2018: Veranstaltungs-Archiv


ausstellung

Maryam Iranpanah

Augenblicke

12.01. – 21.01.2018
Eröffnung mit Werkgespräch am 12.01.2018

Maryam Iranpanah wurde 1979 in Teheran geboren. Sie studierte Fotografie und Design von 2000-2004 an der Azad Universität in Teheran. Von 2008 – 2011 studierte sie Malerei und Installation an der HBK Saar in Saarbrücken. Diplom bei Prof. Gabriele Langendorf und Prof. Daniel Hausig.

Als Grenzgängerin zwischen den Kulturen des Ostens und des Westens stellt sie den medialen Abbildern und Clichés von mehr oder weniger bekannten Personen des öffentlichen Lebens und aus ihrem privaten Umfeld ihre ganz eigenen frischen Interpretationen, mal melancholisch und manchmal auch humorvoll – immer aber voller Betroffenheit, gegenüber. Unverkennbar macht sie sich das Erscheinungsbild ihrer Mitmenschen mit ihrer poetisch-malerischen Handschrift, ihrem Duktus und ihrer Farbsymbolik persönlich zu Eigen. In der Begegnung mit den von ihr gemalten Menschen entstehen Augenblicke, die ihre ganz eigene Weltsicht kommentieren und bezeugen.

www.maryamiranpanah.com

Freitag, 12.01.  19 Uhr: Eröffnung und Werkgespräch,
Kuratierung: Terry Buchholz

Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-17 Uhr

und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

literatur

Poetische Begegnungen

Anna Real trifft Christoph Wenzel

Mi., 31.01.2018  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Anna Real, Jahrgang 1949, viele Jahre lang Leiterin der Literaturwerkstatt in Essen, hat das eigene lyrische Schreiben vergleichsweise spät entdeckt. Umso erstaunlicher ist die Sicherheit ihres lyrischen Tons, der feste Stand ihrer Bilder, der gleichwohl mitten in einem angedeuteten erzählenden Rahmen überraschende Spielräume öffnen kann quer durch die Zeiten ebenso wie vom Außenbild zur inneren Bewegung, um wiederum ein neues Bild zu entwerfen. Gemälde wie die von Caspar David Friedrich, Kindheitserinnerungen, fremde Städte und Orte, ungewöhnliche Begegnungen können Auslöser dieser Bilder sein.

Christoph Wenzel, 1978 geboren in Hamm und seit geraumer Zeit in Aachen, ist längst nicht mehr nur im Rheinland und im Ruhrgebiet kein Unbekannter mehr, hier aber aus guten Gründen: besonders in seinen poetischen Piktrogrammen aus dem Ruhrgebiet – im Lyrikband „weg vom fenster“, 2012 – hat er es verstanden, die spezifische Atmosphäre des Ruhrpotts aus gewesener Industrielandschaft, Bergbau und Alltag zu treffen, indem er die Stereotype über ihn schräg stellt und verrückt, um sie in lakonische Momentaufnahmen zu stanzen. Sie bleiben auch deshalb lebhaft in Erinnerung, weil Wenzel die typischen Sprachidiome der Region gegen den Strich bewegt und überraschend, witzig, immer aber erhellend neu auflädt. Andere poetische Verfahren kommen wiederum in seinem jüngsten Band „lidschluss“, Wien 2015 zum Zuge.

Die Begegnung einer Poetin aus Essen mit einem Poeten aus Aachen, beide also aus der Region, verspricht für das Publikum eine Begegnung mit Bildwelten, die gerade in ihrer umrissenen Verortung diese Orte weit übersteigen.

„(…) unvollständig ist der lidschluss
der vorhänge: zwischen den hirnhälften balanciert
der halbmond auf dem balken, eine lichtschranke,

Christoph Wenzel aus „sleep.exe, II“

Kein Stillleben wird uns gerecht.
Wir fürchten den Schnappschuss.
Zwischen Blitz und Blitz
verwischen wir Spuren.

Anna Real aus „Stille Post. Caspar David Friedrich im Museum Folkwang“

 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissen­schaft NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

literatur

Poetische Begegnungen

Sylvia Geist trifft Farhad Showghi

Mi., 14.02.2018  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Sylvia Geist, 1963 in Berlin geboren, wählte schon für ihr Studium der Chemie, Germanistik und Kunstgeschichte die ungewöhnliche Kombination von Natur- und Geisteswissenschaften. In ihrer Lyrik erweist sie sich als wandlungsreiche Zauberin eigenwillig fremder Welten, die auch wenn sie wieder erkennbar und vertraut beginnen, in bizarre, teils auch beunruhigende, immer aber magisch verwandelte Gegenden aufbrechen in einer Sprache, die oft nur durch geringe Verrückungen größtmögliche Irritationen bewirkt. In ihrer Poesie gibt es die „Schlangensilbe“, „das Zwielicht in den Wörtern“ und „Göttergehminuten“.

