Veranstaltungsankündigungen

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, in den Räumen des onomato-künstlervereins e.V., Birkenstrasse 97, 40233 Düsseldorf statt.

 

Montagsgespräch

Jetzt wieder alle 14 Tage um 19 Uhr im onomato

Aufgrund der Corona-Verordnungen traf sich die Montagsgruppe bisher in desem Jahr online. Ab September wieder real im onomato. Geplant sind folgende Termine, vorbehaltlich Änderungen:

  • 06. und 20. September
  • 04. und 18. Oktober
  • 01., 15. und 29. November
  • 13. und 27. Dezember

ausstellung

Mobilie

Fensterausstellung von Andreas Techler

15. – 24. Oktober 2021


Andreas Techler * 1951 in Düsseldorf, Studium der Malerei bei Gerhard Hoehme an der Kunstakademie Düsseldorf, 2. Studium: Performance Art bei Stuart Brisley am University College London.
Mit Materialien aus der Endphase meiner Malerei der späten 70er, aber neuen Erkenntnissen aus der Ausstellung im Trierer Verein Junge Kunst 2019 entsteht im Zweiklang von Fülle und Leere ein neues Werk für’s onomato Schaufenster.

techler.org

Kuratiert von Terry Buchholz

Reihe Z W E I

field recordings/improvisation

Swen Buckner | Joachim Rüsenberg

Mittwoch, 27.10.2021 19 Uhr

Swen Buckner (*1968) studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und beschäftigt sich zusätzlich seit Mitte der 90er Jahre mit Video, Klangstudien, Performance und Musik. Seit 2000 musikalisch vornehmlich Solo-Projekte, gelegentlich Kollaborationen mit den Schwerpunkten Improvisation und Experimentelles. Ab 2015 Mit-Organisator der privaten Musik-/ Ereignisforschungs-Reihe c!ang meist in seinem Atelier (Düsseldorf) mit bisher 38 Veranstaltungen und mehr als hundert verschiedenen Teilnehmern.

Für die Reihe ZWEI im onomato e.V. entwickelte er eigens eine Klangcollage zu der er live improvisiert.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato künstlervereins, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchte der onomato künstlerverein das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Die Reihe ZWEI wird kuratiert von Christoph Korn und Katharina Mayer.

„Wirklichkeitskonstruktion als angewandte Methode“

Ein Werkgespräch mit Michael Kurzwelly

Freitag, 26.11.2021 19 Uhr

Michael Kurzwelly studierte Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Er ging 1990 nach Poznań in Polen und gründete dort ein internationales Kunstzentrum. Seit 1998 lebt er in Frankfurt / Oder, wo er von 2004 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Viadrina wahrnahm.

Internationale Beachtung fand er mit dem Projekt Słubfurt, das seit 1999 die an der deutsch-polnischen Grenze gelegenen Städte Frankfurt / Oder und Słubice zu einer gemeinsamen Stadt nicht nur zusammendenkt („an der Grenze zweier Länder, die es nicht gibt“), sondern als andauerndes Experiment lebt. Dafür erhielt er 2019 das Bundesverdienstkreuz am Bande Michael Kurzwelly ist Aktionskünstler. Er beschreibt seine Arbeitsweise wie folgt:

“Einer Raumumordnung geht eine Raumumdeutung voraus. Um diese Art des künstlerischen Eingriffs zu beschreiben, benutze ich den Begriff “Angewandte Kunst”. Ich verstehe ihn als Beschreibung einer künstlerischen Strategie, die gesellschaftliche Probleme fokussiert, in sie eingreift und sie in eine andere Wirklichkeitskonstruktion transzendiert.“

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz

Bilder der Stille und des Lichts

Ein Werkgespräch mit Karin Fröhlich

Dienstag, 30.11.2021 19 Uhr

Die Künstlerin Karin Fröhlich erlaubt uns einen intimen Blick auf ihre Welt der Farben, der Stille und des Lichts. Gesehenes löst sie auf in Linien, Punkte, Notationen und kaligrafische Zeichen. „Kalligrafisch“ bezieht sie auf Schrift/Handschrift, nicht auf asiatische Schriftzeichen. 1983 hielt sie sich zu Studienzwecken ein Jahr
lang in Japan auf. Für sie ist Kunst existenziell:

Im Erleben und Handeln erschließt sich das wesenhafte menschliche Dasein. Meine Bilder sind Erinnerungen, Wahrnehmungen, Konfrontationen mit dem Leben, mit Menschen. Sie zeigen das Verletztsein und das Verletzen, Freude und Trauer, das Gefangensein und die Freiheit.

