Veranstaltungsankündigungen

 

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in den Vereinsräumen an der Birken­straße 97 in Düsseldorf-Flingern statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr

Alle Termine in diesem Jahr:

  • 13. und 27. Januar
  • 10. und 24. Februar
  • 09. und 23. März
  • 06. und 20. April
  • 04. und 18. Mai
  • 01., 15. und 29. Juni
  • 13. und 27. Juli
  • 10. und 24. August
  • 07. und 21. September
  • 05. und 19. Oktober
  • 02., 16. und 30. November
  • 14. und 28. Dezember

literatur

Poetische Begegnungen

Lyrikreihe im onomato 7

kuratiert von Frauke Tomczak

Wir freuen uns sehr, dass die Lyrikreihe „Poetische Begegnungen“ auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann. Nicht verändert hat sich die Konzeption: es begegnen sich zwei Lyriker*innen erst in der Lesung, dann im Gespräch. Gleichzeitig ist eine wichtige Ambition der Reihe, auch unbelichtete Poeten*innen ins Licht der Aufmerksamkeit zu stellen, erhalten geblieben. Wir sind besonders stolz darauf, dass die Reihe inzwischen auf eine Kontinuität von sechs Jahren zurückblicken kann, also ins 7. Jahr geht und insgesamt schon 48 Lyriker und Lyrikerinnen zu Gast hatte.

Die geplanten Termine:

12.12.2019 Uljana Wolf trifft Franz Josef Czernin

30.01.2020 Arne Rautenberg trifft Monika Rinck

13.02.2020 Martina Hefter trifft Brigitte Oleschinski

05.03.2020 Adrian Kasnitz trifft Ron Winkler

Veranstaltungstag ist der Donnerstag, Beginn 19:30 Uhr
Ort: onomato künstlerverein, Birkenstraße 97
Eintritt: 3,- / 2,- Euro ermäßigt

Z W E I

Eine onomato Reihe 2019/2020

Kuratiert von Christoph Korn und Katharina Mayer.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato künstlervereins, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte.

Mit der Reihe ZWEI möchten wir das überschaubare, mobile Joachim Rüsenberg Archiv einweihen und in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Jeder Abend konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Position aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe und zum 20 jährigen Bestehen des onomato künstlervereins entsteht das RADIX Künstlerbuch „Und schmilzt so schön, mein wachsendes Archiv“, Im Verlag Radix Künstlerbuch+Edition.


Termine in diesem Jahr:
7.01. Erwin Michelberger
4.02. Michael Rüsenberg
3.03. Claas Morgenroth
7.04. Wolfgang Schliemann
5.05. Miu
2.06. Frauke Tomczak
7.07. Claudie Robles
3.09. Thomas Seidel
1.10. Norbert Kraus
5.11. Christoph Korn
3.12. Katharina Mayer

literatur

Poetische Begegnungen

Arne Rautenberg trifft Monika Rinck

Donnerstag, 30.01.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW, das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und die Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

Reihe Z W E I

„…ich sage nur, wie es mir entgegenkömmt.“
from the vaults of JR

Michael Rüsenberg | Joachim Rüsenberg

Dienstag, 04.02.2020 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.

Diesmal zu Gast ist Michael Rüsenberg:

„Joachim war in weit größerem Ausmaß Künstler, als ich bemerkt habe. Vieles, vieles kannte ich nicht, wusste ich nicht, war mir neu. Meine Klangkomposition „…ich sage nur, wie es mir entgegenkömmt“ ist der marginale Versuch, davon etwas mitzuteilen. Ihr systematischer Anspruch ist gering. Ich habe mich auf zwei Textsorten beschränkt: Tagebuch-Auszüge, unvollständig, aus verschiedenen Jahrzehnten, sowie eine Art „Drehbuch“, von dem ich – wegen der abweichenden Typografie – nicht sicher bin, ob es von Joachim stammt (andere Personen aus seinem Umkreis aber wohl).

Die Klänge hat Joachim aufgenommen, ich habe sie in keiner seiner Kompositionen wieder gefunden. Ich fand sie sehr attraktiv, sie erscheinen sowohl in ihrer originalen wie auch in transformierter Form. Ich habe also die Klänge, nicht die Texte, verändert. Ganz im Sinne des Goethe-Zitates, das ja nicht zu verstehen ist als einfaches Durchreichen.“

Michael Rüsenberg, geb. 1948, Moderator, Kritiker, Autor, Adolf Grimme Preis, 1989 (mit Joachim Rüsenberg), WDR Jazzpreis, 2015 (für journalistisches Lebenswerk)
michael-ruesenberg.de

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

ausstellung

sic transit

Irina Matthes

07.02 – 16.02.2020 – Eröffnung am 07.02.  19 Uhr

„Der Prinz, der in sich nicht weniger als alles ist, weiss auch, dass er in sich nichts ist. Er gelangt zu diesem Nichts auf dem Meer, und er kehrt […] als Nihilist oder als Quietist zurück: Der Rest ist Schweigen. Was nicht erlischt, sondern dauert, ist der einzigartige Wert der, wie man auch sagen könnte, kanonisch sublimen Persönlichkeit Hamlets.“
aus: Harold Bloom: Shakespeare, Die Erfindung des Menschlichen
 

Im Roman „Butcher’s Crossing“ kommt der Romanheld gegen Ende ins Nachdenken. Er sieht den Büffel, der eben noch „stolz, edel und voller Lebenswürde gewesen war“, wie er gehäutet und ausgeweidet am Haken hängt, „ein Haufen lebloses Fleisch, nur ein bloßes Etwas, das auf groteske, spöttische Weise vor ihm baumelte.“ Der Held begreift, dass die Idee, er könnte in der Wildnis zu sich selbst finden, Ausdruck seiner eigenen Eitelkeit war.

literatur

Poetische Begegnungen

Martina Hefter trifft Brigitte Oleschinski

Donnerstag, 13.02.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW, das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und die Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

Reihe Z W E I

Der Saumpfad
Solo für 1 Zuspiel, 1 Gitarre und Krach

Claas Morgenroth | Joachim Rüsenberg

Dienstag, 03.03.2020 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.

