Veranstaltungsankündigungen

 

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 07. und 21. Januar
  • 04. und 18. Februar
  • 11. und 25. März
  • 08. und 29. April
  • 13. und 27. Mai
  • 17. Juni
  • 01., 15. und 29. Juli
  • 12. und 26. August
  • 09. und 23. September
  • 07. und 21. Oktober
  • 04. und 18. November
  • 02. und 16. Dezember

onomato – literatur

Poetische Begegnungen

Lyrikreihe im onomato 7

kuratiert von Frauke Tomczak

Wir freuen uns sehr, dass die Lyrikreihe „Poetische Begegnungen“ auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann. Nicht verändert hat sich die Konzeption: es begegnen sich zwei Lyriker*innen erst in der Lesung, dann im Gespräch. Gleichzeitig ist eine wichtige Ambition der Reihe, auch unbelichtete Poeten*innen ins Licht der Aufmerksamkeit zu stellen, erhalten geblieben. Wir sind besonders stolz darauf, dass die Reihe inzwischen auf eine Kontinuität von sechs Jahren zurückblicken kann, also ins 7. Jahr geht und insgesamt schon 48 Lyriker und Lyrikerinnen zu Gast hatte.

Die geplanten Termine:

12.12.2019 Uljana Wolf trifft Franz Josef Czernin

30.01.2020 Arne Rautenberg trifft Monika Rinck

13.02.2020 Martina Hefter trifft Brigitte Oleschinski

05.03.2020 Adrian Kasnitz trifft Ron Winkler

Veranstaltungstag ist der Donnerstag, Beginn 19:30 Uhr
Ort: onomato künstlerverein, Birkenstraße 97
Eintritt: 3,- / 2,- Euro ermäßigt

literatur

Poetische Begegnungen

Uljana Wolf trifft Franz Josef Czernin

Donnerstag, 12.12.2019  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Uljana Wolf, geboren 1979 in Berlin, ist leidenschaftlich Lyrikerin. 2006 hat sie mit 27 Jahren bereits den Peter Huchel Preis und den Dresdner Literaturpreis erhalten und zehn Jahre später 2016 ihr inzwischen 5. Buch „Wandernde Errands“ in der Reihe „Zwiesprachen“ der Stiftung Lyrik Kabinett München veröffentlicht. Als „deutsch-polnische Grenzgängerin“ charakterisiert, schreibt sie in deutscher Sprache. Doch tut sie das wirklich? Ihr Buch „Meine schönste Lengevitch, Prosagedichte“ arbeitet geschickt auf Sprachgrenzen und mit ihnen (deutsch/englisch) wie schon im Titel das Kunstwort „lengevitch“ verrät. So wie ihre avantgardistische Lyrik Sprachgrenzen in Frage stellt, so arbeitet sie auch äußerst präzise mit Formen der Überschreitung zwischen Sprache, Körper und Raum, die verblüffen, weil sie auf kürzesten sprachlichen Wegen ganze Welten psychischer Dimensionen in Raumbildern kurzschließt.

Franz Josef Czernin, Jahrgang 1952, den langjährigen Lyriker der österreichischen, speziell der Wiener Avantgarde, könnte man einen bewusst gewählten Hintergrundmann der österreichischen Poesie nennen. Vielfach ausgezeichnet (Wiener Literaturpreis, Trakl Preis, Jandl Preis uvm) arbeitet er prinzipiell fernab jeglicher Literaturbetriebsamkeit angesichts des ihn umgebenden Alpenpanoramas mittels einer poetischen Sprache, die gerade durch die extreme Konzentration auf sich selbst ganze Gesellschaftsbilder ebenso wie subtile Gefühls- und Empfindungswelten aufblendet. Sein jüngstes Lyrikbuch aus diesem Jahr „reisen, auch winterlich“ verwendet die Szenarien des Zyklus „Winterreise“, Texte von Wilhelm Müller, Vertonung von Franz Schubert, als Material für eigenwillige atmosphärische Verdichtungen.

mein freund: das ist/ unsere schlaglochliebe
unser kleiner grenzverkehr/ holprig unter zungen.

