Veranstaltungsankündigungen

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, in den Räumen des onomato-künstlervereins e.V., Birkenstrasse 97, 40233 Düsseldorf statt.

 

Montagsgespräch

Jetzt wieder alle 14 Tage um 19 Uhr im onomato

Aufgrund der Corona-Verordnungen traf sich die Montagsgruppe bisher in desem Jahr online. Abseptember wieder real im onoamto:

  • 06. und 20. September
  • 04. und 18. Oktober
  • 01., 15. und 29. November
  • 13. und 27. Dezember

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ausstellung

Schnee von Gestern

Künstlerbuch von Terry Buchholz

17.–26. September 2021, Eröffnung am Freitag, 17.09. um 19 Uhr

Das Künstlerbuch „Schnee von Gestern“ von Terry Buchholz besteht aus zwei Teilen: einer sogenannten Schweizer Broschür mit dem Bildteil und einem Textheft. Beide Hefte sind in Fadenbindung handgebunden. Das Papier ist hochwertiges Römerturm Conqueror Diamond.

In dem Textheft ist ein kurzes Essay von Dr. Stephan Kemperdick, Gemäldegalerie, Berlin, und ein Text von Ulrich Meyer-Husmann, Kurator, Mainz und Wiesbaden. Außerdem gibt es ein Gedicht von Terry Buchholz, ihre Kurzbiografie und ein Werkverzeichnis der gezeigten Arbeiten. Alle Beiträge sind von Ben del Rio ins Englische übersetzt worden.

In dem Bildteil unter dem Titel SCHNEE VON GESTERN, Paradise_Lost, sind Stoffarbeiten von 2006 bis 2011 und sporadisch entstehende Textarbeiten zwei Fotoserien von einer Griechenlandreise 2018, und einem Besuch des Louvre, 2019, gegenübergestellt. Im Mittelteil befinden sich einige Objekte von Terry Buchholz.

Das Buch ist mit einem Stipendium des Landes NRW 2021 produziert worden. Idee und Layout stammen von Terry Buchholz. Die Auflage beträgt 64 Stück. Anlässlich der Veranstaltung SCHNEE VON GESTERN im onomao-künstlerverein soll das Künstlerbuch und einige der Arbeiten aus dem Katalog vorgestellt werden.

Öffnungszeiten: Sa/So von 14:30 bis 19:00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung: 0211 73 70 345

ausstellung

321–2021: 1700 Jahre
jüdisches Leben in Deutschland

Dance With The Desert

Projektpräsentation mit Studierenden der University of Europe Berlin, der Hochschule Düsseldorf und der Bezalel University Jerusalem

01. – 10. Oktober 2021

Zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erforschen Studierende der University of Europe für Applied Sciences Berlin, der Hochschule Düsseldorf und der Bezalel University Jerusalem mit künstlerischen und dialogischen Formaten die Diversität jüdischen Lebens in Deutschland. Das Feld der Arbeiten ist so divers, wie die am Projekt beteiligten Student*innen, ihre jüdischen Partner*innen und Gäste. Gemeinsam erforschen sie ihren Alltag, Werte, Routinen, Interessen, Familienleben, Feste und vieles mehr – dies subjektiv, freundschaftlich, teils jenseits der Sprache mit künstlerischen Mitteln wie der Fotografie, dem Film, der Installation, AR Environments und Performances. Ziel des Projektes ist, Stereotypen und eingefahrene Narrative zu meiden. Wir wünschen uns, die Erzählungen über das jüdische Leben in Deutschland offener und reichhaltiger gestalten zu können, um damit weitere Anknüpfungspunkte für zukünftiges gemeinsames Leben und Arbeiten zu finden.

Das Projekt „Dance with the Desert“ besteht aus einem Ausstellungsteil und einem Interviewprojekt. Den Ausstellungsteil repräsentiert die Website ((dance-with-the-desert.de). Ab dem 10.6. wird diese online sein und sich sukzessive mit studentischen Projekten füllen. Dabei handelt es sich um künstlerische Positionen wie auch um beteiligungsoffene Arbeiten, die in Deutschland oder aber auf der Reise der Studierenden nach Israel weitere Mitwirkende finden können.

Das Interviewprojekt wird mit dem Ü-Wagen „Paradise-Park-“ (paradise-park.de) der Hochschule Düsseldorf durchgeführt. Der Ü-Wagen wird von Ort zu Ort wandern, sich an Stellen positionieren, an denen sich jüdische Kultur und Geschichte zeigt, sich Menschen treffen, die sich für das jüdische Leben interessieren. Wir werden Gäste einladen, die ihre subjektiven Geschichten erzählen und über ihre individuellen und spezifischen Erfahrungen jüdischen Lebens in Deutschland sprechen. Entstehen soll ein Archiv aus Videoporträts, das wachsen und wandern soll- sich verändern wird, über die Orte und die Zeit. Dieses Archiv werden wir mit auf die Reise nach Israel nehmen, danach wird dies weitere Ausstellungshäuser besuchen.

Der Ü-Wagen startet Anfang Juli in Berlin, nahe des jüdischen Museums. Positioniert wird er vor der Galerie feldfünf (feldfuenf.berlin), in der parallel die ersten Exponate der Studierenden ausgestellt sein werden.


