Veranstaltungsankündigungen

 

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 08. und 22. Januar
  • 05. und 19. Februar
  • 05. und 19. März
  • 02., 23. April
  • 07. und 21. Mai
  • 04. und 18. Juni
  • 02., 16. und 30. Juli
  • 13. und 27. August
  • 10. und 24. September
  • 08. und 22. Oktober
  • 05. und 19. November
  • 03. und 17. Dezember

Das Naturtheater von Oklahoma

Installation und Lesungen inspiriert durch Franz Kafka

01.-07.06.2018
Eröffnung am Freitag, 01.06.2018 um 19 Uhr

Im Verlauf seiner philosophischen Erörterungen ist der philosophische Gesprächskreis des onomato künstlervereins auf das Schlusskapitel von Franz Kafkas Amerika-Roman gestoßen. Neben den mythologischen und philosophischen Fragen, die der Text aufwirft, erwies sich seine ästhetische Wirkung. – Am 1. Juni ist daher eine öffentlichen Präsentation künstlerischer Arbeiten geplant, die sich mit Motiven aus dem Schlusskapitel Das Naturtheater von Oklahoma auseinandersetzen.
www.zeno.org

Freitag, 01.06.  19 Uhr: Eröffnung und Lesung

Öffnungszeiten: Sa. 13-20 Uhr, So.-Do. 17-20 Uhr

Keine Ruhe nach dem Sturm

Lesung von Ulrike Heider

Freitag, 08.06.2018  20 Uhr

Passend zu „50 Jahre 68er Bewegung“ erschien im Frühjahr die überarbeitete Autobiographie „Keine Ruhe nach dem Sturm“ von Ulrike Heider neu. Sie erzählt darin ihre persönliche Geschichte als Zeitgeschichte besonders der antiautoritären Protestbewegung der späten 60iger und frühen 70iger Jahre in Frankfurt, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, um Straßenschlachten und Hausbesetzungen geht, immer sind die Erinnerungen der Autorin intim und kritisch zugleich. Das gilt auch für ihre ersten Erfahrungen in ihrer neuen Heimat New York Ende der 80iger, in denen sie in Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust und linken Intellektuellen, darunter Noam Chomsky, den Blick auf ein anderes Amerika öffnet.

Ulrike Heider, Jg. 1947 studierte Politik und Germanistik, promovierte 1978 und hatte zahlreiche Lehraufträge an den Universitäten in Frankfurt und Kassel. Seit 2000 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin und New York. Sie schrieb Bücher, Essays und Radiosendungen zu den Themen Schüler- und Studentenbewegung, Anarchismus, afroamerikanische Politik und Sexualität.

Mit ihren jüngsten beiden Büchern „Vögeln ist schön“, 2014 und „Die Leidenschaft der Unschuldigen“, 2015 war Ulrike Heider bereits im onomato zu Gast.

Werkgespräch mit Peter Ewig

Zum Erscheinen des Katalogs: PLONGÉE

Samstag, 16.06.2018 19:30 Uhr

Die erste umfassendere Monographie zu Peter Ewigs Arbeit dokumentiert das Ineinanderwirken von Video, Performance, Plastik und Zeichnung von 2012–2017, mit Referenzpunkten und Querverweisen zu davor liegenden Werken und Ewigs fotographischer Arbeit.

PLONGÉE, französisch für Tauchgang, ist zugleich filmischer Begriff für die Vogelperspektive. Der Katalogtitel impliziert Pole, der Katalog öffnet das Feld, in dem sich Peter Ewigs Arbeit bewegt. Die Performance Mind Bridge (2015) verknüpft eine telepathische Verbindung zweier Personen mit den Museen, in denen sie sich befinden (Zagreb und Düsseldorf). So wird das Museum of Contemporary Art, Zagreb zum Sender und die Kunsthalle Düsseldorf zum Empfänger.

Mit einem Text des Medien-Philosophen Timotheus Vermeulen.

