Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, in den Räumen des onomato-künstlervereins e.V., Birkenstrasse 97, 40233 Düsseldorf statt.
Montagsgespräche 2026
Alle 14 Tage um 19 Uhr im onomato
Geplant sind folgende Termine, vorbehaltlich Änderungen:
- 05. und 19. Januar
- 02. und 16. Februar
- 02. und 16. und 30.März
- 13. und 27. April
- 11. und 25. Mai
- 08. und 22. Juni
- 06. und 20. Juli
- 03. und 17. und 31.August
- 14. und 28. September
- 12. und 26. Oktober
- 09. und 23. November
- 07. und 21. Dezember
ausstellung
Bernadett Wiethoff
Verschwinden
Fensterausstellung vom 05.Juni bis 25.Juni 2026

In der Fensterausstellung setzt die Künstlerin Bernadett Wiethoff fragile Zeichnungen massiven Skulpturen aus Beton gegenüber. Mit beiden Materialien stellt sie das Verschwinden als zeitlichen unaufhaltbaren Prozess dar. Weinende Geister und demolierte Köpfe zeigen den Schmerz des Verlustes, Auflösung und Haltlosigkeit.
Abb.: 2 Geister (Ausschnitt), 2026, Tusche auf Papier, 120 cm x 98 cm
ausstellung
Paul Schwer
by the way ( Austern für alle )
Ausstellung von So. 19.07.2026 bis So. 9.08.2026
Eröffnung Samstag den 18.07.2026 um 15:00 Uhr

Das Segment einer begehbaren Röhre liegt zwischen dem hinteren und vorderen Teil des Ausstellungsraums. Projiziertes Licht trifft von hinten auf die verbarrikadierte Öffnung der Röhre, durchbricht dies, und wirft Farbe und Schatten in den zur Straße offenen Raum. Die mit Stickern und Graffiti Tags zugeklebten und übermalten Lichtflächen in der nahen Unterführung sind der Auslöser für die Installation im onomato künstlerverein.
Öffnungszeiten: Mi./Sa./So. 15:00 bis 19:00 Uhr
Paul Schwer, 1951 geboren in Hornberg/ Schwarzwald, lebt und arbeitet in Ratingen und Düssseldorf. Bis 1993 arbeitete er als Kinder- und Jugendpsychiater, parallel dazu begann er 1981 bis 1988 sein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf( Meisterschüler von Erwin Heerich ). Ab 1985 Lehraufträge und Workshops, u.a. 2011 an der Kunstakademie Hue und Ho Chi Minh City (VN). und 2012 in Chengdu (CN). 2007 -2011 Gastdozent an der Kunstakademie Münster für den Orientierungsbereich. 2012 und 2016 Gastprofessur eben da.
literatur
Philipp Létranger und Sigune Schnabel
„Wie buchstabiert man Stille“
Buchpremiere
Freitag, 07. August 2026 19:00 Uhr

Sigune Schnabel und Philipp Létranger lesen aus ihrem gemeinsamen Buch „Wie buchstabiert man Stille“ (Geest-Verlag, Visbek 2026).
Aktualisierung: Wegen Krankheit von Philipp Létranger liest der Verleger Alfred Büngen die männliche Stimme.
In den vorgelegten Gedichtzyklen von 4 bis 6 Gedichten spinnen beide jeweils den Faden fort, den ihnen das vorangegangene Gedicht übergeben hat, überraschen sich selbst und den Schreibpartner mit neuen Wendungen und Perspektiven. Hier wird Lyrik erlebbar als Brücke zwischen zwei verschiedenen Generationen, Werdegängen und Sprachen.
Sigune Schnabels Gedichte zeichnen sich durch ihre oft magische Perspektive aus und sind stilistisch und musikalisch unverwechselbar. Philipp Létranger bevorzugt leise, nachdenkliche Gedichte, stimmige Bilder, offene Welten.
Sigune Schnabel, geboren 1981 in Filderstadt, wuchs bei Stuttgart auf. Sie studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen, veröffentlicht regelmäßig in Zeitschriften und Anthologien und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Ihr letzter Gedichtband „Die Zeit hat ihre Farben verloren“ erschien 2023 im Geest-Verlag. Weitere Informationen unter www.siguneschnabel.de.
Philipp Létranger, 1956 im Bayerischen Wald geboren und in Stuttgart aufgewachsen, lebt seit 1975 in München. Auch seine Lyrik wurde mehrfach ausgezeichnet. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften erschien zuletzt der Gedichtband „ungläubig eine kathedrale betreten“ im Juli 2025 im Geest-Verlag.
Weitere Informationen unter www.philipp-letranger.webador.de.
Silke Helmerdig
Buchpräsentation und Vortrag
Sonntag, 23.08.2026 um 16:00 Uhr

„Als Fotografin interessiert mich, wie die fotografische Aufzeichnung die Glaubwürdigkeit des Bildes bekräftigt, das lediglich als Zeuge für die Anwesenheit der Fotografin steht. Das Bild enthält keinerlei logische Verbindung mehr zu Zeit und Ort seines Entstehens, die wir ihm doch so gerne unterstellen. Wenn das Foto sich manifestiert, ist alles, was gewesen ist, abwesend und das Bild erzeugt durch seine Anwesenheit eine veränderte Wirklichkeit, die nun alles ist, was zählt.
Während ich also meinen alltäglichen Verrichtungen nachgehe, schneide ich mit meiner Kamera unspektakuläre Augenblicke aus dem Raum-Zeitkontinuum heraus; unscheinbare Augenblicke, die wir im Vorbeieilen oft übersehen. Ich bin eine Beobachterin. Die aus der Beobachtung entstehenden fotografischen Bilder zeigen extrahierte Momente meiner Wahl aus dem imaginierten alltäglichen Leben in den Städten. Das Bild wird zu einem Ereignis ohne Ereignis, es schafft sich seine eigene Realität, herausgelöst aus ihrem originären Kontext.“
Zitat S. Helmerdig
Werdegang: 1990 – 2012 Freiberufliche Fotodesignerin/Künstlerin
seit 2012 Professur künstlerische Fotografie, Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung
Ausbildung: Diplom; Design, FH Dortmund / Master of Arts; Kunst, Chelsea College of Art and Design / PhD; Goldsmiths College, University of London, England
Vorschau 2026
Ausstellungen: