Ausstellung 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026
Eröffnung Samstag, den 20. Dezember 2025 um 18 Uhr LYRIKLESUNG von Frauke Tomczak
Samstag, den 10. Januar 2026 um 18 Uhr
ausstellungWas die Zeit zusammenträgt
25 Jahre onomato künstlerverein
Inken Boje, Terry Buchholz, Carlota Carbonell Valero, Ben Del Rio, Andrea Dietrich, Harald Feyen, Mechthild Hagemann, Norbert Kraus, Bernard Langerock, Elisabeth Luchesi, Katharina Mayer, Nicole Morello, Charly Müller, Markus Mussinghoff, Achim Raven, Ute Reeh, Claudia Robles Angel, Joachim Rüsenberg, Thomas Seidel, Jens Stittgen, Gudrun Teich, Myriam Thyes, Frauke Tomczak, Horst Weierstall, Bernadett Wiethoff, Anja Wiese, Anne Wissmann, Julia Zinnbauer
Öffnungszeiten: Sa./So./Mi. 16 – 19 Uhr
Weihnachten und Neujahr geschlossen
Foto: Karin Fröhlich
ausstellungWas die Zeit zusammenträgt
25 Jahre onomato künstlerverein
Das Ohr, also das Hören ist der Sinn, dem sich der künstlerverein onomato seit seiner Gründung gewidmet hat.
Eines seiner ältesten Mitglieder, beinah ein Gründungsmitglied, ist die Germanistin, Filmwissenschaftlerin und Lyrikerin Frauke Tomczak. Sie hat sich von Beginn an für die wunderbare Musikalität und Rhythmik der Sprache engagiert, die besonders in einer der ältesten Künste der Menschheit, der Poesie, aufbewahrt und weitergetragen wird, und sich darum gekümmert, daß Dichtung im onomato eine kontinuierliche Rolle spielt. Seit 12 Jahren organisiert, kuratiert und moderiert sie die in der gesamten deutschsprachigen Lyrikszene inzwischen bekannte Lyrikreihe im onomato POETISCHE BEGEGNUNGEN. In der Lyrikreihe waren mittlerweile über 100 LyrikerInnen der Gegenwart zu Gast, darunter fünf spätere Büchnerpreis-trägerInnen.
Am Samstag, den 10.01.2026 um 18h wird sie innerhalb der Jubiläumsausstellung eine kleine, dichte und abwechslungsreiche Lesung aus eigener Lyrik als ihren Beitrag zur Jubiläumsausstellung realisieren. Ihre Lyrik wird von einer Musikalität und Rhythmik getragen, die eine besondere, individuelle Tonalität entfaltet und sich inhaltlich oft an idiomatischen Wendungen und auf den Punkt gebrachten Sprüchen des Alltags entzündet.
Erstaunlich nur, ja gradezu begeisternd
zu welch warmen, ehrlich herzlichen Tönen
wir fähig sind!
Quasi una fantasia around midnight.
Aus Frauke Tomczak „Around midnight“
Foto: Karin Fröhlich