Farhad Showghi, 1961 in Prag geboren, in der BRD und im Iran aufgewachsen, arbeitet seit 1989 als Psychotherapeut, Autor und Übersetzer in Hamburg. Seine verdichteten Texte, die meist als poetische Prosa verfasst sind, tasten den menschlichen Körper ab, greifen kleine Bewegungen der Füße, der Hände, der Fingerspitzen auf, probieren Gesichter und Mienen aus und frappieren immer wieder mit noch nie gehörten Wortkombinationen: wie stellen wir uns ein „Picknick mit der Schulter“ vor? was ist ein „Packwunder“? und wie „zerbricht“ man „einige Farben in die Helligkeit“?

Dieser Lyrikabend verspricht mit zwei exzentrischen Wortspielern, deren Lyrik uns doch so nah, ja geradezu auf den Leib rückt, eine poetische Begegnung voller überraschender Bewegungen, emotionaler Intensitäten und plötzlich geöffneter neuer Räume. Durch die Verleihung des renommierten Peter Huchel Preises an Farhad Showghi vor wenigen Tagen erfährt er eine zusätzliche Nobilitierung.

(…) das Gelichter jagte
einem unter die Lider weiße kreisende Stunden
klänge nach etwas, das uns nicht erreichte

Sylvia Geist aus „Jerichokaleidoskop“

(…) Ein Fingerbreit Licht für eine ganze Handelskarawane. Das sage ich langsam und zertrete kein Glas.
Farhad Showghi aus „Das Zimmer 5“

 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissen­schaft NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

ausstellung

Das erste Fotobuch

Düsseldorf Photo Weekend 2018

16.02. – 18.02.2018

I OPEN CALL !
Der onomato künstlerverein Düsseldorf veranstaltet in Kooperation mit der Buchbinderei Mergemeier zum Photoweekend 2018 (16.-18.02. www.duesseldorfphotoweekend.de) einen Wettbewerb. Unter dem Motto „Das erste Fotobuch“ möchten wir Sie einladen, in einem kurzen oder längeren Text zu schildern, was Sie mit dem ersten Fotobuch verbinden. Bitte keine Bilder, sondern nur Texte einreichen.

In einer Aktion werden 3 Gewinner ausgelost, die jeweils einen Überraschungspreis erhalten.

Deadline für die Einsendung per mail: Mi 31.01. 2018, an mail@katharinamayer.com.

Die Preisverleihung wird am Sonntag 18.02. um 15 Uhr in den Räumen des onomato künstlerverein stattfinden.

Freitag, 16.2.
18-21 Uhr: Photoweekend mit Besichtigung, Vorstellung und Bar
Ab vormittags Aufbau des Verlagsprogramms Peperonibooks und ausgewählte Exemplare der Buchbinderei Mergemeier

Samstag, 17.2.
Öffnungszeit: 11-22 Uhr
14-16 Uhr: Vortrag und Vorstellung des Verlagsprogramms durch Herrn Wanderer
16 -19 Uhr: Vortrag der Sammlung und Tätigkeit der Buchbinderei Mergemeier und anschließender Workshop Buchbinden durch Ulrike Meysemeyer.

Sonntag, 18.2.
Öffnungszeit: 12-18 Uhr
12-14 Uhr: Workshop Buchbinden Teil II
15 Uhr: Preisverleihung der 3 ausgelosten Gewinnerinnen und Gewinner.

 

Logo: onomato VerlagLogo: Buchbinderei Mergemeier GmbHEine Kooperation zwischen dem onomato künstlerverein e.V., dem onomato Verlag, Peperoni-books und der
Buchbinderei Mergemeier.

Nice to meet you

Performance-Besuch aus Holland und Hong-Kong
organisiert von Taka Kagitomi

Sonntag, 11.03.2017  19 Uhr

Der onomato künstlerverein freut sich, an diesem Sonntag internationalen Besuch begrüßen zu dürfen:

Wanted Candy – Werner Klompen, Marielle van Deuersen & Nikita Schmitz

Werner Klompen ist der Artgenerator, er liebt Neonfarben, arbeitet mit Verpackungen, er und seine Gruppe wird aus Gummibärchen lebensgroße Lutscher-Köpfe der Künstlerkollegen in Serie herstellen.

