Ausstellung 21. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026
Eröffnung Samstag, den 20. Dezember 2025 um 18 Uhr LYRIKLESUNG von Frauke Tomczak
Samstag, den 10. Januar 2026 um 18 Uhr
ausstellungWas die Zeit zusammenträgt
25 Jahre onomato künstlerverein
Inken Boje, Terry Buchholz, Carlota Carbonell Valero, Ben Del Rio, Andrea Dietrich, Harald Feyen, Mechthild Hagemann, Norbert Kraus, Bernard Langerock, Elisabeth Luchesi, Katharina Mayer, Nicole Morello, Charly Müller, Markus Mussinghoff, Achim Raven, Ute Reeh, Claudia Robles Angel, Joachim Rüsenberg, Thomas Seidel, Jens Stittgen, Gudrun Teich, Myriam Thyes, Frauke Tomczak, Horst Weierstall, Bernadett Wiethoff, Anja Wiese, Anne Wissmann, Julia Zinnbauer
Öffnungszeiten: Sa./So./Mi. 16 – 19 Uhr
Weihnachten und Neujahr geschlossen
Foto: Karin Fröhlich
ausstellungWas die Zeit zusammenträgt
25 Jahre onomato künstlerverein
Das Ohr, also das Hören ist der Sinn, dem sich der künstlerverein onomato seit seiner Gründung gewidmet hat.
Eines seiner ältesten Mitglieder, beinah ein Gründungsmitglied, ist die Germanistin, Filmwissenschaftlerin und Lyrikerin Frauke Tomczak. Sie hat sich von Beginn an für die wunderbare Musikalität und Rhythmik der Sprache engagiert, die besonders in einer der ältesten Künste der Menschheit, der Poesie, aufbewahrt und weitergetragen wird, und sich darum gekümmert, daß Dichtung im onomato eine kontinuierliche Rolle spielt. Seit 12 Jahren organisiert, kuratiert und moderiert sie die in der gesamten deutschsprachigen Lyrikszene inzwischen bekannte Lyrikreihe im onomato POETISCHE BEGEGNUNGEN. In der Lyrikreihe waren mittlerweile über 100 LyrikerInnen der Gegenwart zu Gast, darunter fünf spätere Büchnerpreis-trägerInnen.
Am Samstag, den 10.01.2026 um 18h wird sie innerhalb der Jubiläumsausstellung eine kleine, dichte und abwechslungsreiche Lesung aus eigener Lyrik als ihren Beitrag zur Jubiläumsausstellung realisieren. Ihre Lyrik wird von einer Musikalität und Rhythmik getragen, die eine besondere, individuelle Tonalität entfaltet und sich inhaltlich oft an idiomatischen Wendungen und auf den Punkt gebrachten Sprüchen des Alltags entzündet.
Erstaunlich nur, ja gradezu begeisternd
zu welch warmen, ehrlich herzlichen Tönen
wir fähig sind!
Quasi una fantasia around midnight.
Aus Frauke Tomczak „Around midnight“
Foto: Karin Fröhlich
literatur
Regina Ray
Autorenlesung Sonntag, 1. Februar 2026 um 16:00 Uhr
Regina Ray liest noch vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn aus ihrem neuen Buch „mit dem frühling komme ich zurück“.
Das Literaturbüro NRW ehrt mit dieser Publikation das Werk der Autorin. Sie erschien im Dezember 2025 als 19. Band in der Reihe „EhrenWort“ im Verlag Virgines.
Im Buch findet sich eine abwechslungsreiche Zusammenstellung unterschiedlicher Textarten: frühe Gedichte, experimentelle Prosa und Lyrik zu Landschaften als auch Erzählungen und ein Ausschnitt aus ihrem Roman „Das Mottenprinzip“, sowie Essays und Poetologisches.
Nicht nur ihre Texte zeigen Vielseitigkeit, sondern auch die typographische Gestaltung dieser Publikation
– nicht gehalten in Frühlingsgrün sondern in sattem Rot !
ausstellung
Paul Heimbach ( 1946-2013 )
Die Buchgalerie Mergemeier zeigt Bücher und Auflagenobjekte im Schaufenster des onomato künstlervereins vom 18.01. bis 15.02.2026
Flüssige Strömungen auf Wasserflächen werden auf ein Blatt Papier übertragen und sichtbar gemacht.
Texte nach strengen vorgegebenen Regeln zerlegt.
Zahlen von Magischen Quadraten farbig umgesetzt.
In den Büchern „nach Daten“ werden Portraits von Persönlichkeiten nach einem codierten System aus horizontalen Linien nur mit den drei Grundfarben gezeichnet.
Bücher aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers werden abwechselnd im Schaufenster ausgelegt und gezeigt.
Eine Kooperation mit der Galerie Mergemeier
Kontakt:
Nicole Morello
galerie@mergemeier.net
0173 3107156
literatur
LYRIKREIHE POETISCHE BEGEGNUNGEN 13
ANDRA SCHWARZ trifft FRANZ JOSEF CZERNIN
Auftaktabend Freitag, 27.02.2026 19:30 Uhr Kuratierung, Organisation und Moderation Frauke Tomczak
Livestream Link: https://www.youtube.com/live/92hHCYAynyc
Wo ist das Gleichgewicht der Welt, das Zünglein an der Waage, wenn überhaupt noch möglich, diesen wunderbaren Planeten zu retten?
Welche Balance kann Sprache dabei halten? – Größere Fragen sind kaum auszudenken. Die Lyrikerin Andra Schwarz, inzwischen vielfach ausgezeichnet, angefangen mit dem Leonce und Lena Preis 2019, hat sich getraut, Fragen dieser Art zu stellen. Wie hört sich das an?
Franz Josef Czernin, Jahrgang 1952, ist zweifellos der bewährteste avantgardistische Dichter deutscher Sprache, der als „Altmeister“ aus Wien immer auch junge, neue PoetInnen gefördert hat. Was hat er nicht alles schon gemacht! Wieviele Lyrikbücher und stets auch begleitende poetologische Reflexionen hat er nicht schon veröffentlicht!
Da steht er im meterhohen Schnee und liest seine transformierte Neudichtung von Dante Alligheris „Divina Commedia“! Ein Bild für die Götter! Wie sind nicht nur stolz, ihn zu Gast zu haben, sondern voller Erwartung seiner neuesten Lyrik. Wir wissen schon: alles ist hochdurchdacht. Und siehe da: es klingt! Wir werden mit Andra Schwarz und Franz Josef Czernin einen ganz besonderen Lyrikabend erleben
als Auftakt der POETISCHEN BEGEGNUNGEN 13.
„Und wir funkelnden Spurenelemente aus dem All
fragen uns: was bleibt außer einer Lichtspur
im Schauer von Kometen?“
Andra Schwarz aus dem Zyklus „Im abnehmendem Licht“
Erkundet man das Metaphorische als Erkenntnismedium „eröffnen
sich vielleicht jene mythischen oder mythologischen Bereiche, von denen Borges sich so sehr angezogen fühlt.“
Franz Josef Czernin „Ein anderes Licht? Metaphern und Literatur“.
Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf


