Veranstaltungsankündigungen

Aus bekanntem Grunde finden bis auf Weiteres alle Veranstaltungen online statt.

Montagsgespräch

Alle 14 Tage um 19 Uhr im onomato – theoretisch

Aufgrund der Corona-Verordnungen trifft sich die Montagsgruppe bis auf weiteres online. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen, Zugangsdaten bitte erfragen.

TACTO: Traces of the future

Kunstprojekt von Paula Pedraza

11. – 20. Juni 2021


Demnächst können Sie hier mehr lesen 😉

Engel der Geschichte

Deutsch-Israelische Künstlerbegegnung

16. – 25. Juli 2021


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ausstellung

Ein Gespinst aus Raum und Zeit

kunstpunkt 25

27. August – 05. September 2021, Eröffnung am Freitag 27.09. um 19 Uhr

Im Prozess der künstlerischen Gestaltung entsteht ein eigener Zeit-Raum in einer spezifischen tragenden Atmosphäre und eröffnet durch Konzentration und Reduktion Möglichkeiten für neue Perspektiven. Durch das Sich-Überlassenkönnen in einen Augenblick entsteht ein besonderes Empfinden für Nähe und Ferne – ein ‘Gespinst aus Raum und Zeit‘. Das künstlerisch Gestaltete verlangt nach einer unvoreingenommenen, nicht aneignenden Wahrnehmung.

Inspiriert durch Walter Benjamin

Öffnungszeiten: Do. Fr. Sa. So. jeweils 15 bis 18 Uhr

„Wirklichkeitskonstruktion als angewandte Methode“

Ein Werkgespräch mit Michael Kurzwelly

Freitag, 19.11.2021 19 Uhr

Michael Kurzwelly studierte Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Er ging 1990 nach Poznań in Polen und gründete dort ein internationales Kunstzentrum. Seit 1998 lebt er in Frankfurt / Oder, wo er von 2004 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Viadrina wahrnahm.

Internationale Beachtung fand er mit dem Projekt Słubfurt, das seit 1999 die an der deutsch-polnischen Grenze gelegenen Städte Frankfurt / Oder und Słubice zu einer gemeinsamen Stadt nicht nur zusammendenkt („an der Grenze zweier Länder, die es nicht gibt“), sondern als andauerndes Experiment lebt. Dafür erhielt er 2019 das Bundesverdienstkreuz am Bande
Michael Kurzwelly ist Aktionskünstler. Er beschreibt seine Arbeitsweise wie folgt:

“Einer Raumumordnung geht eine Raumumdeutung voraus. Um diese Art des künstlerischen Eingriffs zu beschreiben, benutze ich den Begriff “Angewandte Kunst”. Ich verstehe ihn als Beschreibung einer künstlerischen Strategie, die gesellschaftliche Probleme fokussiert, in sie eingreift und sie in eine andere Wirklichkeitskonstruktion transzendiert.“

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz

Bilder der Stille und des Lichts

Ein Werkgespräch mit Karin Fröhlich

Dienstag, 30.11.2021 19 Uhr

Die Künstlerin Karin Fröhlich erlaubt uns einen intimen Blick auf ihre Welt der Farben, der Stille und des Lichts. Gesehenes löst sie auf in Linien, Punkte, Notationen und kaligrafische Zeichen. „Kalligrafisch“ bezieht sie auf Schrift/Handschrift, nicht auf asiatische Schriftzeichen. 1983 hielt sie sich zu Studienzwecken ein Jahr lang in Japan auf. Für sie ist Kunst existenziell:

Im Erleben und Handeln erschließt sich das wesenhafte menschliche Dasein. Meine Bilder sind Erinnerungen, Wahrnehmungen, Konfrontationen mit dem Leben, mit Menschen. Sie zeigen das Verletztsein und das Verletzen, Freude und Trauer, das Gefangensein und die Freiheit.

Für ihre Malschule für Kinder „das kleine atelier“ erhielt sie seit 2006 öffentliche Anerkennung und mehrfache Projektförderungen.

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz.

Reihe Z W E I

Altes und Noise für Perkussion Solo

Wolfgang Schliemann | Joachim Rüsenberg

Verschoben – neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Percussionsit Wolfgang Schliemann:

Der Musiker Wolfgang Schliemann, Wiesbaden, bewegt sich in den Bereichen Neue/Improvisierte Musik/Performance/Klangkunst, bevorzugt mit Ortsbezug und synästhetischer Ausrichtung. Er betreibt die Kunst des Schlagzeugspiels als fortgesetztes Projekt erweiterter Möglichkeiten. Seine radikale Spielauffassung schlägt sich in der Praxis vorwiegend freier Improvisation nieder. Demgegenüber stehen medienübergreifende Projekte unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten.

Als Solist und Mitglied etlicher improvisierender Ensembles ist er auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen sowie in Konzerten mit Musiker*innen der europäischen Szene zu hören; Mitinitiator von ARTist – Musik zur Zeit, des HumaNoise congress – Tage zeitgenössischer Improvisierter Musik Wiesbaden und der Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen sowie Mitglied mehrerer sich überregional vernetzender Organisationen.
Zudem langjährige Tätigkeit als Instrumentallehrer, Dozent für Gruppenimprovisation in Kursen/Workshops sowie als Kurator.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Reihe Z W E I

Wettermaschine von Heute

miu | Joachim Rüsenberg

Verschoben – neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der Musiker und Künstler miu (Ryutaro Mimura) mit einem konzertanten Beitrag:

mius Arbeiten sind geprägt durch verschiedene interkulturelle und interdisziplinäre Erfahrungen. Japan, sein Heimatland, ist ihm dadurch unter der Hand zu einem fiktiven und imaginären Gebiet geworden, nicht fremd und doch kein Zuhause. Vor diesem Hintergrund interessiert ihn die Entwicklung eines Geschehens, die sich zwischen Realität, Fiktion und Erscheinung bewegt.

miu (Ryutaro Mimura): geboren 1976 in Japan, arbeitet als Konzeptkünstler, Klangkünstler und Performer. Studium der Sonologie und elektronischen Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo) und am Koninklijk Conservatorium (Den Haag). Nach Stationen in Den Haag, London, Bochum und Ulm lebt und arbeitet er seit fünf Jahren in Düsseldorf.milch-labor.com

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

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