„We are going to do a performance in witch the process of making the mask will be the main subject. Arround we will create a soundscape and installation while this is happening. Time, temporary transformation, ritual, action to expose and surrender.“

„Not born as artist. But time, getting it in me. Has make it a part of me. Or was it a reaincarnation? But most i love it. I’m doing it with all the trouble life got in it .“
www.facebook.com/WantedCNDY  

Monique Yim & Wiency Wong: Nice to meet you

Born in 1984, Hong Kong, Monique Yim is an interdisciplinary artist, art educator and independent curator, mainly engages in performance, installation, site-specific, community and public art. She is also a film art director and theatre art designer. Her “Queer Series” have drawn attention after being showcased in various exhibitions in Hong Kong, Shenzhen (China), Kunming (China), Berlin (Germany), Prague (Czech), Brno (Czech), Budapest (Hungary), Nove Zamky (Slovakia), Novi Sad (Serbia), etc. Some of her „Queer“-Performances emerged in collaboration with her same-sex partner and creative writer Wiency Wong.

„It is a crossing media artwork of performance and poetry, addressed to refugees and wars. The work is also a reflection on exile, migration, hesitation and relationship between people. It themed on social public, political, identity, human rights issue and also related to cultural discourse and criticism.…
sites.google.com/site/moniquewkyim

Internationaler Frauentag 2018

Wasserfrauen

Lesung mit Florence Hervé

Donnerstag, 15.03.2018  20 Uhr

Wasser ist Quelle des Lebens, Grundlage menschlicher Entwicklung. Es ist Ort der Arbeit oder Kunst, der Erholung und der Freizeit, der Auseinandersetzungen und der Utopien. Frauen werden in unterschiedlichen Wasserlandschaften vorgestellt, deren Arbeit mit dem Wasser verbunden ist, die sich vom Wasser inspirieren lassen, und die Wasser als Abenteuer oder Herausforderung erleben.. Florence Hervé hat über 20 Frauen aus zehn europäischen Ländern aufgespürt und ihre Geschichten in ihrem Buch aufgeschrieben. Lesung der Autorin mit Fotografien von Thomas A. Schmidt und Musikeinspielungen.

 

literatur

Poetische Begegnungen

Marcel Beyer trifft Nico Bleutge

Mi., 28.03.2018  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Marcel Beyer, Jahrgang 1965, ist in Kiel und Neuss aufgewachsen. Eine seiner ersten literarischen Auszeichnungen war der Förderpreis des Landes NRW, seine jüngste die größtmögliche für deutsche Literatur: der Georg Büchner Preis im Jahr 2016. Dazwischen liegt eine Biographie mit nimmermüden vielfältigen literarischen Aktivitäten von der Lyrik, über zahlreiche Romane, Hörspiele, ja Librettos, diverse Essaybände, aber auch Übersetzungen (Gertrude Stein) und herausgeberische Tätigkeiten: Friederike Mayröcker, William S. Burroughs, ja auch Georg Grosz. Die Lyrik Marcel Beyers, der Gattung, mit der seine literarische Karriere begann und die darin einen Schwerpunkt darstellt, ist von geschichtlichen und gesellschaftlichen Feldern und Stimmen ebenso durchwirkt wie von Natur und den großenteils immer noch „weißen Flächen“ des Gefühls, der Empfindung, der Erinnerung. Rasant sind die Übergänge, in denen sie von großen Zusammenhängen zu äußerst präzise eingefangenen Erinnerungsdetails gleitet wie von der Schneekatze, die künstlichen Schnee in der Eishalle zu Neuss produziert, zu Eisensteins Films „Alexander Newski“ – mit gigantischen Schnee- und Eisschlachten beim Dreh mitten im Sommer, zur Sprache, die sich anders als die Schneekatze auf der Stelle dreht im Anfangsgedicht seines jüngsten Gedichtbandes „Graphit“ aus dem Jahr 2014.

Auch Nico Bleutge ist ein Meister des Übergangs. Geboren 1972 in München, hat er bis auf ein Opernlibretto bisher ausschließlich Lyrik veröffentlicht von seinem ersten Gedichtband „klare konturen“, 2006 bis zum jüngsten aus dem letzten Jahr: „nachts leuchten die schiffe“. In sein Anfangsgedicht gleichen Titels finden wir, fein eingeflochten, eines aus seinem vorausgegangenen Lyrikbuch „verdecktes gelände“, 2013. Doch anders als bei Marcel Beyer sind es selten geschichtliche und gesellschaftliche Themen, die er wenn überhaupt nur tangiert, sondern gleichsam naturgeschichtliche geradezu urzeitliche Panoramen wie in eben dem Anfangsgedicht, doch stets durchwebt von Jetztzeit und hoch individueller Erinnerung – „deine mutter öffnet die balkontür“ – oder die immer wieder neuen Versuche, subjektive Zustände zwischen Traum und Wachen, Innen und Außen, atmosphärische Verdichtungen, Empfindungen und emotionale Aufladungen in Worte zu fassen.