ausstellung
ME & WE UNART Ausstellung
Ausstellung 21.Februar 2026 bis 08. März 2026 Eröffnung Freitag, den 20. Februar 2026 um 18.30 Uhr Einführung mit Musik der Band WASHbären, 19.00 Uhr
Seit 1984 treffen sich wöchentlich Patient*innen der Psychiatrie und Psychiatrieerfahrene im UNART-Atelier um künstlerisch zu arbeiten. In acht verschiedenen Gruppen, vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter, arbeiten sie zusammen mit professionellen Künstler*innen an ihren Ideen. Der Raum spielt dabei eine besondere Rolle: Ideen springen von einer Gruppe zur anderen, er ist sowohl Rückzugsort vom Außen, als auch ein Ort der Begegnung mit sich selbst und anderen.
Kunst ist, nicht nur, aber auch ein Kommunikationsmedium. So fungiert in den UNART-Kunstgruppen die Kommunikation häufig über Kunst, sei es zwischen den Anwesenden beim gemeinsamen Arbeiten, oder zeitlich versetzt zwischen den unterschiedlichen Gruppen, die die Atelierräume benutzen.
Das Thema der Ausstellung „ME & WE“ spielt auf die Vereinzelung vieler Menschen an und auf den Wunsch nach Gemeinschaft. Psychische Krankheit kann zu Vereinsamung führen oder eine Ursache dafür sein. Gemeinsam Kunst zu machen ist ein möglicher Weg mit anderen zu kommunizieren, direkt oder indirekt und nonverbal über die Kunst.
Bei der Ausstellung sollen Gemeinschaftsarbeiten aus den verschiedenen UNART-Gruppen den Werken einzelner TeilnehmerInnen gegenübergestellt werden. Das Spektrum reicht dabei von Malerei und Zeichnung bis zu Objekten und Gedichten.
Weitere Informationen unter: www.kunstprojektunart.com
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 16.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch- und Freitagnachmittag nach Vereinbarung,
Tel.: 017683118310
Horst Weierstall
Der performative Körper in der visuellen Kunst Eine biographische Annäherung an die Entwicklung der Aktionskunst !
Einführung und Präsentation Horst Weierstall Anschließend offenes Werkgespräch, Moderation Terry Buchholz Freitag, den 13. März 2026 um 19:00 Uhr
Vom Parnass zum onomato
Vom Fluxus zum Momentum
Ausgehend von den Aktivitäten der frühen Fluxusbewegung (Wuppertal-Düsseldorf) präsentiert der Künstler Beispiele eigener Kooperationen mit Künstlern der Postfluxuszeit bis hin zu seinen interaktiven Projekten in Zypern und dem onomato künstlerverein.
Zwei Konzeptionen und Praktiken werden paradigmatisch vorgestellt:
1.) „Momentum“, das Innehalten als eine Möglichkeit, als Teil einer Wechselwirkung der Eigen- und Fremdwahrnehmung.
2.) “Vice-Versa“, die Verbindung zwischen dem Kunstwerk und dem aktiven Betrachter.
Achim Raven
Literarische Referenzen
Lesung – Ausstellung – Werkgespräch
Freitag, den 20. März 2026 um 19:30 Uhr

Seit langem sind die Gemeinsamkeiten wie die prinzipiellen Unterschiede von bildender und Sprachkunst eine Art Leitmotiv der Montagsgespräche im onomato-künstlerverein.
Achim Raven stellt Beispiele seiner Arbeit aus den 4 literarischen Gattungen Lyrik, Prosa, Drama und Essay vor. Diese Arbeiten stehen in engem Zusammenhang mit Werken bildender Künstler: des luxemburgischen Malers und Serigrafisten Misch Da Leiden, des deutsch-französischen Comic-Künstlers Andreas, des Berliner Malers Johannes Grützke sowie mit Paul Klee in seiner Deutung durch Walter Benjamin.
In der Ausstellung sind neben Büchern und Reproduktionen auch einige Originale dieser Künstler zu sehen.
Zu der Veranstaltung erscheint eine gleichnamige Dokumentation in limitierter Auflage, nummeriert und signiert, 76 Seiten, Farbdruck fadengeheftet, 21 x 21 cm.
ausstellung
Gerhild Ebel
“art_lex” – eine Enzyklopädie für Literatur und Kunst
konzipiert und herausgegeben von Gerhild Ebel,
Wissenschaftlerin, Künstlerin, Herausgeberin
Die Buchgalerie Mergemeier zeigt Bücher und Auflagenobjekte
im Schaufenster des onomato künstlervereins
vom 16.03. bis 01.04.2026

