Veranstaltungsankündigungen

 

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine im ersten Halbjahr:

  • 07. und 21. Januar
  • 04. und 18. Februar
  • 11. und 25. März
  • 08. und 29. April
  • 13. und 27. Mai
  • 17. Juni
  • 01., 15. und 29. Juli
  • 12. und 26. August
  • 09. und 23. September
  • 07. und 21. Oktober
  • 04. und 18. November
  • 02. und 16. Dezember

literatur

Poetische Begegnungen

Lyrikreihe im onomato

kuratiert von Frauke Tomczak

Wir freuen uns sehr, dass die Lyrikreihe im onomato auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann. Nicht verändert hat sich die Konzeption: es begegnen sich zwei Lyriker/innen erst in der Lesung, dann im Gespräch. Die Reihe hat sich aber der nicht immer glücklichen Entgegensetzung „Bekannt trifft Unbekannt“ entledigt und ersetzt sie durch das Zentrum, das von Anfang an ihren besonderen „Kick“ ausgemacht hat: die spannungsreiche und oft fruchtbare gegenseitige poetische Begegnung. Dieser sachlichere Titel erlaubt überdies eine größere Offenheit und Freiheit in der Kombination: auch zwei Lyriker/innen mittleren Bekanntheitsgrades können sich unter dem neuen Titel begegnen. Gleichzeitig ist eine wichtige Ambition der Reihe, auch unbelichtete Poeten/innen ins Licht der Aufmerksamkeit zu stellen, erhalten geblieben..

Die Termine dieser Reihe:

Mi. 12.12.2018: Marie T. Martin trifft Stan Lafleur

Mi. 30.01.: Olga Martynova trifft Gerhard Falkner

Mi. 27.02.: Ulrike Almut Sandig trifft Tristan Marquardt

Mi. 13.03.: Mirko Bonné trifft Durs Grünbein

Eintritt: 3,- / 2,- Euro ermäßigt

literatur

Poetische Begegnungen

Ulrike Almut Sandig trifft Tristan Marquardt

Mi., 27.02.  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Es nimmt nicht wunder dass Ulrike Almut Sandig bei ihren Musikauftritten viele ihrer Poeme auch singt, vor allem aus ihrem jüngsten Lyrikbuch mit dem ellenlangen Titel „ich bin ein Feld voller Raps, verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“, 2016. Stellen die darin versammelten Gedichte doch zugleich expressiv einprägsame wie bewegende Szenarien mit gekonnt charakteristischen wenigen Strichen vor Augen, die auch gelesen ihre musikalische Rhythmik entfalten.

Obwohl er intensiv über die lyrischen Anfänge im hochmittelalterlichen Minnesang gearbeitet hat – das Ergebnis ist die imponierende zweisprachige Sammlung „Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen“, die er 2017 zusammen mit Jan Wagner herausgegeben hat, erinnert seine eigene Lyrik doch weniger an Gesang als an ein eigentümlich verwobenes und verschachteltes Stenogramm von Außen- und Innenwahrnehmungen, Momentaufnahmen und wie aus der „Tiefsee“ aufsteigenden Fetzen aus der digitalen Welt – „Scrollen in Tiefsee. Gedichte“, 2018.
Diese poetische Begegnung zweier jüngerer Dichter verspricht, ein ungewöhnlicher und eigenwilliger Lyrikabend voller Überraschungen zu werden.

in der heimat brechen sich namen an der scholle,
im wort: was dort angebaut wird, ist mir fremd“

Ulrike Almut Sandig: meine heimat

(…) haufen aus blendflecken als
geschichte des blicks, im dunkeln, beim schälen des tischs.

Tristan Marquardt: blickinsassen

 

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissen­schaft NRW, das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

 

ausstellung

Regarding Yoko Ono /
Jerónimo Arteaga-Silva

Düsseldorf Photo Weekend 2019

08. – 10.03.2018

Wir beteiligen uns am „Düsseldorf Photo Weekend 2019“ mit einer Doppel-Ausstellung:

Open Call: Regarding Yoko Ono
Wir zeigen Bilder, Objekte und eine Performance, die zu unserem Open-Call: „Regarding Yoko Ono“ eingereicht wurden. Die durch Yoko Ono inspirierten Arbeiten thematisieren die Grundproblematik von Individualität in der Gemeinschaft.