Beide Poeten sind in der Literaturgeschichte bestens bewandert, beide tragen in Ton, Dimension und Anlage ihrer Lyrik die Signien des postmodernen Klassikers, der sich eben dadurch auszeichnet, in die elementarsten Ebenen überraschend sofort wieder erkennbare Alltäglichkeiten ebenso wie individuelle Bewegungen einzutragen. Das Publikum darf einen hochkarätig besetzten, spannungsreichen und spannenden Abend erwarten.

sehen, warten, schwach bevor
die ersten Worte kommen, dort,
zurück mit dunklen Augen.

Marcel Beyer aus „Dunkle Augen“

jetzt ist die nacht ein geräusch, in dem tiere verschwinden
mit einem herzen dazwischen (…)

Nico Bleutge aus „nachts leuchten die schiffe“

Kuratiert von Frauke Tomczak

 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissen­schaft NRW und das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

literatur

Horst Landau: Das Orakel

Dienstag, 17.04.2018  20 Uhr

Horst Landau, mittlerweile 80, von Hause aus Zahnarzt, ist seit den 70er Jahren Teil der Düsseldorfer Literaturszene und Mitglied im „Verband deutscher Schriftsteller“. An diesem Abend soll sein Kurzhörspiel „Das Orakel“ in zwei Fassungen (von 1972 und 2017) aufgeführt werden.

Nach einer ironischen Selbstbefragung liest er eine Glosse aus seiner Bürgerfunkarbeit für Antenne Düsseldorf. Anschließend werden Gedichte und Kurzprosa weitere Facetten seines schriftstellerischen Wirkens zeigen. Den Abschluss bildet eine kaleidoskopische Folge von Fotos aus seinem Leben – auch mit mit Gemälden seiner Tochter, der Leipziger Malerin Verena Landau. – Moderiert wird der Abend von Achim Raven.

ausstellung

Abschlusspräsentation des onomato Stipendiums

Freitag, 27.04.2018  19 Uhr

In Kooperation mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat der onomato künstlerverein 10 Stipendien für Video- und Akustische Kunst an Künstlerinnen und Künstler vergeben. Die innerhalb der sechs Monate entstandenen Arbeiten zeigen wir von 28.4. bis 6.5.2018 in den Räumen des onomato künstlervereins. Mit Arbeiten von:

Franklin Berger Inken Boje Gabriele Horndasch Ail Hwang Andrea Isa Donja Nasseri Carol Pilars de Pilar Hannah Schneider Anne Schülke

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 17-19 Uhr Sa und So 15-18 Uhr und nach Vereinbarung
 

Logo: Kulturamt DüsseldorfEine Veranstaltung in Zu­sammenar­beit mit dem Kultur­amt der Landes­haupt­stadt Düssel­dorf

Demokratische Schule Düsseldorf:
Leidenschaft, Bildungspolitik und Pflichterfüllung

Podiumsdiskussion

Dienstag, 08.05.2018  19:00 Uhr

Wie muss man sich eine Schule vorstellen, die sich am Lernbedürfnis der Schüler*innen orientiert und sich als Alternative zur öffentlichen Schule begreift? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat eine solche Alternative? Es diskutieren mit Cecilia Gläsker und Tom Knevels zwei Vertreter*innen des Trägervereins Demokratische Schule Düsseldorf e.V. und mit Achim Raven und Michael Stieleke zwei kritische Schulpraktiker mit 40jähriger Berufserfahrung.

http://demokratische.schule

ausstellung

MärchenWelt

Freitag, 11.05.2018  19 Uhr

Eine Ausstellung der Malgruppe aus dem AWO Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus in Düsseldorf mit Elisabeth Luchesi.

Ausgehend von Tier- und Märchenfiguren sind individuelle Bilderfolgen entstanden. Darüberhinaus hat sich – im Austausch von Geschichten und Bildern, im Wechsel von Zuhören und Malen – ein neuer Erzähl-Raum gebildet. So sind auch einige Bilder buchstäblich aus sich herausgetreten und schweben als Mobiles leicht bewegt im Raum

Zur Eröffnung am Freitag, 11.5. 2018 um 19 Uhr:

  • einführende Worte: Elisabeth Luchesi
  • Einspielung eines Märchens der Brüder Grimm (Sprecher: Axel Grube, onomato hörbücher
  • Kurzvortrag zur Textgenese und Bildsprache der Märchen: Axel Grube