Anderes als in einem tradierten Künstlerlexikon werden hier nicht Künstler und Autoren alphabetisch und biografisch abgehandelt. Ihre Werke stehen im Mittelpunkt. Die eingeladenen Beteiligten wählen frei einen Begriff dessen Anfangsbuchstabe dem jeweiligen Band entspricht: im Band A findet man z.B. Begriffe wie Abstraktion, Accident, Anna, im Band B Begriffe wie Balkon, Basta, Bewegung, u.s.w. Die Beiträge sind signierte Originale oder Drucke in einer Auflage von 33 Exemplaren.
Die bisher veröffentlichten Bände (Buchstaben A bis Q) werden abwechselnd im Schaufenster ausgestellt.
Eine Kooperation mit der Galerie Mergemeier
Kontakt:
Nicole Morello
galerie@mergemeier.net
0173 3107156
ausstellung
Andrei Dureika
Alexandra Danshova
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Ausstellung vom 12. April bis 26. April 2026
Eröffnung am Samstag, den 11. April um 18:00 Uhr
Eine Kooperation zwischen dem onomato künstlerverein e.V. und Pavetra e.V.
Vortrag „AD DA“ Andrei Dureika von…bis…, 24.04.2026 19:00 Uhr
Finissage mit Konzert 26.04.2026 17:00 Uhr

Die heutige Welt der Segmentierung und Spezialisierung ähnelt einem Strom auseinanderstrebender und zerfallender Elemente, zwischen denen weiterhin Verbindungen bestehen, deren Struktur jedoch kaum fassbar ist. Das gewohnte Bild von Einheit meldet sich nur selten im beschleunigten Informationsfluss. Wir erkennen noch Bedeutungsausschnitte, doch oft weisen nur einzelne Zeichen auf das Ganze hin.
Die Mehrdeutigkeit des „O“ – als Buchstabe, Zahl, Klang, Form eines Musikinstruments, das den räumlichen Plan der einfassenden Leere konturiert – wird zum zentralen Element der Zusammenarbeit von Künstler und Komponistin.
Andrei Dureika, geboren 1971 in Grodno, Belarus – Künstler, Kurator und Autor von Vorträgen zur zeitgenössischen Kunst. 1987–1991 Studium am Minsker Kunstcollege. 1991– 1992 Studium der Monumental- und Gestaltungskunst an der Belarussischen Kunstakademie. 1998–2004 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Gerhard Merz. 2004–2021 Mitglied der Kunstgruppe „Revision“. Führt eine monatliche Chronik der zeitgenössischen belarussischen Kunst im Ausland. Über Jahrzehnte hinweg hat er ein Archiv zeitgenössischer belarussischer Kunst aufgebaut, das in zahlreichen Vorträgen präsentiert wurde. Seit 2014 Mitglied im Expertenrat der ZBOR-Ressource Kalektar.org. Tätig als Kurator und Organisator von Ausstellungen, darunter die Projekte „ZBOR. Weißrussische Kunstbewegung“ (Izolyatsia – Plattform für kulturelle Initiativen, Kiew, 2016), „ZBOR in progress“ (Galerie „Ў“, Minsk, 2018) sowie „Jeder Tag. Kunst. Solidarität. Widerstand“ (Mystetskyj Arsenal, Kiew, 2021). 2024 Mitbegründer des Kulturvereins Pavetra e.V. Nimmt seit 1991 an Ausstellungen teil. In seiner Arbeit stützt er sich auf konzeptuelle Methoden der postlinguistischen Plastizität und kombiniert verschiedene künstlerische Techniken und Medien – von Druckgrafik bis hin zu architektonischen Installationen. Seit 1998 lebt und arbeitet er in Düsseldorf.
Alexandra Danshova ist eine Komponistin, Musikpädagogin, Interpretin und Organisatorin. Sie studierte an der Belarussische Staatliche Musikakademie in Minsk. Ihre Werke umfassen Kammer-, Vokal-, Chormusik, Musik für Kinder, sowie Kompositionen für mehrere Theater- und Filmproduktionen, die in Deutschland, Belarus, den Niederlanden, Italien, Frankreich, der Schweiz, Polen und Russland aufgeführt werden. Als erfahrene Organisatorin hat Alexandra Danshova zahlreiche Konzerte, Veranstaltungen, kulturelle Projekte und Gemeinschaftsinitiativen erfolgreich koordiniert.
Finissage Konzert „Im Atem des Klanges“
mit Nadzeya Karakulka (belarussisches Cimbalom) und
Pavel Beliaev (Marimba, Vibraphon, Percussion)
Zur Finissage gestalten Nadzeya Karakulka und Pavel Beliaev einen musikalischen Dialog im Raum. Saiten, Holz und Metall treten in Beziehung und formen einen fließenden Klangprozess zwischen Stille, Rhythmus und Resonanz – im Austausch mit der Ausstellung.
Öffnungszeiten: Mi./Fr./Sa./So./ 16:00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung
Auf Einladung von Mechthild Hagemann und Jens Stittgen
Kuratorin Terry Buchholz
Gestaltung: Daniel Dureika
Gefördert durch die Bezirksvertretung 2 und durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf

ausstellung
Julia Lohmann
Erweiterter Spielraum
Ausstellung vom 09.Mai bis 31.Mai.2026
Eröffnung 8. Mai 2026 um 19:00 Uhr
Finissage 31. Mai 2026 um 16:00 Uhr
Performance Stephen Reader und Sylvie Norhausen

