibe und man fiele
am Morgen wie die Tasse vom Tisch

Marie T. Martin: Draußen ein Fetzen Segeltuch

doch abends brüllen Gnuherden durch meinen Kopf
wir sind Schädelhelden! Schädelhelden sind wir!

Stan Lafleur: Spätnachmittags

 

Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

Willem de Kooning

Lichtbildvortrag von Jens Stittgen

Mittwoch, 19.12.2018 20 Uhr

Willem de Kooning, 1904 – 1997, nieder­ländisch/us-ameri­kanischer Maler und Bildhauer, wichtiger Vertreter der gestischen Abstraktion im abstrakten Expres­sionismus der 40er Jahre, der mit seiner Woman-Serie in dieser Zeit zunächst berüchtigt, dann berühmt wurde. Als Maler bleibt er zeitlebens zwischen Abstraktion und Figürlichkeit.

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