Peter Ewig, it seems to me, is interested in faces.
The faces of people. But also the faces of things.
[…]
A face is a side. It’s a surface. It’s a modality of engagement –
a positioning, a directionality, a mode of communication.
But a face is also a coincidence, an accidentality.
[…]

Timotheus Vermeulen, Katalogtext

Monsters For Breakfast feat. Mike McCormick

Kompositionen für 4 Mikrofone, 2 Stimmen und 1 Laptop

Samstag, 23.06.2018 20 Uhr

Das Kölner Gesangsduo Monsters For Breakfast präsentiert gemeinsam mit dem in Oslo lebenden kanadischen Komponisten Mike McCormick ein neues, einzigartiges Programm. Monsters For Breakfast sind bekannt für ihre mutige und fragile Besetzung aus zwei Stimmen, die ohne Begleitinstrumente pur und akustisch ihre Stimmbänder verwenden. Mit McCormick gehen die zwei Sängerinnen über „nackt und wild“ hinaus: Sie arbeiten mit 4 Mikrofonen und lassen ihre Stimmen in der Echtzeit durch McCormick bearbeiten, transformieren, auseinanderreißen, in Lärm verwandeln, pitchen.

Mike McCormick ist ein junger, aufstrebender Komponist und Gitarrist, der gerade seine Master in Musiktechnologie in Oslo beendet hat und in der skandinavischen Jazz- und zeitgenössischen kreativen Musikszene in verschiedenen Projekten aktiv ist. In seinen Kompositionen befasst er sich häufig mit den verschiedenen Ausdrucksqualitäten der Stimme, indem er die gesamte Bandbreite nicht-traditioneller Techniken mit evokativen Texten in experimentellen und modernen instrumentalen Kontexten kombiniert.

Monsters For Breakfast: Thea Soti und Mascha Corman – Stimme
Mike McCormick – Laptop

monstersforbreakfast.com / mikemccormickmusic.com

OKZIDENT

Ein Film über Europa

Freitag, 29.06.2018 20 Uhr

»OKZIDENT« ist der erste Spielfilm des deutschen Regisseurs und Drehbuchautors Carsten Göttel aus dem Jahr 2018. Der Independent-Film handelt von dem geistigen Verfall eines Intellektuellen und seiner Enkelin, die ihren Erfolg auf der Bühne sucht, und wirft anhand dieser Geschichte einen Blick auf Europa.
www.carstengoettel.com

onomato – ausstellung

Künstlerbücher

kunstpunkt 142

Gezeigt werden Unikate Düsseldorfer Künstler, die als eigenständiges Kunstwerk, Archiv, Skizzen- oder Prozessbuch enstanden.

Zudem lädt der onomato künstlerverein mit einen „Call for Künstlerbuch“ Künstlerinnen und Künstler aus Düsseldorf ein, sich mit einem Werk an der Ausstellung zu beteiligen.

Fr. 14.09.  19 Uhr, Freitagabend der Off-Räume: Eröffnung
15.-23.09.: Ausstellung

Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

Werkgespräch mit Karl Hans Müller

Donnerstag, 25.10.2018

„Ich war wach und ich war gleichzeitig wie in einen Traum gebannt, mit den Wesen auf gleich und gleich, sprachen sie zu mir und ich hörte ihnen zu – ich war in ihrer Welt, in ihrer Logik oder, was das gleiche war, in ihrem Leiden, in ihrem Recht: sie sprachen eindringlich zu mir; sie schienen auch Macht zu haben, aber sie hatten keine, es war nur ihre Art, da zu sein.“ – Karl Hans Müller, April 1993

“ Ich finde, das hat Genet sehr präzis und richtig formuliert: Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt. Und diese Sehnsucht ist revolutionär.“ – Heiner Müller, 1983

onomato – ausstellung

mono

19.11. – 30.11.2017
Vernissage am 18.11.2017

Die Ausstellung zeigt im Rahmen der digitale düsseldorf sechs künstlerische Einzelpositionen: Installation, Malerei, Zeichnung, Animation, Musik. Die Arbeiten sind in ihrer Subjektivität weder durch funktionale Technik noch durch kollektives Miteinander gesichert. Sie sind fragil. Sie spiegeln die Entwicklungsstufen der Technologie und in Reichweite der Armlänge zeigen sie diese als Reflexion auf den Wänden und im Raum: LOW TECH.

18.11.  19 Uhr: Vernissage

Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-17 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

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