Uljana Wolf aus „übersetzen“

es schlägt uns wimpern oder flügel leise
doch eher eisern andere seiten auf.

Franz Josef Czernin aus „Sacht, sacht die Thüre zu!“

 

Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

Cristiana Cott-Negoescu

Werkgespräch

Freitag, 13.12.2019 19 Uhr

Cristiana Cott Negoescu is a multimedia artist, or better said, a conceptographer. Her main point of focus is performance art, followed by video, installation and photography.

She concentrates her attention on social-political-spiritual matters, giving them a context in live or recorded actions. Through these artistic actions, she is giving examples of pondering concerns that she has experienced directly, or through other people.

The talk will be held in English.

Cristiana Cott Negoescu will show the remains and objects of her latest performative installations as well as the documentation and research for them.

The artefacts will be on view in the onomato until the 22nd of December 2019.

Reihe Z W E I

„Du weißt ja dass ich das sonst nie mache.“
„Nähe und Wahrhaftigkeit in der Film-Kunst.“

Erwin Michelberger | Joachim Rüsenberg

Dienstag, 07.01.2020 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist Erwin Michelberger.

Ein Versuch über den Mut zur Wahrheit, der vor keinem Risiko zurückschrecken darf.

Andenken an Joachim Rüsenberg. Im Kino gewesen. Nicht geweint.
Es müsste die Armee von Film­förderungs­regisseuren, und Primetime­söldnern, haltlosen Unter­haltungs­künstlern, Selbst­ver­herr­li­chungs-(schau)-spielern, kriechenden Debütanten und Hollywood­vasallen vor das Grab Robert Bressons ziehen, das stumme Andenken dieses Heiligen für ihr lautes Dasein um Verzeihung bitten und hierauf einen solidarischen leiblichen Selbstmord auf dem angezündeten Stoß ihrer schmutzigen Textseiten, Drehbücher, Faxrollen und Tastaturen unternehmen.

Erwin Michelberger. Studium an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.
Seit 1980 Arbeit als Autor, Regisseur und Filmemacher.
www.michelberger-film.de

literatur

Poetische Begegnungen

Arne Rautenberg trifft Monika Rinck

Donnerstag, 30.01.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

onomato – ausstellung

sic transit

Irina Matthes

07.02 – 16.02.2019 – Eröffnung am 07.02.  19 Uhr

„Der Prinz, der in sich nicht weniger als alles ist, weiss auch, dass er in sich nichts ist. Er gelangt zu diesem Nichts auf dem Meer, und er kehrt […] als Nihilist oder als Quietist zurück: Der Rest ist Schweigen.
Was nicht erlischt, sondern dauert, ist der einzigartige Wert der, wie man auch sagen könnte, kanonisch sublimen Persönlichkeit Hamlets.“
aus: Harold Bloom: Shakespeare, Die Erfindung des Menschlichen

Im Roman „Butcher’s Crossing“ kommt der Romanheld gegen Ende ins Nachdenken. Er sieht den Büffel, der eben noch „stolz, edel und voller Lebenswürde gewesen war“, wie er gehäutet und ausgeweidet am Haken hängt, „ein Haufen lebloses Fleisch, nur ein bloßes Etwas, das auf groteske, spöttische Weise vor ihm baumelte.“ Der Held begreift, dass die Idee, er könnte in der Wildnis zu sich selbst finden, Ausdruck seiner eigenen Eitelkeit war.

literatur

Poetische Begegnungen

Martina Hefter trifft Brigitte Oleschinski

Donnerstag, 13.02.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

literatur

Poetische Begegnungen

Adrian Kasnitz trifft Ron Winkler

Donnerstag, 05.03.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

 

 

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