Diesmal zu Gast ist Claas Morgenroth:

„Warum sind wir hier“, fragte er sich. Und: „Weißt Du noch, wie…?“ Der Pfad schaute ihn an. Und er stand da und wartete auf ein Wunder. Ein Knistern im Ohr. Wollte er nicht stumm seinen Weg gehen?

Claas Morgenroth: Literaturwissenschaftler an der TU Dortmund, Bücher und Aufsätze zur Theorie und Politik der Literatur, zum Rückwärtserzählen und Aufzeichnen, zu Rolf Dieter Brinkmann und Walter Benjamin. Gelegenheitsmusiker und -hörspielmacher, darunter: „Ich schreibe ein Hörspiel und Ihr nicht“.
studiger.tu-dortmund.de

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

literatur

Poetische Begegnungen

Adrian Kasnitz trifft Ron Winkler

Donnerstag, 05.03.2020  19:30 Uhr  Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

Demnächst können Sie hier Näheres erfahren 😉

 

Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW, das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und die Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kasse Düssel­dorf

Tengiz

Filmisches Künstlerportrait von Andrea Isa und Charly Müller

Freitag, 13.03.2018  19:00 Uhr

Wir lernten Tengiz kennen, als er durch Flingern streifte und kleine Bilderpäckchen bei sich trug, die er zum Verkauf anbot oder verschenkte. Immer wieder suchte er das Gespräch mit Künstlern und besuchte unsere Galerien.

In Georgien aufgewachsen studierte und lehrte Tengiz Philologie und war als Dichter und Schriftsteller tätig.

Im Alter von 26 Jahren musste er das Land aus politischen Gründen verlassen und kam nach Deutschland, wo er Asyl beantragte; seitdem wohnt er in Düsseldorf und studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Heinrich-Heine Universität. Aus gesundheitlichen Gründen mußte er sein Studium abbrechen und begann zu malen.

In den vergangenen Jahren entstand eine große Anzahl von Aquarellen, von denen er teilweise Farbkopien macht.

Sein bildnerisches Thema, so sagt er, sei die Natur und der atmosphärische Raum, der alles Lebendige beinhaltet.

In seinen Aufzeichnungen und den Gesprächen, die wir mit ihm führten, betonte er seine früheren Existenzen als Raphael, Weltschöpfer, J. Brahms, J. Gris, J. Haydn, Homer, Karl der Große, sowie der Musiker Sting.

Neben den Aquarellen existieren handschriftlich fixierte Gedanken zu seinen Werken, aber auch zu seinem Umfeld.

Im Anschluss an die Filmaufführung: Künstlergespräch mit Tengiz und den Film-Autor:inn:en.

Reihe Z W E I

Altes und Noise für Perkussion Solo

Wolfgang Schliemann | Joachim Rüsenberg

Dienstag, 07.04.2020 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Percussionsit Wolfgang Schliemann:

Der Musiker Wolfgang Schliemann, Wiesbaden, bewegt sich in den Bereichen Neue/Improvisierte Musik/Performance/Klangkunst, bevorzugt mit Ortsbezug und synästhetischer Ausrichtung. Er betreibt die Kunst des Schlagzeugspiels als fortgesetztes Projekt erweiterter Möglichkeiten. Seine radikale Spielauffassung schlägt sich in der Praxis vorwiegend freier Improvisation nieder. Demgegenüber stehen medienübergreifende Projekte unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten.

Als Solist und Mitglied etlicher improvisierender Ensembles ist er auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen sowie in Konzerten mit Musiker*innen der europäischen Szene zu hören; Mitinitiator von ARTist – Musik zur Zeit, des HumaNoise congress – Tage zeitgenössischer Improvisierter Musik Wiesbaden und der Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen sowie Mitglied mehrerer sich überregional vernetzender Organisationen.
Zudem langjährige Tätigkeit als Instrumentallehrer, Dozent für Gruppenimprovisation in Kursen/Workshops sowie als Kurator.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Reihe Z W E I

Wettermaschine von Heute

miu | Joachim Rüsenberg

Dienstag, 05.05.2020 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Musiker und Künstler miu (Ryutaro Mimura) mit einem konzertanten Beitrag:

mius Arbeiten sind geprägt durch verschiedene interkulturelle und interdisziplinäre Erfahrungen. Japan, sein Heimatland, ist ihm dadurch unter der Hand zu einem fiktiven und imaginären Gebiet geworden, nicht fremd und doch kein Zuhause. Vor diesem Hintergrund interessiert ihn die Entwicklung eines Geschehens, die sich zwischen Realität, Fiktion und Erscheinung bewegt.

miu (Ryutaro Mimura): geboren 1976 in Japan, arbeitet als Konzeptkünstler, Klangkünstler und Performer. Studium der Sonologie und elektronischen Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo) und am Koninklijk Conservatorium (Den Haag). Nach Stationen in Den Haag, London, Bochum und Ulm lebt und arbeitet er seit fünf Jahren in Düsseldorf. milch-labor.com

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

 

 

 Archiv