Öffnungszeiten: Sa. 12.05. und So. 13.05. 2018 14-17 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

Das Naturtheater von Oklahoma

Installation und Lesungen inspiriert durch Franz Kafka

01.-07.06.2018 Eröffnung am Fr., 01.06. um 19 Uhr

Im Verlauf seiner philosophischen Erörterungen ist der philosophische Gesprächskreis des onomato künstlervereins auf das Schlusskapitel von Franz Kafkas Amerika-Roman gestoßen. Neben den mythologischen und philosophischen Fragen, die der Text aufwirft, erwies sich seine ästhetische Wirkung. – Am 1. Juni ist daher eine öffentlichen Präsentation künstlerischer Arbeiten geplant, die sich mit Motiven aus dem Schlusskapitel Das Naturtheater von Oklahoma auseinandersetzen.
www.zeno.org

Freitag, 01.06.  19 Uhr: Eröffnung und Lesung

Öffnungszeiten: Sa. 13-20 Uhr, So.-Do. 17-20 Uhr

Keine Ruhe nach dem Sturm

Lesung von Ulrike Heider

Freitag, 08.06.2018  20 Uhr

Passend zu „50 Jahre 68er Bewegung“ erschien im Frühjahr die überarbeitete Autobiographie „Keine Ruhe nach dem Sturm“ von Ulrike Heider neu. Sie erzählt darin ihre persönliche Geschichte als Zeitgeschichte besonders der antiautoritären Protestbewegung der späten 60iger und frühen 70iger Jahre in Frankfurt, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, um Straßenschlachten und Hausbesetzungen geht, immer sind die Erinnerungen der Autorin intim und kritisch zugleich. Das gilt auch für ihre ersten Erfahrungen in ihrer neuen Heimat New York Ende der 80iger, in denen sie in Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust und linken Intellektuellen, darunter Noam Chomsky, den Blick auf ein anderes Amerika öffnet.

Ulrike Heider, Jg. 1947 studierte Politik und Germanistik, promovierte 1978 und hatte zahlreiche Lehraufträge an den Universitäten in Frankfurt und Kassel. Seit 2000 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin und New York. Sie schrieb Bücher, Essays und Radiosendungen zu den Themen Schüler- und Studentenbewegung, Anarchismus, afroamerikanische Politik und Sexualität.

Mit ihren jüngsten beiden Büchern „Vögeln ist schön“, 2014 und „Die Leidenschaft der Unschuldigen“, 2015 war Ulrike Heider bereits im onomato zu Gast.

Werkgespräch mit Peter Ewig

Zum Erscheinen des Katalogs: PLONGÉE

Samstag, 16.06.2018 19:30 Uhr

Die erste umfassendere Monographie zu Peter Ewigs Arbeit dokumentiert das Ineinanderwirken von Video, Performance, Plastik und Zeichnung von 2012–2017, mit Referenzpunkten und Querverweisen zu davor liegenden Werken und Ewigs fotographischer Arbeit.

PLONGÉE, französisch für Tauchgang, ist zugleich filmischer Begriff für die Vogelperspektive. Der Katalogtitel impliziert Pole, der Katalog öffnet das Feld, in dem sich Peter Ewigs Arbeit bewegt. Die Performance Mind Bridge (2015) verknüpft eine telepathische Verbindung zweier Personen mit den Museen, in denen sie sich befinden (Zagreb und Düsseldorf). So wird das Museum of Contemporary Art, Zagreb zum Sender und die Kunsthalle Düsseldorf zum Empfänger.

Mit einem Text des Medien-Philosophen Timotheus Vermeulen.

Peter Ewig, it seems to me, is interested in faces.
The faces of people. But also the faces of things.
[…]
A face is a side. It’s a surface. It’s a modality of engagement –
a positioning, a directionality, a mode of communication.
But a face is also a coincidence, an accidentality.
[…]

Timotheus Vermeulen, Katalogtext

Monsters For Breakfast feat. Mike McCormick

Kompositionen für 4 Mikrofone, 2 Stimmen und 1 Laptop

Samstag, 23.06.2018 20 Uhr

Das Kölner Gesangsduo Monsters For Breakfast präsentiert gemeinsam mit dem in Oslo lebenden kanadischen Komponisten Mike McCormick ein neues, einzigartiges Programm. Monsters For Breakfast sind bekannt für ihre mutige und fragile Besetzung aus zwei Stimmen, die ohne Begleitinstrumente pur und akustisch ihre Stimmbänder verwenden. Mit McCormick gehen die zwei Sängerinnen über „nackt und wild“ hinaus: Sie arbeiten mit 4 Mikrofonen und lassen ihre Stimmen in der Echtzeit durch McCormick bearbeiten, transformieren, auseinanderreißen, in Lärm verwandeln, pitchen.