Die Ausstellung im onomato künstlerverein zeigt Bilder und plastische Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien wie Wachs, Papier, Tusche, Ölfarbe, Folien, Stoff, Aluminium und Holz, aus den Jahren 1990 – 2025. Die Auswahl nimmt die durch die Fensterfronten gegebene Offenheit des Ausstellungs-raums als Leitmotiv auf.
Spielraum ist zunächst der Ausstellungsraum, meint hier vor allem aber einen Dialog der Materialien, die bei Lichte betrachtet werden wollen. In den gezeigten Arbeiten können sich untrennbare Fragen nach den malerischen und bildhauerischen Möglichkeiten mit vielschichtigen zeitlichen Bezügen verbinden, die Geografisches, Gesellschaftliches, Kultur oder Natur einschließen.
Den gezeigten Arbeiten gemeinsam ist eine Leichtigkeit und etwas genuin Ausschnitthaftes, das jeweils die Vorstellung eines erweiterbaren Raumes schafft. Bereits der Titel deutet auf das Eintreten oder Überfliegen unbekannter Gebiete, die möglicherweise so noch nicht vorstellbar sind.
Die Düsseldorfer Künstlerin Julia Lohmann studierte in den 70er Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und Erwin Heerich. Seit 1982 Reisen, Ausstellungen und Lehrtätigkeit im In- und Ausland.
www.julialohmann.com
Die Performance o.T.m.R. von Sylvie Norhausen und Stephen Reader findet zur Finissage am Sonntag um 16:17 Uhr statt.
Kuratorin: Terry Buchholz
Öffnungszeiten: Sa./So./Mi. 15:00 bis 18:00 Uhr
literatur
SENSE OF SAFETY
Kunst in Zeiten des Krieges
Buchpräsentation
Dienstag, 23.06.2026 um 19:00

Die ukrainische Kuratorin Tatiana Kochubinska wird gemeinsam mit dem Düsseldorfer Künstler Thomas Neuman das neue Buch „GEFÜHL VON SICHERHET, Kunst in Zeiten des Krieges“ vorstellen.
Diese Publikation begleitet das internationale Kunstprojekt Sense of Safety, das im YermilovCentre in Charkiw (Ukraine) sowie europaweit, einschließlich Düsseldorf, im Rahmen eines offenen Netzwerks institutionsübergreifender Veranstaltungen unter dem Titel Bridges of Solidarity stattfand.
Mit neuen Beiträgen von Autoren, die das Projekt sowohl vor Ort als auch aus der Ferne erlebt haben, lädt sie dazu ein, die Bedeutung von Sicherheit heute neu zu reflektieren – individuell wie kollektiv – und darüber nachzudenken, wie Kunst in einer fragmentierten Welt verbindend wirken kann.
Es ist für uns von großer Bedeutung, das Buch in Düsseldorf vorzustellen, denn hier haben wir im Rahmen des Projekts Sense of Safety eine der wichtigsten und zugleich emotional eindringlichsten Bridges of Solidarity geschaffen.
Mit dem Buch hierher zurückzukehren, fühlt sich an wie die Fortsetzung dieses Dialogs und eines gemeinsamen Raums für Reflexion und Solidarität.
Stiftung antiwarcoalition.art
Veröffentlicht von DISTANZ in Partnerschaft mit ilostmylibrary.
sense-of-safety
Buchgestaltung: Aliona Solomadina
Tatiana Kochubinska ist unabhängige Kuratorin, Kunsthistorikerin, Autorin und Dozentin mit den Forschungsschwerpunkten zeitgenössische Kunst, Erinnerungskultur und die Nachwirkungen der 1990er Jahre in postsowjetischen Gesellschaften. Seit 2022 ist sie Mitglied des Kurator*innenteams von antiwarcoalition.art und arbeitet dort an Projekten zu Verantwortung, kollektivem Gedächtnis und den psychologischen Auswirkungen historischer Ereignisse, die durch zeitgenössische Kunst reflektiert werden.
Thomas Neumann, 1975 in Cottbus geboren, 2004 Abschluss an Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff, 2023 und 2025 Mitorganisator von Charity-Ausstellungen in Solidarität mit ukrainischen KünstlerInnen.
Das Buch erscheint in englischer und ukrainischer Sprache und kostet 28 Euro.
ausstellung
Bernadett Wiethoff
Verschwinden
Fensterausstellung vom 05.Juni bis 25.Juni 2026

In der Fensterausstellung setzt die Künstlerin Bernadett Wiethoff fragile Zeichnungen massiven Skulpturen aus Beton gegenüber. Mit beiden Materialien stellt sie das Verschwinden als zeitlichen unaufhaltbaren Prozess dar. Weinende Geister und demolierte Köpfe zeigen den Schmerz des Verlustes, Auflösung und Haltlosigkeit.
Abb.: 2 Geister (Ausschnitt), 2026, Tusche auf Papier, 120 cm x 98 cm



Die Relation der Welt der Klänge und der Welt der Bilder – beobachtbare Zuneigungen zwischen Musik und Kunst – die besonderen Zeichen gegenseitiger Wahrnehmung, die in manifeste Gestaltungen und Kompositionen hineinwirken oder Zwischentöne erzeugen – dergleichen Brückenschläge innerhalb beider Ressorts, in der Bildenden Kunst oder der Musik, zählen für das Projekt.









Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf










ausstellung
Die Ausstellung fasst Werke deutscher und mexikanischer Künstler:innen zusammen (letztere sind zum Grossteil Studierende und Absolventen:innen der Kunstakademie in Oaxaca, Mexiko) mit dem Ziel, sowohl die künstlerische Tätigkeit kennenzulernen, als auch einen Verkaufsertrag zu erzielen, der den Kunststudenten:innen in Mexiko in ihrer Materialbeschaffung hilfreich sein kann.

