Veranstaltungsankündigungen

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, in den Räumen des onomato-künstlervereins e.V., Birkenstrasse 97, 40233 Düsseldorf statt.

Montagsgespräche 2026

Alle 14 Tage um 19 Uhr im onomato

Geplant sind folgende Termine, vorbehaltlich Änderungen:

  • 05. und 19. Januar
  • 02. und 16. Februar
  • 02. und 16. und 30.März
  • 13. und 27. April
  • 11. und 25. Mai
  • 08. und 22. Juni
  • 06. und 20. Juli
  • 03. und 17. und 31.August
  • 14. und 28. September
  • 12. und 26. Oktober
  • 09. und 23. November
  • 07. und 21. Dezember

ausstellung

ME & WE
UNART Ausstellung

Ausstellung 21.Februar 2026 bis 03. März 2026
Eröffnung Freitag, den 20. Februar 2026 um 18.30 Uhr
Einführung mit Musik der Band WASHbären, 19.00 Uhr


Seit 1984 treffen sich wöchentlich Patient*innen der Psychiatrie und Psychiatrieerfahrene im UNART-Atelier um künstlerisch zu arbeiten. In acht verschiedenen Gruppen, vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter, arbeiten sie zusammen mit professionellen Künstler*innen an ihren Ideen. Der Raum spielt dabei eine besondere Rolle: Ideen springen von einer Gruppe zur anderen, er ist sowohl Rückzugsort vom Außen, als auch ein Ort der Begegnung mit sich selbst und anderen.
Kunst ist, nicht nur, aber auch ein Kommunikationsmedium. So fungiert in den UNART-Kunstgruppen die Kommunikation häufig über Kunst, sei es zwischen den Anwesenden beim gemeinsamen Arbeiten, oder zeitlich versetzt zwischen den unterschiedlichen Gruppen, die die Atelierräume benutzen.
Das Thema der Ausstellung „ME & WE“ spielt auf die Vereinzelung vieler Menschen an und auf den Wunsch nach Gemeinschaft. Psychische Krankheit kann zu Vereinsamung führen oder eine Ursache dafür sein. Gemeinsam Kunst zu machen ist ein möglicher Weg mit anderen zu kommunizieren, direkt oder indirekt und nonverbal über die Kunst.
Bei der Ausstellung sollen Gemeinschaftsarbeiten aus den verschiedenen UNART-Gruppen den Werken einzelner TeilnehmerInnen gegenübergestellt werden. Das Spektrum reicht dabei von Malerei und Zeichnung bis zu Objekten und Gedichten.

Weitere Informationen unter: www.kunstprojektunart.com

 
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 16.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch- und Freitagnachmittag nach Vereinbarung,
Tel.: 017683118310

 

literatur

LYRIKREIHE POETISCHE BEGEGNUNGEN 13

ANDRA SCHWARZ trifft FRANZ JOSEF CZERNIN

Auftaktabend Freitag, 27.02.2026 19:30 Uhr
Kuratierung, Organisation und Moderation Frauke Tomczak

Livestream Link: https://www.youtube.com/live/92hHCYAynyc


Wo ist das Gleichgewicht der Welt, das Zünglein an der Waage, wenn überhaupt noch möglich, diesen wunderbaren Planeten zu retten?
Welche Balance kann Sprache dabei halten? – Größere Fragen sind kaum auszudenken. Die Lyrikerin Andra Schwarz, inzwischen vielfach ausgezeichnet, angefangen mit dem Leonce und Lena Preis 2019, hat sich getraut, Fragen dieser Art zu stellen. Wie hört sich das an?

Franz Josef Czernin, Jahrgang 1952, ist zweifellos der bewährteste avantgardistische Dichter deutscher Sprache, der als „Altmeister“ aus Wien immer auch junge, neue PoetInnen gefördert hat. Was hat er nicht alles schon gemacht! Wieviele Lyrikbücher und stets auch begleitende poetologische Reflexionen hat er nicht schon veröffentlicht!
Da steht er im meterhohen Schnee und liest seine transformierte Neudichtung von Dante Alligheris „Divina Commedia“! Ein Bild für die Götter! Wie sind nicht nur stolz, ihn zu Gast zu haben, sondern voller Erwartung seiner neuesten Lyrik. Wir wissen schon: alles ist hochdurchdacht. Und siehe da: es klingt! Wir werden mit Andra Schwarz und Franz Josef Czernin einen ganz besonderen Lyrikabend erleben
als Auftakt der POETISCHEN BEGEGNUNGEN 13.

„Und wir funkelnden Spurenelemente aus dem All
fragen uns: was bleibt außer einer Lichtspur
im Schauer von Kometen?“
Andra Schwarz aus dem Zyklus „Im abnehmendem Licht“

Erkundet man das Metaphorische als Erkenntnismedium „eröffnen
sich vielleicht jene mythischen oder mythologischen Bereiche, von denen Borges sich so sehr angezogen fühlt.“
Franz Josef Czernin „Ein anderes Licht? Metaphern und Literatur“.


Gefördert durch die Kunst­stif­tung NRW und das das Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf



Horst Weierstall

Der performative Körper in der visuellen Kunst
Eine biographische Annäherung an die Entwicklung der Aktionskunst !

Einführung und Präsentation Horst Weierstall
Anschließend offenes Werkgespräch, Moderation Terry Buchholz
Freitag, den 13. März 2026 um 19:00 Uhr


Vom Parnass zum onomato
Vom Fluxus zum Momentum
Ausgehend von den Aktivitäten der frühen Fluxusbewegung (Wuppertal-Düsseldorf) präsentiert der Künstler Beispiele eigener Kooperationen mit Künstlern der Postfluxuszeit bis hin zu seinen interaktiven Projekten in Zypern und dem onomato künstlerverein.
Zwei Konzeptionen und Praktiken werden paradigmatisch vorgestellt:
1.) „Momentum“, das Innehalten als eine Möglichkeit, als Teil einer Wechselwirkung der Eigen- und Fremdwahrnehmung.
2.) “Vice-Versa“, die Verbindung zwischen dem Kunstwerk und dem aktiven Betrachter.

Achim Raven

Literarische Referenzen
Lesung – Ausstellung – Werkgespräch

Freitag, den 20. März 2026 um 19:30 Uhr


Seit langem sind die Gemeinsamkeiten wie die prinzipiellen Unterschiede von bildender und Sprachkunst eine Art Leitmotiv der Montagsgespräche im onomato-künstlerverein.
Achim Raven stellt Beispiele seiner Arbeit aus den 4 literarischen Gattungen Lyrik, Prosa, Drama und Essay vor. Diese Arbeiten stehen in engem Zusammenhang mit Werken bildender Künstler: des luxemburgischen Malers und Serigrafisten Misch Da Leiden, des deutsch-französischen Comic-Künstlers Andreas, des Berliner Malers Johannes Grützke sowie mit Paul Klee in seiner Deutung durch Walter Benjamin.
In der Ausstellung sind neben Büchern und Reproduktionen auch einige Originale dieser Künstler zu sehen.
Zu der Veranstaltung erscheint eine gleichnamige Dokumentation in limitierter Auflage, nummeriert und signiert, 76 Seiten, Farbdruck fadengeheftet, 21 x 21 cm.

Vorschau 2026

Vorträge:

Ausstellungen:

Buchgalerie Mergemeier, Fensterausstellung

Andrei Dureika, Installation, Alexandra Danchova, Musik

Julia Lohmann, Malerei, Installation

Paul Schwer, Plastik, Installation

Samuel Schütz und Thomas Kaiser, Videoinstallation

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