Gefördert durch:
321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

ausstellung

Mobilie

Fensterausstellung von Andreas Techler

15. – 24. Oktober 2021


Andreas Techler * 1951 in Düsseldorf

Studium der Malerei bei Gerhard Hoehme an der Kunstakademie Düsseldorf
2. Studium: Performance Art bei Stuart Brisley am University College London

Mit Materialien aus der Endphase meiner Malerei der späten 70er, aber neuen Erkenntnissen aus der Ausstellung
im Trierer Verein Junge Kunst 2019 entsteht im Zweiklang von Fülle und Leere ein neues Werk für’s Onomato
Schaufenster.

techler.org

Kuratiert von Terry Buchholz

„Wirklichkeitskonstruktion als angewandte Methode“

Ein Werkgespräch mit Michael Kurzwelly

Freitag, 26.11.2021 19 Uhr

Michael Kurzwelly
studierte Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Er ging 1990 nach
Poznań in Polen und gründete dort ein internationales Kunstzentrum. Seit 1998 lebt er in Frankfurt / Oder,
wo er von 2004 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Viadrina wahrnahm.

Internationale Beachtung fand er mit dem Projekt Słubfurt, das seit 1999 die an der deutsch-polnischen Grenze
gelegenen Städte Frankfurt / Oder und Słubice zu einer gemeinsamen Stadt nicht nur zusammendenkt („an der
Grenze zweier Länder, die es nicht gibt“), sondern als andauerndes Experiment lebt. Dafür erhielt er 2019
das Bundesverdienstkreuz am Bande
Michael Kurzwelly ist Aktionskünstler. Er beschreibt seine Arbeitsweise wie folgt:

“Einer Raumumordnung geht eine Raumumdeutung voraus. Um diese Art des künstlerischen Eingriffs
zu beschreiben, benutze ich den Begriff “Angewandte Kunst”. Ich verstehe ihn als Beschreibung einer
künstlerischen Strategie, die gesellschaftliche Probleme fokussiert, in sie eingreift und sie in eine andere
Wirklichkeitskonstruktion transzendiert.“

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz

Bilder der Stille und des Lichts

Ein Werkgespräch mit Karin Fröhlich

Dienstag, 30.11.2021 19 Uhr

Die Künstlerin
Karin Fröhlich erlaubt uns einen intimen Blick auf ihre Welt der Farben, der Stille und des Lichts.
Gesehenes löst sie auf in Linien, Punkte, Notationen und kaligrafische Zeichen. „Kalligrafisch“ bezieht sie
auf Schrift/Handschrift, nicht auf asiatische Schriftzeichen. 1983 hielt sie sich zu Studienzwecken ein Jahr
lang in Japan auf. Für sie ist Kunst existenziell:

Im Erleben und Handeln erschließt sich das wesenhafte menschliche Dasein. Meine Bilder sind
Erinnerungen, Wahrnehmungen, Konfrontationen mit dem Leben, mit Menschen. Sie zeigen das Verletztsein und
das Verletzen, Freude und Trauer, das Gefangensein und die Freiheit.

Für ihre Malschule für Kinder „das kleine atelier“ erhielt sie seit 2006 öffentliche Anerkennung und
mehrfache Projektförderungen.

Eingeladen und moderiert von Terry Buchholz.

Reihe Z W E I

Altes und Noise für Perkussion Solo

Wolfgang Schliemann | Joachim Rüsenberg

Verschoben – neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Jeder
Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den
Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu
Gast ist der Percussionsit Wolfgang Schliemann:

Der Musiker Wolfgang Schliemann, Wiesbaden, bewegt sich in den Bereichen Neue/Improvisierte
Musik/Performance/Klangkunst, bevorzugt mit Ortsbezug und synästhetischer Ausrichtung. Er betreibt die Kunst
des Schlagzeugspiels als fortgesetztes Projekt erweiterter Möglichkeiten. Seine radikale Spielauffassung
schlägt sich in der Praxis vorwiegend freier Improvisation nieder. Demgegenüber stehen medienübergreifende
Projekte unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig
verändernden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten.

Als Solist und Mitglied etlicher improvisierender Ensembles ist er auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen
sowie in Konzerten mit Musiker*innen der europäischen Szene zu hören; Mitinitiator von ARTist – Musik zur
Zeit, des HumaNoise congress – Tage zeitgenössischer Improvisierter Musik Wiesbaden und der
Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen sowie Mitglied mehrerer sich überregional vernetzender
Organisationen.
Zudem langjährige Tätigkeit als Instrumentallehrer, Dozent für Gruppenimprovisation in Kursen/Workshops
sowie als Kurator.

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des
onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe
ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

Reihe Z W E I

Wettermaschine von Heute

miu | Joachim Rüsenberg

Verschoben – neuer Termin wird noch bekannt gegeben

Jeder Abend der Reihe
ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende
Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist der
Musiker und Künstler miu (Ryutaro Mimura) mit einem konzertanten Beitrag:

mius Arbeiten sind geprägt durch verschiedene interkulturelle und interdisziplinäre Erfahrungen. Japan, sein
Heimatland, ist ihm dadurch unter der Hand zu einem fiktiven und imaginären Gebiet geworden, nicht fremd und
doch kein Zuhause. Vor diesem Hintergrund interessiert ihn die Entwicklung eines Geschehens, die sich
zwischen Realität, Fiktion und Erscheinung bewegt.

miu (Ryutaro Mimura): geboren 1976 in Japan, arbeitet als Konzeptkünstler, Klangkünstler und Performer.
Studium der Sonologie und elektronischen Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo) und am Koninklijk
Conservatorium (Den Haag). Nach Stationen in Den Haag, London, Bochum und Ulm lebt und arbeitet er seit fünf
Jahren in Düsseldorf.milch-labor.com

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des
onomato Künstlervereins Düsseldorf, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte. Mit der Reihe
ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

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