„Meine künstlerische Arbeit umfasst die Medien Installation, Objekt, Zeichnung und Druckgrafik.
Susanne Brass ist gebürtige Mainzerin und studierte dort Kommunikatiosdesign mit einem besonderen Interesse für die Buchgestaltung. Seit 25 Jahren lebt sie in Oaxaca, Mexiko, wobei ihre berufliche Tätigkeit vom Unterricht an der öffentlichen Universität geprägt ist (Ästhetik und Kunstbetrachtung im Studiengang Plastische und Visuelle Künste). 2017 gründete sie ihren unabhängigen Verlag “octubre ediciones”, der bisher sechs Veröffentlichungen hervorgebracht hat, sowohl didaktischer als auch künstlerischer Natur.
Warum tun Sie das?
Aquarelle von Edith Juliane Brüggemann in Korrespondenz mit Werken von Katharina Mayer, Baerbel Starz, Inken Boje, Elisabeth Luchesi, Bernadett Wiethoff, Anna Nwaada Weber.
Ich habe ein Faible für das auf den ersten Blick Unscheinbare, Alltägliche und liebe es, in ihm das Besondere, Bemerkenswerte zu finden. Noch immer eine Fundgrube ist Wellpappe, seit ich vor 15 jahren begann, aus ihr Schicht für Schicht Skulpturen aufzubauen und dabei ihr Innerstes, die Wellenstrukturen, nach außen zu kehren.
Der zweite Abend der Lyrikreihe 10 präsentiert erstmalig zwei vielfältig tätige Künstlerpersönlichkeiten, deren umfangreiche Arbeiten sich gerade nicht darauf beschränken, Lyrik zu schreiben. Sie sind keiner Lyrikszene zuzuordnen. Sie können beide auf ein erfolgreiches und anerkanntes künstlerisches Leben blicken, das durch seine überraschenden Haupt- und Nebenwege jenseits der nicht selten standardisierten Biografie so mancher Neuentdeckung der jungen Lyrik liegt.
Die PaperPolice und was er sonst noch so gemacht hat in den letzten 50 Jahren, zumindest ein ganz kleiner Teil davon.
Den Auftakt der Lyrikreihe 10 haben vier Lyriker bestritten: Björn Kuhligk und Tillmann Severin, dann, erst kürzlich, der 80jährige Frantz Wittkamp und Daniel Chamier, Wien.
Je nach kulturgeschichtlicher Epoche hat der Garten oder Park eine unterschiedliche emotionale und ästhetische Funktion. Im Hinblick auf seinen Standort, innerhalb oder außerhalb von Städten, erfährt der Garten eine unterschiedliche kulturelle Bedeutung und Nutzung. In zunehmendem Maß gewinnt auch der gestaltete Garten in den Städten neben dem Bedürfnis, der Natur nah sein zu wollen, wieder zur Nahrungsmittelerzeugung an Bedeutung und wird immer mehr zu einem Refugium für seine natürlichen Bewohner, den Tieren, aber auch für den Menschen, der sich in kleineren Gruppen zum gedanklichen Austausch treffen und überhaupt sich von der konzentrierten Naturumgebung inspirieren lassen kann.
Obwohl die Bilder von E. Luchesi teilweise Wortfragmente oder buchstabenähnliche Zeichen enthalten, wollen sie nicht durch Titel festgelegt werden. Worte würden sie auf eine Auslegung fixieren. Dennoch stellen sich beim Betrachten in Sekundenbruchteilen ganz persönliche Assoziationen ein, die – insbesondere im Gespräch – in Kommentaren münden. So lassen sich die Impressionen gewissermaßen im Vorübergehen „in Worte fassen“.
Die Choreografin Alexandra Waierstall gibt uns einen Einblick in ihre Arbeitsweise am Beispiel ihres neuesten Werks „stages into the now“, Uraufführung am 04.März im Tanzhaus NRW, Düsseldorf.
Eine Kollaboration von Markus Mußinghoff, Terry Buchholz, Horst Weierstall

Der Begriff „ephemer“ sagt: das Kunstwerk ist flüchtig und vollendet sich erst im Kopf des Betrachters. Der Gedanke der Vergänglichkeit bzw. der Einmaligkeit ist das Thema der Gruppenausstellung.
Programm:
Einmal im Leben so tun wie Picasso. Thomas Ruch zeigt im onomato künstlerverein seine Picassoesken. Die Ausstellung zeigt sieben Spraydosenzeichnungen zu den verschiedenen Perioden, wie uns Picasso bekannt ist. Es sind Zitate Picassos, desjenigen Künstlers der die ganze Kunstgeschichte zitierte und nichts erfunden hat. Die Freiheiten die er sich dazu nahm, faszinieren uns ungebrochen, und sind zum Vorbild vieler Künstler geworden.
Die Montagsgruppe im onomato künstlerverein
Impro 97 ist ein Ladenlokal mit Arbeits- und Ausstellungsraum. Die drei den Raum organisierenden Künstlerinnen setzen eigene wie partizipativ-künstlerische Projekte um.
Lütfiye Güzel, geboren 1972 in Duisburg, gelingt es, selbst bei kulturellen Großveranstaltungen im Ruhrgebiet ein Massenpublikum in den Bann der poetischen Seismographie ihres Alltags und ihres Bewusstseinsstromes zu ziehen. In diesen Fluss sind unterschiedlichste Elemente vom Brief bis zur medizinisch-therapeutischen Selbstbeobachtung eingefügt und ab und an überraschend festgefügte lyrische Forment: Gedichte im Langgedicht.
Karin Fellner, geb. 1970 in München, wo sie heute wieder lebt, studierte Psychologie in Konstanz und Literaturwissenschaften in München und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und freie Lektorin. Sie hat inzwischen 5 Lyrikbücher veröffentlicht, wurde mehrfach mit Literatur- und Lyrikpreisen ausgezeichnet und unterrichtet heute poetisches Schreiben u.a. am angesehenen Lyrik Kabinett München.
Die Fotografien visualisieren die persönliche Auseinandersetzung des Künstlers mit Aspekten der chinesischen Kultur in Bezug auf ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie stellen symbolhaft situative Gefühle und Stimmungen dar.
Birgit Kreipe, geboren 1964 in Hildesheim, studierte Psychologie und Neuere Deutsche Literatur in Marburg, Wien und Göttingen. Sie arbeitet als Psychotherapeutin, Autorin und Übersetzerin von Lyrik in Berlin. 2010 erschien ihr erster von insgesamt vier Lyrikbänden, die jüngsten beiden „SOMA“ 2016 und und „Aire“, 2021 bei kookbooks, Berlin.
Der Schriftsteller Achim Raven stellt eine Serie von Fotomontagen vor, die die Fragwürdigkeit und unfreiwillige Komik verkündeter Wahrheiten thematisiert.
Die Austellung „Vor dem Begriff“ bietet einen Blick durch das „Le Wasistdas“ und öffnet die Sicht auf das Mögliche, was vor der Erfahrung steht. Im französisch sprechenden Belgien heißt das Guckloch an der Haustüre „Le Vasistas“!