Mike McCormick ist ein junger, aufstrebender Komponist und Gitarrist, der gerade seine Master in Musiktechnologie in Oslo beendet hat und in der skandinavischen Jazz- und zeitgenössischen kreativen Musikszene in verschiedenen Projekten aktiv ist. In seinen Kompositionen befasst er sich häufig mit den verschiedenen Ausdrucksqualitäten der Stimme, indem er die gesamte Bandbreite nicht-traditioneller Techniken mit evokativen Texten in experimentellen und modernen instrumentalen Kontexten kombiniert.

Monsters For Breakfast: Thea Soti und Mascha Corman – Stimme
Mike McCormick – Laptop

monstersforbreakfast.com / mikemccormickmusic.com

OKZIDENT

Ein Film über Europa

Freitag, 29.06.2018 20 Uhr

»OKZIDENT« ist der erste Spielfilm des deutschen Regisseurs und Drehbuchautors Carsten Göttel aus dem Jahr 2018. Der Independent-Film handelt von dem geistigen Verfall eines Intellektuellen und seiner Enkelin, die ihren Erfolg auf der Bühne sucht, und wirft anhand dieser Geschichte einen Blick auf Europa.

www.carstengoettel.com

literatur

skaphander

Lesung mit Sina Klein

Donnerstag, 30.08.2018 20 Uhr

Sina Klein stellt ihren neuen Gedichtband Skaphander vor. (Klever Verlag, Wien 2018)

Skaphander, wörtl. der ausgehöhlte Mensch, bezeichnet einen Schutzanzug gegen extreme Druckverhältnisse. Früher wurden die schweren Tauchanzüge so genannt, heute Raumanzüge. Auch Sina Kleins Gedichte bewegen sich unter schwankenden Druckverhältnissen durch die ebenso verlockenden wie bedrohlichen Räume zwischen Ich und Du, in denen unentschieden bleibt, ob wir darin nicht selbst zu Hohlkörpern werden.

The neutral mask

Physical theatre workshop and lecture

Fr., 07.09. / So., 09.09. 16-18 Uhr

Gil Becher, Gastkünstler der Stadt Düsseldorf aus Ein Hod, lädt ein zu einem einmalige Work­shop in den Räumen des onomato künstler­vereins, die „Unter­richts­sprache“ ist englisch:

„In my theater universe I try to combine all aspects of physical and visual theater. Together with my partner Lisa Jacobson, we have directed several theater schools in Israel. You can find out more on our website armatheatre.org. Our work is mostly for public space. We directed the biggest street art festival in Israel at the city of Bat Yam for 3 years.

Theater and art in public space – Come in and find out your unique body expression. You will get a neutral mask. This puts us in a state of being to discover a beautiful moment in which we combine honest movement with honest feelings. ‚Put on a mask and we’ll tell you how you’re doing‘. It’s a pure theater that needs no words. If you like to move, you will love it. Open to anyone, no experience needed.“

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, melden Sie sich bei Interesse direkt bei Gil Becher an: Gilibecher@gmail.com

Am Sonntag um 16 Uhr wird Gil Becher in einer Lecture von seiner Theaterarbeit berichten. Der Besuch der Lecture ist vom Workshop unabhängig und muss nicht angemeldet werden.

ausstellung

Das kleine Bündel und die Künstlerbücher

14.09. – 23.09.2018
Eröffnung am 14.09.2018 – Freitagabend der Off-Räume

Anlässlich der off-Raum Kunstpunkte Düsseldorf zeigt der onomato künstlerverein Künstlerbücher und Wandarbeiten von:
Dieter Krüll, Elisabeth Mühlen, Ulrika Eller-Rüter, Achim Raven, Nicole Morello, Terry Buchholz, Hannah Koch, Susanne Hartmann, Christine Pfeifle, Stefan Lausch (zufällige Reihenfolge)

Es geht bei den Künstlerbüchern einerseits um künstlerische Prozesse, die in Skizzenbüchern beispielsweise aufgezeigt werden. Darüberhinaus hat das Künstlerbuch oft einen besonderen Stellenwert im Gesamtwerk von Künstlern, sei es als Buch-Original oder auch als gedruckt Edition. Mit diesen Fragen haben sich die Künstlerinnen und Künstler, die wir eingeladen haben, beschäftigt.