Jerónimo Arteaga-Silva: Corners
Mit seinen neuen Serie von Architek­tur­foto­grafien dokumentiert der mexikanischen Fotograf Jerónimo Arteaga-Silva Grenzflächen und Übergänge von Raum­situationen mit vielfältigen Mustern, Linien und Materialien. Ein Stillleben der Räume, deren suggestive Oberflächen makellos scheinen und eine quasi utopische Auffassung der Realität vermitteln. Es ist ein Konzept von Konstruktion und Dekon­struktion.
jeronimoarteaga.com

Öffnungszeiten
08. März, 19:00 – 21:00 Uhr
09. März, 12:00 – 20:00 Uhr
10. März, 12:00 – 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung: fenster@onomato-verein.de

literatur

Poetische Begegnungen

Mirko Bonné trifft Durs Grünbein

Mi., 13.03.  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

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Gefördert durch das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf und die Kunst- und Kultur­stiftung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

100 Jahre Bauhaus

Das Bauhaus hatte viele Väter –
wie eine Legende entstand

Bildvortrag von Thomas Brandt

Dienstag, 19.03.2019  19 Uhr

Warum wurde gerade Walter Gropius Gründer des „Bauhauses“ und wie kam die legendäre Schule zu ihrem Namen?

Was ist eigentlich der „Deutsche Werkbund“, von dessen Ideen sich Walter Gropius bei der Gründung des „Bau­hauses“ inspirieren ließ und was war das Besondere an der „Bauhaus“-Ausbildung, dass sie Studierende aus der ganzen Welt anzog? War es eine Art Kunst­gewerbe­schule?

Weshalb wurde sie gerade in Weimar gegründet, einer verträumten, kleinen Stadt fern der modernen Metropolen? Und warum stammt das erste Schulgebäude des „Bauhauses“ von Henry van de Velde, dem belgischen Jugendstil-Architekten?

Sollten Sie alle diese Fragen beantworten können, brauchen Sie diesen Vortrag nicht zu hören. Wenn nicht, sollten Sie kommen und dabei sein.

100 Jahre Bauhaus

Weimar / Dessau / Berlin –
drei Stationen neuer Gestaltung

Bildvortrag von Thomas Brandt

Dienstag, 26.03.2019  19 Uhr

14 Jahre nur hat das „Bauhaus“ existiert. Es war eine einzigartige Ansammlung der
fortschrittlichsten Künstler und Gestalter ihrer Zeit, von Walter Gropius über Paul Klee, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer bis zu Wassily Kandinsky – und wurde dabei immer wieder so heftig angegriffen wie gepriesen.

Zwei Mal musste es wegen der Nationalsozialisten seine Zelte abbrechen, drei Direktoren haben es in sehr unterschiedlicher Weise geprägt. Gewonnen haben die Nazis ihren Kampf nicht, denn durch Emigration hat sich der „Bauhaus“-Gedanke international verbreitet. Die Vielfalt dessen, was in Weimar, Dessau und Berlin geschah, ist heute einem recht einseitigen Bild dieser besonderen Schule gewichen.

Folgen Sie einer spannenden Schilderung der Wege dieses legendären Schulmodells.

Jacopo Tintoretto

Lichtbildvortrag von Jens Stittgen

Freitag, 03.05.2019  20 Uhr

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100 Jahre Bauhaus

Typisch Bauhaus?
Bauhaus-Architektur und das „Neue Bauen“

Bildvortrag von Thomas Brandt

Dienstag, 07.05.2019  19 Uhr

Weit von sich gewiesen hat Walter Gropius, der Gründer des „Bauhauses“, dass er einen Stil bilden wolle. Und doch wird heute oft salopp vom„Bauhaus-Stil“ geredet. Man meint dabei das berühmte Gebäude des „Bauhauses“ in Dessau, die dortigen Meisterhäuser oder die Villen Haus Esters und Lange in Krefeld.

Doch auch anderen Architekten der Zwischenkriegszeit sagt man nach, sie hätten im „Bauhaus-Stil“ geplant, ohne dass sie jemals am „Bauhaus“ gelehrt oder gelernt hätten: die Brüder Taut und Luckhardt, Le Corbusier, Ernst May, Erich Mendelsohn oder Hans Scharoun. Sie selbst sprachen vom „Neuen Bauen“, das von den Nationalsozialisten als „bolschewistisch“ bekämpft wurde.

Lassen Sie sich in die Welt dieser Architektur-Avantgarde entführen. Lernen Sie kennen, wo es verbindende Ideen zwischen „Bauhaus“-Architektur und jener des „Neuen Bauens“ gab, folgen Sie den Architekten des „Neuen Bauens“ bis in die „Weiße Stadt“ von Tel Aviv oder zu den Gebäuden, die pfiffige Makler heute als „Bauhaus-Villen“ anpreisen.

Wolfgang Mattheuer

Lichtbildvortrag von Jens Stittgen

Freitag, 24.05.2019  20 Uhr

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