Martin Pletowski stellt sich einem Gespräch über seine Arbeitsweisen und biografischen Einflüsse. Themen sind u.a. Arbeiten mit dem Augenblick, „sehen und erinnern“, Spiel mit der Freiheit, Türen zu öffnen.
Eine Kollaboration von:
Gereon Inger erzählt von seinen Wanderungen.
Düsseldorfer Künstler:innen in der Coronakrise erzählen ihre Standpunkte, berichten von ihren Erlebnissen in dieser Zeit und geben Konzerte in der Zeit von Juni 2020 bis April 2021.
Die Autonomie, die Freiheit der Kunst wurde im Laufe ihrer Geschichte zu einem Ideal, zu einer (notwendigen) Fiktion. Um sie zu fördern, betreibt der Staat Kunsthochschulen und Museen, stellt Mittel für Stipendien und Ankäufe bereit: Kunst ist zu einem Besonderen, zu einem Unternehmen des Ideellen, nicht des Materiellen geworden. Aber die Freiheit von den Zwängen der Tradition, von den Pflichten des handwerklichen Könnens und den Erwartungen des Publikums wurde auch erkauft mit einer gewissen gesellschaftlichen Unverankertheit.
Wir sehen, was wir lesen, und wir lesen, was wir sehen. Bilder haben wie Texte eine sichtbare und eine unsichtbare Seite. Die sichtbare gibt einem Inhalt Gestalt, die unsichtbare gibt der Gestalt Sinn. Dennoch sind Text und Bild unterschiedliche Territorien, in denen semantische, syntaktisch und pragmatische Prozesse unterschiedlich geregelt sind. Der Grenzbereich zwischen beiden Territorien ist offen. Gut ausgebaute Hauptwege, aber auch verschlungene Nebenwege führen von der einen auf die andere Seite. Wer diesen Wegen folgt, bemerkt mit Erstaunen, wie Bild und Text sich gegeneinander sperren, einander ad absurdum führen und zugleich produktiv ergänzen können.
Die Berlinerin Valeska Gert (1892 -1978) erfand neue Formen des Ausdruckstanzes und der Groteske, wirkte als unkonventionelle Schauspielerin in Filmen und am Theater und entwickelte eigene Theorien und Versuche einer neuen Theater- und Filmkunst. Von der Avantgarde aller Kunstsparten bewundert und von den Nazis schließlich ins Exil getrieben, betrieb sie später als Darstellerin, Autorin, Regisseurin, Gestalterin und Leiterin angesagte Künstlerlokale mit spartenübergreifenden, performativen und partizipativen Konzepten.
Im Fokus stehen malerische Texturen. Die Rhythmen erinnern an Schriftverläufe, doch die Buchstaben tanzen aus der Reihe und lassen sich nicht ohne weiteres versprachlichen. Es entstehen diverse atmosphärische Wirkungen, wenn das Wort nicht die Deutungshoheit hat, sondern selbst in seiner Struktur als Bild erscheint.
Impro 97 ist ein Ladenlokal mit Arbeits- und Ausstellungsraum. Die drei den Raum organisierenden Künstlerinnen setzen eigene wie partizipativ-künstlerische Projekte um.
Ausgangsmaterial dieser “Found Footage – Collage” sind einige Schnipsel aus dem Livemitschnitt von Sinéad O’Connors erfolgreicher Coverversion von “Nothing Compares 2 U” von 1990. Die Aufsplitterung des Materials folgt keinem chronologischen Verlauf. Was zu sehen ist, sieht man. Es ist schwer beschreibbar oder erklärbar. Im Fokus steht das Material selbst, das im Verlauf unzähliger Kopiervorgänge immer “schlechter”, abgeschliffener,- „unprofessioneller“ wird. Keine Ware entsteht, sondern ein neues Werk – ein neues Konzept, ein Konzert aus Bildern, Geräuschen, Cuts, Klicks und Verläufen. Zeit entsteht hier aus Schnipseln, Wiederholungen, endlose Dehnungen, Überlagerungen. Sie wird räumlich, körperlich neu erfahrbar. Sie vermittelt eine Seh- und Hörerfahrung, die sich individuell unterschiedlich empfinden und interpretieren lässt, doch „trotz vieler leiser Momente will diese Arbeit eines nicht sein: nicht still und nicht stumm….“
Nach mysteriösem Verschwinden aus einem Londoner Gefängnis lebte Arnold Layne lange Zeit versteckt im Untergrund, zuletzt in Lyon (F). Von dort aus gelangte er vor einigen Jahren nach Deutschland, um hier seiner Leidenschaft zu frönen. Erstmals in Düsseldorf werden Delikatessen seiner Sammlung an vier Abenden präsentiert als psychedelische Wäsche & Klang Installation.
Björn Kuhligk, Jahrgang 1975, hat schon zahlreiche Lyrikbücher veröffentlicht. Sein erstes „Im Gewitter/Sons l`ornage“ erschien noch vor der Jahrtausendwende, sein jüngstes „Die Sprache von Gibraltar“, 2016. Selbst der sogenannten „jungen deutschen Lyrik“ zugehörig, verstand er sich auch immer als ein Vermittler seiner DichterkollegInnen, dokumentiert in zwei Bänden, die er zusammen mit Jan Wagner herausgegeben hat „Lyrik von jetzt“ , 2003 und „lyrik von jetzt 2“, 2008. Seine Gedichte halten sich trotz überraschender Wendungen an eine einfache Sprache. Sie frappieren durch die Spannungsbögen der Kombinationen, mit denen Björn Kuhligk Konstellationen schafft, die Lichtkegel setzen.
literatur
Gleichsam wie mit einer zusätzlichen Sprachbrille ausgestattet, erkundet Kerstin Hensel diverse Bereiche der Wirklichkeit: des Alltags, des Märchen im Alltag, der Mythen, des Spiels und Glücksspiels und immer wieder innere Welten. Ihre poetischen Mittel dabei sind oft idiomatische Wendungen, die überraschen, indem sie beim Wort genommen in fremden Kontexten auftauchen, Sprachspiele, die Wirklichkeiten durcheinanderwürfeln und einen surrealen Sog entwickeln.
Das Projekt „Buch der Gezeiten“ entstand 2019 in Düsseldorf für den neuen „Kunstraum Goethe“ des Goetheinstituts Nikosia, Zypern.
Lina Atfah, 1989 in der syrischen Stadt Salamiyah geboren, schrieb schon in ihrer Heimat Gedichte und eckte prompt bei einer Lesung mit einem Gedicht politischen und sozialen Inhalts an, wurde der Gotteslästerung und Staatsbeleidigung beschuldigt. Nach anhaltenden Schikanen – Vorladungen, Befragungen, Untersuchungen in Damaskus – gelang ihr 2014 die Ausreise. Deutschland wurde ihre zweite Heimat.