14.09. 19 Uhr: Performance von Nicole Morello und Ausstellungeröffnung
Sa. 15.9.: Ausstellung während kunstpunkte-Zeit geöffnet
So. 16.9.: Ausstellung während kunstpunkte-Zeit geöffnet
So. 16.9. 19 Uhr: Vortrag von Stefan Lausch aus seinem Buch „Nachdenken über Grundlagen des Gestaltens“ Lesung und Künstlergespräch mit Katharina Mayer

Nachdenken über Grundlagen des Gestaltens

Vortrag und Buchvorstellung von Stefan Lausch

Sonntag, 16.09.2018 19 Uhr

Stefan Lausch liest zwei Kapitel aus seinem Buch, das er im Gespräch mit Katharina Mayer und Inken Boje vorstellt, und in dem der Begriff der Kreativität zunächst für die künstlerisch-gestalterische Praxis beschrieben wird, um anschließend als ein gesellschaftliches Problem individuellen Strebens nach Bedeutung umrissen zu werden.

ausstellung

Tier

06.10. – 21.10.2018
Eröffnung am 05.10.2018

Die Ausstellung vereint Positionen des gegenwärtigen Blicks auf das Tier. Hinwendung, Verschmelzung, Distanz, Grusel, Verehrung, Überhöhung, wertfreier objektiver Blick, all diese Ansichten und Einsichten sind in den ausgestellten meist plastischen, kleinformatigen Werken verschiedener Autoren (Künstlern) formuliert.

Die Ausstellung bildet über den Zeitraum ihrer Dauer eine Parallelwelt zum herkömmlichen Betrieb des Onomato. Die Form ihrer Präsentation ergibt sich aus dieser Anforderung und verlangt vom Betrachter dementsprechenden Körpereinsatz.

Mit Arbeiten von:
Georg Jansen, Norbert Kraus, Katharina Mayer, Elisabeth Mühlen, Karl Hans Müller, Peter Nagel, Carol Pilars de Pilar, Nele Waldert, Anne Wissmann

Freitag, 05.10.2018, 19 Uhr: Eröffnung

Öffnungszeiten: Do.-So. 16-18 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

Lernen von den Tieren; denn sie sind die Wächter des Seins

Vortrag von Prof. Rainer Hagencord

Sonntag, 14.10.2018 16 Uhr

Dr. Rainer Hagencord, Theologe und Biologe, ist Mitbegründer und Leiter des Instituts für Theologische Zoologie in Münster. In seinen Büchern und Vorträgen geht es um die Frage des Verhältnisses des Tieres zu seinem Schöpfer und um die Art und Weise, wie die moderne Gesellschaft das Tier als Objekt betrachtet und behandelt.

Hagencord reflektiert aktuellste verhaltensbiologische Erkenntnisse über das Denken, Fühlen und Handeln von Tieren. Er stellt sich der Aufgabe, herkömmliche Interpretationen neu zu formulieren und das Tier aus seiner untergeordneten Stellung herauszuheben und als gleichberechtigtes Geschöpf zu etablieren. Er lädt ein, in der Betrachtung des Tieres zu verweilen und z.B. die Frage zu stellen: Was kann uns das Tier mit seinem Sein lehren? Was kann uns das Tier mit seinem Wesen sein?

Ein Katzlamm und andere Tiere Kafkas
(und der Kabbalah)

Vortrag von Axel Grube

Donnerstag, 18.10.2018 20 Uhr

Ein Storch im Zimmer, „Eine Kreuzung“ (halb Lamm, halb Katze), „Josefine die Sängerin“, der Affe Rotpeter, „Forschungen eines Hundes“, ein Marder in der Synagoge, das Höhlentier in „Der Bau“ … Die Vorliebe für Tierfiguren in Kafkas Kurzprosa ist offensichtlich. In kurzen Lesungen und Kommentaren stellt Axel Grube Bezüge dar – bis hin auch zur Bedeutung des Tieres in chassidischen Volkserzählungen und der jüdischen Kabbalah.

Ein Tier besitzern

Ein Nachmittag mit Tierbesitzern

Sonntag, 21.10.2018 14 Uhr

Über einen Open Call werden Personen, die mit Tieren leben oder wirtschaften, zusammen mit ihren Tieren in den onomato künstlerverein eingeladen.

Wir möchten Gespräche führen über das Zusammenleben von Mensch und Tier. Einzelne Hunde-, Katzen- oder Papageibesitzer werden ebenso zu ihrem Leben mit den Tieren befragt wie Menschen, deren wirtschaftliche Existenz sich auf Nutztieren wie Schweinen, Rindern, Kühen oder Schafen gründet.

Auch Menschen, die z.B. als Tierpfleger in einem Zoo arbeiten oder Personen die spezielle Erfahrungen mit „Schädlingen“, Ratten, Wespen o.ä. gemacht haben werden die Gelegenheit haben zu berichten.