Für ihre Malschule für Kinder „das kleine atelier“ erhielt sie seit 2006 öffentliche Anerkennung und mehrfache Projektförderungen.

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz.

ausstellung

Gefallenes Laub im Licht der Zukunft

03. – 12. Dezembber 2021, Eröffnung am 03.12. um 19 Uhr

Ausstellung mit Arbeiten von: Setsuko Fukushima, Ralf Buchholz, Katrin Roeber, Andrea Isa, Charlie Müller, Tomasz Piwarski, Jenny Trautwein, Michael Falkenstein, Andrea Dietrich.

Das Ausstellungsthema beschreibt auf bildnerisch, poetische Weise unseren aktuellen Naturzustand und den möglichen Folgen. Es gehört zum „Buchen-Ur-Wald-Buch-Ursprung“- Konzept (Andrea Dietrich, awd)

Der Buche verdanken wir manches Buch in der Welt über Hausbau, Handel und kulturellen Wandel, über Märchen und dem Wissen über den Rückgang des europäischen Buchenwaldes und anderer Urwälder der Erde.Die Natur der Erde als Erbe bewahren, heißt das eigene Gesicht zu (be-) wahren.

Unterschiedliche künstlerische Arbeiten mit Darstellungen scheinbarer Naturidyllen, die einen ironischen Blick auf den Ist-Zustand der Natur, des Planeten Erde werfen und oder auf mögliche Utopien verweisen und oder an die Schönheit bzw. die Kostbarkeit der Natur erinnern, werden parallel in der Ausstellung auch als vorangegangene virtuelle Ausstellungen am Schaufenster des onomato, digital zur Ausstellung „gefallenes Laub im Licht der Zukunft gezeigt.

Reihe Z W E I

Altes und Noise für Perkussion Solo

Wolfgang Schliemann | Joachim Rüsenberg

Montag, 13.12.2021 19 Uhr

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Percussionsit Wolfgang Schliemann:

Der Musiker Wolfgang Schliemann, Wiesbaden, bewegt sich in den Bereichen Neue/Improvisierte Musik/Performance/Klangkunst, bevorzugt mit Ortsbezug und synästhetischer Ausrichtung. Er betreibt die Kunst des Schlagzeugspiels als fortgesetztes Projekt erweiterter Möglichkeiten. Seine radikale Spielauffassung schlägt sich in der Praxis vorwiegend freier Improvisation nieder. Demgegenüber stehen medienübergreifende Projekte unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten.

Als Solist und Mitglied etlicher improvisierender Ensembles ist er auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen sowie in Konzerten mit Musiker*innen der europäischen Szene zu hören; Mitinitiator von ARTist – Musik zur Zeit, des HumaNoise congress – Tage zeitgenössischer Improvisierter Musik Wiesbaden und der Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen sowie Mitglied mehrerer sich überregional vernetzender Organisationen. Zudem langjährige Tätigkeit als Instrumentallehrer, Dozent für Gruppenimprovisation in Kursen/Workshops sowie als Kurator.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato künstlervereins, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchte der onomato künstlerverein das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Reihe Z W E I

Wettermaschine von Heute

miu | Joachim Rüsenberg

Verschoben – neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Musiker und Künstler miu (Ryutaro Mimura) mit einem konzertanten Beitrag:

mius Arbeiten sind geprägt durch verschiedene interkulturelle und interdisziplinäre Erfahrungen. Japan, sein Heimatland, ist ihm dadurch unter der Hand zu einem fiktiven und imaginären Gebiet geworden, nicht fremd und doch kein Zuhause. Vor diesem Hintergrund interessiert ihn die Entwicklung eines Geschehens, die sich zwischen Realität, Fiktion und Erscheinung bewegt.

miu (Ryutaro Mimura): geboren 1976 in Japan, arbeitet als Konzeptkünstler, Klangkünstler und Performer. Studium der Sonologie und elektronischen Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo) und am Koninklijk Conservatorium (Den Haag). Nach Stationen in Den Haag, London, Bochum und Ulm lebt und arbeitet er seit fünf Jahren in Düsseldorf.milch-labor.com

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato künstlervereins, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchte der onomato künstlerverein das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

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