Die Autorin Vera Henkel, die 15 Jahre in Portugal gelebt hat, liest aus ihren Aufzeichnungen über Land und Leute. Von weiteren innereuropäischen Reisen gibt es ebenfalls Kostproben.



TACTO engages in future ways to imagine the technology of care, also leads to questions of human relations within other entities, how it shapes the way we perceive ourselves and how this perception frames the way we approach practices of care. This is highly important given to the socio-political conditions of the present world, it is about the connection we make with other humans, humanoids, and our surroundings from the fundamental inquiry of care, it is being prepared for the contingency and the challenges that future times will bring.
Zentral darin die wortlosen, jedesmal neu entstehenden Zwiegesänge, welche Sylvie (Musikerin) und Stephen (bildender Künstler) in den letzten zwei Jahren unter diesem Titel entwickelt haben.
Im Prozess der
Das Künstlerbuch „Schnee von Gestern“ von Terry Buchholz besteht aus zwei Teilen: einer sogenannten Schweizer Broschür mit dem Bildteil und einem Textheft. Beide Hefte sind in Fadenbindung handgebunden. Das Papier ist hochwertiges Römerturm Conqueror Diamond.
Zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erforschen Studierende der University of Europe für Applied Sciences Berlin, der Hochschule Düsseldorf und der Bezalel University Jerusalem mit künstlerischen und dialogischen Formaten die Diversität jüdischen Lebens in Deutschland. Das Feld der Arbeiten ist so divers, wie die am Projekt beteiligten Student*innen, ihre jüdischen Partner*innen und Gäste. Gemeinsam erforschen sie ihren Alltag, Werte, Routinen, Interessen, Familienleben, Feste und vieles mehr – dies subjektiv, freundschaftlich, teils jenseits der Sprache mit künstlerischen Mitteln wie der Fotografie, dem Film, der Installation, AR Environments und Performances. Ziel des Projektes ist, Stereotypen und eingefahrene Narrative zu meiden. Wir wünschen uns, die Erzählungen über das jüdische Leben in Deutschland offener und reichhaltiger gestalten zu können, um damit weitere Anknüpfungspunkte für zukünftiges gemeinsames Leben und Arbeiten zu finden.