Anschließend wird ein gemeinsames Essen stattfinden. Speisen und Getränke aus tierischen und rein pflanzlichen Inhaltsstoffen werden aus eigener Herstellung serviert. Hierbei soll es spannende Verkostungen und Gegenüberstellungen von rein pflanzlichen und rein tierischen Produkten geben. Auch Speisen aus Mehlwurmfleisch oder anderen Insekten werden mit einbezogen werden.

Das Tier sehen

Werkgespräch mit Karl Hans Müller

Tbd.

„Ich war wach und ich war gleichzeitig wie in einen Traum gebannt, mit den Wesen auf gleich und gleich, sprachen sie zu mir und ich hörte ihnen zu – ich war in ihrer Welt, in ihrer Logik oder, was das gleiche war, in ihrem Leiden, in ihrem Recht: sie sprachen eindringlich zu mir; sie schienen auch Macht zu haben, aber sie hatten keine, es war nur ihre Art, da zu sein.“ – Karl Hans Müller, April 1993

„Ich finde, das hat Genet sehr präzis und richtig formuliert: Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt. Und diese Sehnsucht ist revolutionär.“ – Heiner Müller über Jean Genet, 1983

Diese Veranstaltung muss krankeitsbedingt leider verschoben werden, den neuen Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

Michail Bulgakow: Die weiße Garde

Vortrag und Lesung von Alexander Nitzberg

Sonntag, 28.10.2018 19 Uhr

Michail Bulgakows erster Roman „Die weiße Garde“ ist ein Meisterwerk der Moderne, ein Buch, das mit überraschenden, radikalen literarischen Mitteln arbeitet – freilich konnte dies in Deutschland bisher noch gar nicht gesehen werden.

Alexander Nitzbergs Neuübersetzung wird das nun ändern. Seine grandiose Neuübersetzung zeigt uns über einen großen Zeitroman das Schicksal der Bewohner Kiews im ukrainischen Bürgerkrieg, nachdem die Deutschen ihre ukrainischen Bündnispartner fallen lassen und sich aus der Stadt zurückziehen. Es ist ein Roman, der durch brutalen Realismus und einen radikal modernen Stil besticht.

Nach „Meister und Margarita“, „Das hündische Herz“ und „Die verfluchten Eier“ liegt mit „Die weiße Garde“ der vierte Roman von Bulgakow in Nitzbergs Übersetzung vor: Ein Sprachkunstwerk, das in seiner Übersetzung zum Neu- und Andersentdecken einlädt.

Alexander Nitzberg ist einem modernen Übersetzungsideal verpflichtet: da geht es nicht darum, den Text zu glätten, sondern authentisch zu bleiben und dem Autor gerecht zu werden.
– ORF (zu Meister und Margarita)

 

In Kooperation mit der Kunst­stif­tung NRW

NASTAMÉ

Live Performance mit Laura Greco, Suhyun Park, Matthias Erdmann

Samstag, 03.11.2018 20 Uhr

Der Kunstbegriff „Nastamé“ als Kompositum aus „Natur“, „Stadt“ und „Mensch“ setzt das Thema, die klangliche Anlehnung an die hinduistischen Begrüßung Namasté – „Verbeugung zu dir“ – die Haltung.

Laura Greco, Suhyun Park und Matthias Erdmann porträtieren Natur, Stadt und Mensch als individuelle Systeme mit je eigener Komplexität und Ästhetik, die aber auch in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Sie werden drei Gedichte vortragen und währenddessen durch visuelle und akustische Projektionen Details und Zusammenhänge ästhetisch reflektieren.

Die Live-Performance ist Ergebnis einer Projektarbeit am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

literatur

„Hoch oben auf dem Quivive“

Dienstag, 06.11.2018 19:30 Uhr Eintritt 5 €

Die Literaturzeitschrift WORTSCHAU ist eine literarische Achterbahn, kopfüber herzunter, doch mit Bodenhaftung. Ein Magazin für Gegenwartsliteratur, in dem poetische Luftsprünge ebenso Platz haben wie tiefschürfende Essays. Seit 2007 schaut sie dem Wort aufs Maul, im Einzelfall mundartlich, ständig auf der Suche nach Neuland. Große Namen schrecken dabei eben so wenig ab wie traditionell Erzähltes.

Heute präsentiert WORTSCHAU einen Abend mit Texten von:
Achim Raven – Thomas Brandt– Bess Dreyer – Wolfgang Allinger – Frauke Tomzcak – mit Zeichnungen von Thomas Brandt und einem Kurzfilm von Johanna Hansen und Nick Acorne.

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