…dreimal ja und dreimal nein machen ein vielleicht…“ (r.gernhardt)
Auch der onomato künstlerverein wird Joseph Beuys anlässlich seines 100. Geburtstages ehren
Michael Kurzwelly studierte Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Er ging 1990 nach Poznań in Polen und gründete dort ein internationales Kunstzentrum. Seit 1998 lebt er in Frankfurt / Oder, wo er von 2004 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Viadrina wahrnahm.
Die Künstlerin Karin Fröhlich erlaubt uns einen intimen Blick auf ihre Welt der Farben, der Stille und des Lichts. Gesehenes löst sie auf in Linien, Punkte, Notationen und kaligrafische Zeichen. „Kalligrafisch“ bezieht sie auf Schrift/Handschrift, nicht auf asiatische Schriftzeichen. 1983 hielt sie sich zu Studienzwecken ein Jahr
Ausstellung mit Arbeiten von: Setsuko Fukushima, Ralf Buchholz, Katrin Roeber, Andrea Isa, Charlie Müller, Tomasz Piwarski, Jenny Trautwein, Michael Falkenstein, Andrea Dietrich.
Zwei bekannte PoetInnen aus der frischen und lebendigen literarischen Szene Köln gestalten den vielversprechenden Auftakt der Reihe 9.
Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist Erwin Michelberger.![Monika Rinck und Arne Rautenberg, Quellen: Kritzolina
[CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)] und Birgit Rautenberg [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]](https://onomato-verein.de/wp-content/uploads/webbild/2001_rink_rautenberg.jpg)
Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.
„Der Prinz, der in sich nicht weniger als alles ist, weiss auch, dass er in sich nichts ist. Er gelangt zu diesem Nichts auf dem Meer, und er kehrt […] als Nihilist oder als Quietist zurück: Der Rest ist Schweigen. Was nicht erlischt, sondern dauert, ist der einzigartige Wert der, wie man auch sagen könnte, kanonisch sublimen Persönlichkeit Hamlets.“
Im Roman „Butcher’s Crossing“ kommt der Romanheld gegen Ende ins Nachdenken. Er sieht den Büffel, der eben noch „stolz, edel und voller Lebenswürde gewesen war“, wie er gehäutet und ausgeweidet am Haken hängt, „ein Haufen lebloses Fleisch, nur ein bloßes Etwas, das auf groteske, spöttische Weise vor ihm baumelte.“ Der Held begreift, dass die Idee, er könnte in der Wildnis zu sich selbst finden, Ausdruck seiner eigenen Eitelkeit war.
Als Martina Hefter nach drei Romanen 2008 auch auf der Lyrikszene erschien, erregte sie Aufsehen durch eine ungewöhnliche und eigenwillige Inszenierung ihrer Texte. Auch schlicht gelesen, haben sie einen szenischen Charakter: Szenarien, die mit Alltagsgegenständen – ein Bett – ganze Handlungsräume eröffnen, die sich ihrerseits ins Surreale oder Absurde erweitern.
Der digitale Raum erobert die analoge Welt!
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat des AStA der Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.
Mit Adrian Kasnitz und Ron Winkler hat die Lyrikreihe POETISCHE BEGEGNUNGEN 7 zum Abschluss zwei Poeten zu Gast, die ihre ersten Lyrikbücher zu einer Zeit veröffentlichten als die Verlagswelt und mit ihr die literarische, besonders die poetische Szene sich merklich veränderte. Bis Mitte und Ende der 2000ender Jahre gründeten sich viele unanbängige Kleinverlage, die seither besonders jungen AutorInnen eine Plattform zur Veröffentlichung bieten.
Wir lernten Tengiz kennen, als er durch Flingern streifte und kleine Bilderpäckchen bei sich trug, die er zum Verkauf anbot oder verschenkte. Immer wieder suchte er das Gespräch mit Künstlern und besuchte unsere Galerien.
Vom 24. April bis 04. Mai präsentieren wir im onomato-Schaufenster als Außenprojektion die Arbeit „eric“ von Rupert Eising. Die Arbeit ist 03:30 Minuten lang und läuft in Schleife.
Düsseldorfer Videokünstler:innen zeigen in einem täglich wechselnden Programm von 21.30 bis 00:30 Uhr „Videokunst im Vorbeigehen“ im Außenfenster des onomato künstlerverein.
Die Künstler*innen richten ihre Blicke auf das Modell und verdichten und intensivieren in einem langwierigen Prozess ihre Aufmerksamkeit, um ihr Gegenüber in seiner Ganzheit zu erkennen. Facetten und minimale Veränderungen im Ausdruck werden so wahrgenommen, und setzen den zahlreichen, durch schnelle, mediale Kamerablicke entstandenen Bildern, ein durch Kommunikation entstandenes Abbild entgegen. So setzen die Künster*innen ein Statement zum aktuellen Diskurs über Gesichtserekennung und Datenerhebung im Kontext des Portraits als traditionellem Abbild einer Persönlichkeit.
Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert eine künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv.
Es ist ein Kommen und Gehen, Tür auf, Tür zu, hereinspaziert. Vier Künstler*innen zeigen im onomato künstlerverein und dem Projektraum Impro 97 was sie bewegt.
Eine Kooperation des onomato künstlervereins mit dem Literaturbüro NRW
Ein gedankliches Modell, das zur Überbrückung der getrennt gedachten Sphären von Innen und Außen, von eigen und fremd beiträgt, wird mit dem Begriff „Übergangsraum“ nahe gelegt. Die Ausstellung zeigt Malerei, Print, Video, Foto, Objekt, Performance und Lyrik von Künstler:innen der „onomato Montagsgespräche“.
Seit 2018 veröffentlicht Achim Raven bei
Seine Malerei erscheint frisch und unverbraucht, bisweilen expressiv und manchmal auch naiv. Aus jedem Kunstwerk strahlt eine große Kraft, Farbigkeit und Bewegtheit. Und jeder, der sie sieht, wird davon selbst innerlich bewegt. Milton Camilo, geboren 1970 in Brasilien, war zunächst professioneller Tänzer und Dramaturg, bevor er sich als 33-jähriger das Malen während eines längeren Krankenhausaufenthaltes selbst beibrachte. Nun sind die Werke des in Wuppertal lebenden Künstlers erstmals in Düsseldorf zu entdecken.
Das seit 2010 bestehende Festival für Neue Kunst „lAbiRynT“ finden dieses Jahr zur Hälfte virtuell und in realen Räumen statt. Veranstalter sind das städtische Słubicer Kulturhaus SMOK und von Frankfurter Seite der Verein Slubfurt e.V. Die Verschränkung verschiedener Kunstgattungen ist dabei Programm.
der raum des onomato künstlervereins in flingern verwandelt sich in eine höhle. auf einer vielzahl von screens leuchten animations- und videoelemente aus dem dunkeln – digital secrets. zu sehen sind videoarbeiten der beiden düsseldorfer künstler*innen gudrun teich und norbert kraus.